1. Korinther 3,1-10 | Miteinander statt gegeneinander

1. Korinther 3,1-10 | Miteinander statt gegeneinander

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

In dieser Episode mit Jens Kaldewey geht es um geistliche Reife
und das richtige Verständnis von Gemeinde. Paulus mahnt die
Christen in Korinth, nicht in geistlicher Unmündigkeit zu
verharren und sich in „Fanclubs“ um menschliche Leiter zu
spalten. Statt Konkurrenz und Abhängigkeit sollen sie erkennen,
dass alle Mitarbeiter Gottes an einem gemeinsamen Werk dienen.
Jens zeigt, wie wichtig ein ausgewogenes Miteinander, geistliche
Reife und gesunde Leiterschaft auch heute sind – als Ausdruck
echter Einheit in Christus.


 


 Bibeltext:


1 Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht
wie mit geistlich reifen Menschen reden. Ihr habt euch von den
Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen,
sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie
unmündige Kinder verhalten habt. 2 Milch habe ich euch
gegeben, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen
konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht
vertragen, 3 denn ihr lasst euch immer noch von eurer
eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist
Gottes regiert, solange noch Rivalität und Streit unter euch
herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass`
ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich
ist? 4 Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der
andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht
kennen! 5 Wer ist denn Apollos? Und wer ist Paulus? Diener
sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von
uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. 6 Ich
habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum
geschenkt. 7 Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf
den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der
das Wachstum schenkt, auf Gott. 8 Und was ist mit dem, der
pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so
unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel, und beide werden
´von Gott` ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen
Einsatz entspricht. 9 Es ist also Gottes Werk, an dem wir
miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid
Gottes Bauwerk. 10 Weil Gott mich in seiner Gnade dazu
befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter
das Fundament gelegt; andere bauen jetzt darauf weiter. Aber
jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit
fortführt.
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