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vor 10 Stunden
Vor zwei Wochen haben zwei schwere Erdbeben weite Teile
Venezuelas verwüstet. Mehr als 3300 Menschen kamen ums Leben,
über 16’000 wurden verletzt und Zehntausende werden noch immer
vermisst.
Trotz internationaler Hilfe wächst im Land die Verzweiflung.
Viele Betroffene werfen der Regierung vor, sie habe zu spät und
unkoordiniert reagiert.
Die Katastrophe verschärft die ohnehin angespannte Lage: Seit der
Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in die
USA Anfang Januar ist das Land politisch instabil. Mit den
aktuellen Ereignissen nimmt der Druck auf die Behörden weiter zu.
Wie sieht die Situation vor Ort aus? Warum hat die venezolanische
Regierung so spät auf die Beben reagiert? Und welche Rolle spielt
die US-Regierung in der aktuellen Situation?
Jan Heidtmann, Lateinamerika-Korrespondent der «Süddeutschen
Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», hat mit Betroffenen und
Behördenverantwortlichen gesprochen. In der neuen Folge des
täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Eindrücken
und ordnet die Lage im Land ein.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
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kaum überlebensfähig
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