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Episoden

1 Stunde 21 Minuten
Nach einer ungeplanten Pause sind Laura und Lutz zurück – mit schweren Nachrichten, aber auch mit neuem Leben auf dem Lebenshof Ellswiese.

Im Hauptteil geht's um ein Herzensthema: Kaninchenhaltung. Ganz ohne Vorbereitung, direkt aus unserem Alltag – vom Gesundheitscheck über Platz und Futter bis zur Suche nach einer kaninchenkundigen Tierarztpraxis.

Abschied von Mail und LokiKurz nach unserer letzten Folge hat Mails kleiner Körper die wöchentliche Ohrspülung nicht mehr verkraftet – trotz Sauerstoff und aller Bemühungen. Auch Loki, unsere letzte Laufente, mussten wir gehen lassen: Sein Fuß war nicht mehr zu retten, laufen konnte er kaum noch.

Neue Riesen am TeichDank des Duck Shelters sind neue Enten eingezogen – darunter Pekingenten, neben denen unsere Zwergenten plötzlich winzig wirken. Als Qualzucht auf Fleisch gezüchtet, tragen ihre Knochen das Gewicht kaum. Umso mehr genießen wir jeden Tag mit ihnen – eine breitere Rampe gab's schon.

Kaninchenhaltung – Teil 1Anlass war die Anfrage eines anderen Lebenshofs. Was uns am meisten überrascht hat: Als Fluchttiere verstecken Kaninchen Schmerzen und Krankheiten, bis es fast zu spät ist.

Kaninchen-TÜV: Regelmäßig wiegen und notieren – Zu- und Abnahme können Warnzeichen sein. Lutz' Tipp: die Waage mit dem Smartphone als Referenzgewicht prüfen. Dazu abtasten (Körper, Kiefer, Ohrgrund) und Zähne, Krallen, Ohren und Po kontrollieren. Wichtig: Eine Verstopfung kann man nicht ertasten – da hilft nur bildgebende Diagnostik.

Platz & Gesellschaft: Immer mindestens zu zweit – Hund oder Kind ersetzen keinen Kaninchenpartner. Wir empfehlen mindestens 10 m² pro Pärchen. Und: adoptieren statt kaufen!

Einrichtung: Häuschen mit zwei Ausgängen, Buddelkiste, Toilette und Baumwollteppiche gegen rutschige Böden.

Futter: Blättrig und faserreich – Wiese, Kräuter, Kohl. Keine Karotten, Äpfel, Haferflocken oder Trockenpellets: Das Gebiss ist aufs seitliche Zermahlen ausgelegt, sonst können sich Zahnwurzeln durch den dünnen Kiefer drücken. Im Winter rechnen wir mit 60–80 € Frischfutter pro Kaninchen und Monat – Tipp: türkischer Großhandel. Frisches Wasser im Napf statt Nippeltränke.

Tierarztsuche: „Kleintiere" heißt nicht automatisch kaninchenkundig. Hilfreich: die Tierarztliste auf Kaninchenwiese, Austausch in Gruppen wie „Möhren sind Orange e.V.", Webinare von Tierärztin Diana Ruf und Praxen mit dem Hinweis „Rabbit Friendly".

Impfen & Kosten: RHD-2 und Myxomatose enden fast immer tödlich – RHD-2 kann sogar übers Futter eingeschleppt werden. Impfen ist Pflicht! Für eine Neuaufnahme inkl. Kastration und Durchcheck planen wir 500–600 € ein.

Get-Out: „Wir haben gar nicht so kleines Besteck"Unser Degu hatte eine Beule am Hals – die Notdienst-Tierärztin wollte ihn lieber einschläfern, weil ihr das passende Mini-Besteck fehle. Die eigene Tierärztin erkannte eine Entzündung: Antibiotikum, fertig. Unser Appell: „Damit kenne ich mich nicht aus" ist keine Schande!

Intro-MelodieAuflösung aus Folge 11: Das war das Intro der Chipmunks! Und die neue? Generationsübergreifend bekannt – und das passende Adjektiv lautet „fantastisch". Ratet mit in den Instagram-Kommentaren!

Call to Action Haben wir beim Kaninchen-Check etwas vergessen? Schreibt's in die Kommentare!🩺 Wollt ihr eine eigene Folge zu Tierarztsuche, Impfen & Kastration? Sagt Bescheid! Intro erkannt? Ab in die Instagram-Kommentare. Folgt uns auf Spotify, Apple Podcasts & Co., damit ihr keine Folge verpasst.

Fühlt euch umarmt, wenn ihr wollt.
1 Stunde 28 Minuten
Fast zehn Jahre Lebenshof – Realtalk über Reue, Wendepunkte und die schönste Geschichte auf der Wiese

Nach neun Jahren Lebenshof haben wir uns mal selbst auf die Couch gelegt: Was bereuen wir? Was hat uns geprägt? Was würden wir heute anders machen? Vorbereitet haben wir uns bewusst nicht – wir wussten beide nicht, was der andere antworten würde.

Vorher gibt es Neuigkeiten von der Ellswiese und einen Termin, an dem ihr uns treffen könnt.

Auflösung Intro-MelodieLetzte Woche war es "Mila Superstar" – und ihr habt richtig geraten. Diese Woche gibt es wieder ein gesummtes Rätsel. Deine Vermutung gerne in die Instagram-Kommentare.

Abschied von LizzyUnsere Rennmaus Lizzy ist gestorben – nach einer Ohrentzündung mit Eiter hinterm Trommelfell und einem Eingriff in Narkose ging es von Sonntag auf Montag zusehends bergab. Ihr Partner Mel ist wieder ziemlich fit, das Ziel ist eine neue Partnermaus, sobald er stabil genug für eine Vergesellschaftung ist.

Ein geöffnetes Trommelfell wächst nicht wieder nach

Warum man bei Kaninchen sehr genau schauen muss, welches Mittel ins Ohr darf – manche sind hinterm Trommelfell toxisch

Samstag: Infostand in NürnbergWir sind auf dem Hinterwäldchen-Fest – Premiere, gemütlich, mit Vorträgen, vielen Infoständen und veganem syrischem Essen. Die Stände sind von 13 bis 20 Uhr da, die Veranstaltung läuft bis 22 Uhr. Alle Infos bei @veganvernetzt.de

Was wir bereuenEhrlich: nichts Grundlegendes. Was uns geärgert hat, waren bauliche Entscheidungen – der Stabmattenzaun mit fünf Zentimeter Maschen, der Linoleumboden. Alles gelöst, nur mit mehr Zeit, Geld und Aufwand.

Was sich verändert hatDie Verantwortung, kein Urlaub, kein Feierabend, kein Sonntag ohne To-do-Liste. Und auf der anderen Seite: die Insel der Glückseligkeit, morgens fünf Minuten bei den Schafen sitzen – und die Menschen, die wir ohne Lebenshof nie kennengelernt hätten.

Was wir unterschätzt habenDass ein Achtstundentag hier eine völlige Fehlinterpretation war. Dazu die schiere Menge: Paletten Einstreu, 25 Ballen im Lager, wöchentlich Frischfutter im Lieferwagen, Kartons, Müll, Wäsche. Und die Abgabeanfragen, bei denen man fast immer Nein sagen muss.

Was uns geprägt hatDie Suche nach guter tiermedizinischer Versorgung – und die Skepsis, die davon geblieben ist. Der Umgang mit Leben und Tod, wenn er zum Alltag gehört. Und die drei Flaschenlämmer, bei denen wir keinen Plan hatten und die heute über die Weide laufen.

Das Schönste: PaulineSie kam als Lamm mit entzündeten Gelenken und einem Sprunggelenk, das nicht zusammengewachsen war. Nach Absagen, Röntgenbildern und einer OP in Berlin mit Fixateur läuft sie heute mit der Herde mit. Die schönste Geschichte, die wir hier erlebt haben.

Das SchlimmsteDiego, den Lutz allein gefunden hat. Und Lotti, die eingeschläfert werden musste, ohne Partnertier an ihrer Seite – seitdem fährt niemand mehr allein in die Praxis.

Würden wir es nochmal machen?Ja. Ohne Zweifel. Nur mit anderen Ställen.

Bitte unterstützt Tatjana

Für Tatjana läuft aktuell ein PayPal Money Pool – jeder Euro hilft: https://www.paypal.com/pools/c/9s3Z3Q4m9Y

Folgt diesen Accounts

Lebenshof Sonnenseite: https://www.instagram.com/lebenshofsonnenseite/

Lebenshof Noah: https://www.instagram.com/lebenshof_noah/

Duck Shelter: https://www.instagram.com/duckshelterev/

Help Rabbits at War: https://www.instagram.com/help_rabbits_at_war/

Vegan Vernetzt: https://www.instagram.com/veganvernetzt.de/

Rate das Intro in den Instagram-Kommentaren Schreibt uns – lieber einmal zu oft anstupsen als gar nicht Bewertet uns und abonniert den Podcast Teilt die Folge mit einem Menschen, den das interessiert Kommt am Samstag nach Nürnberg und sagt Hallo

Fühlt euch umarmt, wenn ihr mögt.
1 Stunde 4 Minuten
Nie im Leben ein sechster Hund — Rio zieht ein, und der Sommer macht uns Sorgen

Folge 10, und wir stellen uns tatsächlich noch mal kurz vor. Danach geht's direkt rein: Bei uns ist ein sechster Hund eingezogen — genau der, den wir nie aufnehmen wollten.

Danach wird's schwerer: Wir mussten uns wieder verabschieden, eine unserer Rennmäuse macht uns Sorgen, und Lauras Thema heißt diesmal Zukunftsängste.

Auflösung: Das letzte Intro

Es war das Intro der Erfolgsserie Friends. Wer das nicht erraten hat — tja.

Das neue Intro

Der Hinweis diesmal: ein absoluter No-Brainer für unsere Generation. Schreibt eure Tipps in die Kommentare auf Instagram — vielleicht verlost Lutz ja irgendwann mal was.

Rio ist da — der sechste Hund

Rio kommt aus einem Animal-Hoarding-Fall in Rumänien mit 400 bis 500 Hunden. Ein Jahr auf diesem Hof, danach vier Jahre Tierheim, eine gescheiterte Vermittlung, dann Pflegestelle. Im Dezember wird er sechs.

Eigentlich hatten wir für einen älteren Hund angefragt — kleine Hunde gehen erstaunlich gut weg, wir wollen die, die niemand nimmt

Rio ist zurückhaltend, ruhig und ziemlich schreckhaft

Auf dem Hof läuft er nur mit Schleppleine und GPS-Tracker

Das Rudel hat ihn super aufgenommen, es gab so gut wie keinen Stunk

Ein Abschied aus dem Nichts

Zwei Stunden vor der Abfahrt nach Würzburg fiel auf, dass die Atmung nicht stimmte. Der Verdacht: ein gelöster Nasenstein, dazu vermutlich Zahnproblematik. Nach einem Wochenende Notfallprogramm haben wir entschieden, ihn gehen zu lassen.

Lutz war allein zuständig — zum ersten Mal spritzen ohne Unterstützung, dazu die volle Verantwortung

Schon wieder trifft es eine Vergesellschaftung mitten im Prozess

Aus der geplanten Vierergruppe sind jetzt zwei geworden, und niemand soll am Ende allein bleiben

Rennmaus-Sorgen

Lizzy hat eine Innenohrentzündung und torkelt, am Freitag geht es voraussichtlich in Narkose. Bei der anderen kam nach der Tumor-OP wieder Blut. Drückt bitte die Daumen.

Zukunftsängste: Dürre, Heu und die Frage nach fünf Jahren

Uns geht es aktuell gut, unsere Weiden sind grün. Aber wir sehen die Bilder von anderen Höfen: vertrocknete Flächen, kein Futter, Tiere, die schon jetzt an die Wintervorräte müssen.

Heupreise steigen dort, wo Heu knapp wird — das trifft Lebenshöfe direkt

Zukauf von Futter kostet Ressourcen und befeuert genau das Problem, das ihn nötig macht

Die Frage ist nicht nur, ob wir Platz für mehr Schafe haben, sondern ob wir sie in fünf Jahren noch satt bekommen

Auch die Kleinen sind betroffen: Wiese sammeln wird schwieriger, getrocknete Kräuter werden teurer

Was, wenn es brennt?

Kaninchen, Nager und Hunde bekommen wir schnell in Boxen. Bei Schweinen, Tauben und Enten wird es realistisch betrachtet schwierig bis unmöglich.

Und dann noch die Gesellschaft

Der Rechtsruck macht uns beiden massiv zu schaffen — für Menschen wie für Tiere. Unsere Bitte: Geht wählen. "Alles ist scheiße" ist keine Ausrede, gar nichts zu tun.

Das Glück heißt Glück

Kurz nachdem wir übers Heu gesprochen hatten, standen zwei Menschen vor der Tür und boten uns welches an — durch einen sehr süßen Zeitungsartikel über uns. In dem stand Lutz' Alter übrigens gleich zweimal drin. Beides falsch.

Neue Rubrik: Kommentare aus dem Internet

Ein Video von Bob im Todesschlaf brachte uns einen Kommentar ein: Wie wir dieses Wort nur benutzen könnten, man denke ja, das Tier sei tot. Ja. Genau deshalb heißt es so.

Ratet das neue Intro in den Kommentaren auf Instagram

️ Schickt uns Sprachnachrichten: Wie geht ihr mit euren Zukunftsängsten um?

Andere Lebenshöfe: Wie ist die Lage bei euch mit Heu und Trockenheit?

Lasst gerne eine Bewertung da, wo ihr uns hört

️ Geht wählen. Bitte.

Fühlt euch umarmt, wenn ihr mögt.
1 Stunde 6 Minuten
... über Tierschutz, den Teller und die Frage, wo Konsequenz anfängt.

Diesmal reden wir übers Hauptthema: Was heißt Tierschutz eigentlich? Wenn auf dem Sommerfest eines Tierschutzvereins Steaks auf dem Grill liegen, wenn „Ich bin tierlieb" bedeutet, den Käfer zu retten und zwei Minuten später eine Currywurst zu kaufen – dann fehlt irgendwo ein Schritt. Uns geht's nicht ums Draufhauen, sondern um Reflexion.

Außerdem: Infostände in Dresden und Coburg – und die traurige Nachricht, dass unser Kaninchen Sam gestorben ist. Weil er so lag, wie er lag, stand plötzlich der Verdacht RHD2 im Raum.

Hinweis: Es geht auch um den Tod eines Tieres, Pathologie und Seuchenschutz.

Intro-Rätsel & AuflösungLetzte Runde war die Gummibärenbande. Neuer Tipp: eine weltbekannte Sitcom, die wirklich jeder kennt. Ab damit in die Kommentare auf Instagram.

Klassentreffen mit Standdienst: Dresden und CoburgDresden ist Community, in Coburg standen 26 Vereine mitten zwischen Leuten, die eigentlich nur shoppen wollten – höherer Altersdurchschnitt, echtes Interesse. Genau diese Gespräche sind die, für die wir das machen. Als Nächstes: zum ersten Mal Würzburg.

Danke an die OrgasAlles ehrenamtlich, alles in der Freizeit. Danke, dass ihr uns eine Plattform gebt.

Black Tomato Crew: https://www.instagram.com/black_tomato_crew

Anima e.V.: https://www.instagram.com/anima_ev/

Humans For Animals: https://www.instagram.com/humansfor.animals/

STURBOCK Tierschutz: https://www.instagram.com/sturbock_tierschutz/

Sam ist gestorben – und dann kam der VerdachtSam war unser „Todeskandidat Nummer eins": kaputte Lunge, lange palliativ, und er hat seine erwartete Lebenszeit deutlich überlebt. Trotzdem war der Morgen, an dem er tot in der Hütte lag, ein Schock – und er lag nicht so, wie ein Kaninchen liegt, das einfach einschläft. Also: Vollschutzanzug, separate Schuhe, ein Kaninchen im Bad und fast zwei Wochen Warten auf die Pathologie. Die Außengruppe haben wir bewusst nicht getrennt – warum, erklären wir in der Folge. Das Ergebnis: kein RHD2, sondern eine Linksherzinsuffizienz. Also bitte: impfen, impfen, impfen – und bei neuen Tieren Quarantäne.

Nebenbei: Über die Tierbestattung bekommen wir die Asche zurück, sonst wären alle Tiere hier beerdigt worden. Und Columbias Kastration lag auch noch am selben Tag – ihr geht's inzwischen wieder gut.

Hauptthema: Tierschutz, der beim Teller aufhörtWir haben es selbst erlebt: Tierschutzverein auf der Fahne, klassische Fleischgerichte auf dem Grill. Wir wünschen uns da einfach mal eine Reflexion – bei aller Dankbarkeit für die Menschen, die diese Arbeit machen.

Warum eine „saubere Begriffsdefinition" hilft: Hundeschutzverein ist eben kein Tierschutzverein.

Der Unterschied zwischen Wissen und Sehen – und warum das so viel ausmacht.

Der Vorwurf, wir seien nicht konsequent genug, weil wir Spenden von Nicht-Veganern annehmen.

Warum Laura bewusst „Taubenschutz" sagt statt Tierschutz – und wie viel Veganismus dort mitläuft.

Warum gerade Menschen im Tierschutz die größten Chancen haben, den nächsten Schritt zu gehen. Wir haben früher auch Fleisch gegessen.

Get out: Was unter einem Reel so alles landetEine komplett gekippte Kommentarspalte: von Blödsinn über frauen- und behindertenfeindliche Sprüche bis zu gewaltverherrlichenden Kommentaren, die wir löschen mussten.

und...

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1 Stunde 3 Minuten
Über Trauer, Tod und die schwerste Entscheidung am Lebenshof

Nach einem lockeren Start wird's ernst: Wir mussten unsere Laufente Betty gehen lassen und reden ehrlich über Trauer, übers Einschläfern und die schwerste aller Entscheidungen.

Hinweis: Diese Folge dreht sich ausführlich ums Sterben, Einschläfern und Trauern – hör in einem guten Moment rein.

Intro-Rätsel & Auflösung Letzte Runde war Indiana Jones (Tipp „Blockbuster" hat ja gepasst). Diesmal wieder was Neues – Tipp: aus der Kindheit, vielleicht nur für eine Generation. Ab in die Kommentare auf Instagram.

Endlich wieder guter Ton (hoffentlich) Die letzte Folge war beim Ton echt grausam – sorry dafür. Wir haben aufgerüstet, das Wohnzimmer ist jetzt eine einzige Kabelei.

Alter Falter, was'n das für ein Wetter Gefühlt 40 Grad und mittendrin die Klimakatastrophe. Vor allem für die Tiere übel: Die Schafe fressen Heu wie im Winter, die Hunde müssen wir aktiv aus der Hitze holen – nur die Merino-Mixe kommen erstaunlich gut klar.

Schneckenrettung unterm Holz Unterm umgeräumten Holz saß ein gutes Dutzend Nacktschnecken – alle eingesammelt und ins kühle Gebüsch umgesiedelt. (Kleiner Bonus: Kaninchen lieben OSB-Platten.)

Schafschur 2.0 – neue Maschine, große Liebe Neues Equipment (Markennamen verraten wir hier nicht): mehr Power, risikofrei, Rekord von 20 Minuten pro Schaf. Plus Tipps, welche Wolle am besten geht – und warum das Zeitfenster im Frühjahr jedes Jahr ein Drama ist.

Hauptthema: Abschied von Laufente Betty Betty kam aus gruseliger Haltung übers Tierheim zu uns – diese Woche mussten wir sie einschläfern lassen.

Es begann morgens mit Atemnot, wir konnten sofort handeln und sie direkt auf Station bringen

Erst Hoffnung auf eine Legenot wie bei Wilma – dann sah ein Luftsack verändert aus

Bei Atemnot kann man am Ende leider nichts mehr machen

Loki, ihr Partner, ruft jetzt allein durchs Gehege nach ihr

Die schwerste Entscheidung Nicht der Tod selbst ist für uns das Schlimmste, sondern die Entscheidung treffen zu müssen. Und wie sehr es hilft, das nicht allein zu machen, sondern Hand in Hand mit der Tierärztin.

Hund ≠ Lebenshof-Tier Die Hunde schlafen im Bett, sind Rudel, die haben wir uns ausgesucht. Die anderen Tiere brauchen uns nicht als Rudel – wir sind für sie da, nicht sie für uns. Kein Leben ist mehr wert, es ist nur eine andere Beziehung.

Fünf-Minuten-Hölle vs. langer Abschied Die Fünf-Minuten-Entscheidung (wie damals bei Gandhi) ist die Hölle, weil man danach ewig grübelt. Der lange, immer neu bewertete Weg (wie bei Heinrich oder aktuell bei Sam) lässt sich für uns viel besser tragen.

Würde im Tod – und wo Vorschriften dazwischenfunken „Was bei uns landet, bleibt bei uns" – wir beerdigen unsere Tiere hier. Bei „Nutztieren" wie Schafen darf man das nicht, die holt der Abdecker. Warum das nochmal ein härteres Level wird.

Trauer ist individuell Jede:r trauert anders, und das ist okay – schämt euch für nichts. Und macht niemandem Vorwürfe, fragt lieber: Was kann ich für dich tun?

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Über diesen Podcast

Was passiert, wenn eine Pessimistin und ein Optimist gemeinsam einen Lebenshof betreiben? Richtig – viel Mist. Aber auch ganz viel Liebe. Laura und Lutz leben auf dem Lebenshof Ellswiese und teilen hier ihren Alltag mit euch: Geschichten von geretteten Tieren, Gedanken zu Tierrechten und Veganismus, schöne Momente und ehrliche Struggles. Kein perfektes Bilderbuch, sondern das echte Leben – mit Matsch an den Stiefeln und Hoffnung im Gepäck.
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„Zwei Menschen, viel Mist!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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