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Beschreibung
vor 2 Wochen
Folge 4: Der Taubentalk
In dieser Folge sprechen Laura und Lutz über ein Thema, das ihnen
besonders am Herzen liegt: Stadttauben. Was steckt hinter dem
schlechten Image? Warum sind Stadttauben eigentlich ausgesetzte
Haustiere? Und was kann jede*r Einzelne tun? Außerdem: Rückblick
auf einen sensationellen Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück, ein
Schreckmoment mit Hermine – und warum eine abgerissene
Autobahnbrücke den Anstoß für diese Folge gab.
Themen in dieser Folge:
Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück – 12 Menschen, ein Wochenende,
alles von der Liste geschafft: Ententeich gereinigt,
Kaninchenlöcher geschlossen, Schafstall betoniert und eine
komplette Blechhütte abgerissen. Dazu selbst mitgebrachtes Essen
– einfach sensationell.
Hermine & der Notdienst – Samstagmorgen Untertemperatur bei
Hermine (36,7 statt 38,5°C). Notdienst, Verstopfung durch ihr
Megakolonsyndrom, Blut im Urin – und trotzdem hat die Omi es
wieder geschafft. Dranbleiben lohnt sich.
️ Die Autobahnbrücke – Eine abgerissene Brücke, ein Taubenpärchen
im Schutt, vermutlich ein zerstörtes Nest. Laura und Lutz fahren
hin, können aber wegen der Gefahr nicht ran. Frustration pur –
und der Auslöser für das heutige Thema.
️ Stadttauben: Ausgesetzte Haustiere – Stadttauben stammen von
domestizierten Felsentauben ab. Sie sind auf Menschen angewiesen,
können nicht in der Wildnis leben und haben einen angezüchteten
Brutzwang (ganzjährig Eier statt zwei Gelege). Ihr Hungerkot
zerstört Gebäude – nicht der Kot an sich. Sie übertragen nicht
mehr Krankheiten als Spatzen, Hunde oder Katzen.
Das Augsburger Modell – Betreute Taubenschläge sind die Lösung:
artgerechtes Futter, kontrollierter Eiertausch, tierärztliche
Versorgung. Tauben bleiben bis zu 80 % im Schlag. Win-win für
Tiere und Städte. Trotzdem wird es vielerorts blockiert.
Fall Limburg – 500 Tauben sollten per Genickbruch getötet werden.
Erst eine Anwältin stoppte das über das Bundesartenschutzgesetz.
Ein betreuter Taubenschlag wurde zuvor kostenlos angeboten –
abgelehnt. Es schaffte es bis in eine US-Late-Night-Show.
Was du tun kannst:• Hinsehen statt wegsehen – aufgeplusterte oder
humpelnde Tauben brauchen Hilfe• Tiere sichern (Jutebeutel!) und
Taubenhilfe kontaktieren• Haare zusammenbinden & Fäden vom
Boden aufheben (Verschnürungsgefahr)• Petitionen unterschreiben,
Aufklärung im Umfeld betreiben• Taubenhilfen finanziell oder
ehrenamtlich unterstützen• Taubenhilfen auf Instagram folgen und
liken – Sichtbarkeit zählt
️ Tipps zum Volierenbau – Punktverschweißter Volierendraht (12 mm
Maschen), raubtiersicher von allen Seiten inkl. Boden, Schleuse
zum Reingehen, stabile Holzhütte für den Innenbereich.
Werde Pat*in: https://ellswiese.de/patenschaftsantrag/
Teilt diese Folge – das Thema Stadttauben braucht mehr
Sichtbarkeit! ️
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