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Episoden
30.06.2026
1 Stunde 3 Minuten
Über Trauer, Tod und die schwerste Entscheidung am Lebenshof
Nach einem lockeren Start wird's ernst: Wir mussten unsere Laufente Betty gehen lassen und reden ehrlich über Trauer, übers Einschläfern und die schwerste aller Entscheidungen.
Hinweis: Diese Folge dreht sich ausführlich ums Sterben, Einschläfern und Trauern – hör in einem guten Moment rein.
Intro-Rätsel & Auflösung Letzte Runde war Indiana Jones (Tipp „Blockbuster" hat ja gepasst). Diesmal wieder was Neues – Tipp: aus der Kindheit, vielleicht nur für eine Generation. Ab in die Kommentare auf Instagram.
Endlich wieder guter Ton (hoffentlich) Die letzte Folge war beim Ton echt grausam – sorry dafür. Wir haben aufgerüstet, das Wohnzimmer ist jetzt eine einzige Kabelei.
Alter Falter, was'n das für ein Wetter Gefühlt 40 Grad und mittendrin die Klimakatastrophe. Vor allem für die Tiere übel: Die Schafe fressen Heu wie im Winter, die Hunde müssen wir aktiv aus der Hitze holen – nur die Merino-Mixe kommen erstaunlich gut klar.
Schneckenrettung unterm Holz Unterm umgeräumten Holz saß ein gutes Dutzend Nacktschnecken – alle eingesammelt und ins kühle Gebüsch umgesiedelt. (Kleiner Bonus: Kaninchen lieben OSB-Platten.)
Schafschur 2.0 – neue Maschine, große Liebe Neues Equipment (Markennamen verraten wir hier nicht): mehr Power, risikofrei, Rekord von 20 Minuten pro Schaf. Plus Tipps, welche Wolle am besten geht – und warum das Zeitfenster im Frühjahr jedes Jahr ein Drama ist.
Hauptthema: Abschied von Laufente Betty Betty kam aus gruseliger Haltung übers Tierheim zu uns – diese Woche mussten wir sie einschläfern lassen.
Es begann morgens mit Atemnot, wir konnten sofort handeln und sie direkt auf Station bringen Erst Hoffnung auf eine Legenot wie bei Wilma – dann sah ein Luftsack verändert aus Bei Atemnot kann man am Ende leider nichts mehr machen Loki, ihr Partner, ruft jetzt allein durchs Gehege nach ihr
Die schwerste Entscheidung Nicht der Tod selbst ist für uns das Schlimmste, sondern die Entscheidung treffen zu müssen. Und wie sehr es hilft, das nicht allein zu machen, sondern Hand in Hand mit der Tierärztin.
Hund ≠ Lebenshof-Tier Die Hunde schlafen im Bett, sind Rudel, die haben wir uns ausgesucht. Die anderen Tiere brauchen uns nicht als Rudel – wir sind für sie da, nicht sie für uns. Kein Leben ist mehr wert, es ist nur eine andere Beziehung.
Fünf-Minuten-Hölle vs. langer Abschied Die Fünf-Minuten-Entscheidung (wie damals bei Gandhi) ist die Hölle, weil man danach ewig grübelt. Der lange, immer neu bewertete Weg (wie bei Heinrich oder aktuell bei Sam) lässt sich für uns viel besser tragen.
Würde im Tod – und wo Vorschriften dazwischenfunken „Was bei uns landet, bleibt bei uns" – wir beerdigen unsere Tiere hier. Bei „Nutztieren" wie Schafen darf man das nicht, die holt der Abdecker. Warum das nochmal ein härteres Level wird.
Trauer ist individuell Jede:r trauert anders, und das ist okay – schämt euch für nichts. Und macht niemandem Vorwürfe, fragt lieber: Was kann ich für dich tun?
Bewertet uns mit 5 Sternen
Schreibt einen Kommentar – wir freuen uns über jede Nachricht
Drückt die Glocke und abonniert uns
Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: aus der Kindheit
🫂 Fühlt euch umarmt – bis zum nächsten Mal
Nach einem lockeren Start wird's ernst: Wir mussten unsere Laufente Betty gehen lassen und reden ehrlich über Trauer, übers Einschläfern und die schwerste aller Entscheidungen.
Hinweis: Diese Folge dreht sich ausführlich ums Sterben, Einschläfern und Trauern – hör in einem guten Moment rein.
Intro-Rätsel & Auflösung Letzte Runde war Indiana Jones (Tipp „Blockbuster" hat ja gepasst). Diesmal wieder was Neues – Tipp: aus der Kindheit, vielleicht nur für eine Generation. Ab in die Kommentare auf Instagram.
Endlich wieder guter Ton (hoffentlich) Die letzte Folge war beim Ton echt grausam – sorry dafür. Wir haben aufgerüstet, das Wohnzimmer ist jetzt eine einzige Kabelei.
Alter Falter, was'n das für ein Wetter Gefühlt 40 Grad und mittendrin die Klimakatastrophe. Vor allem für die Tiere übel: Die Schafe fressen Heu wie im Winter, die Hunde müssen wir aktiv aus der Hitze holen – nur die Merino-Mixe kommen erstaunlich gut klar.
Schneckenrettung unterm Holz Unterm umgeräumten Holz saß ein gutes Dutzend Nacktschnecken – alle eingesammelt und ins kühle Gebüsch umgesiedelt. (Kleiner Bonus: Kaninchen lieben OSB-Platten.)
Schafschur 2.0 – neue Maschine, große Liebe Neues Equipment (Markennamen verraten wir hier nicht): mehr Power, risikofrei, Rekord von 20 Minuten pro Schaf. Plus Tipps, welche Wolle am besten geht – und warum das Zeitfenster im Frühjahr jedes Jahr ein Drama ist.
Hauptthema: Abschied von Laufente Betty Betty kam aus gruseliger Haltung übers Tierheim zu uns – diese Woche mussten wir sie einschläfern lassen.
Es begann morgens mit Atemnot, wir konnten sofort handeln und sie direkt auf Station bringen Erst Hoffnung auf eine Legenot wie bei Wilma – dann sah ein Luftsack verändert aus Bei Atemnot kann man am Ende leider nichts mehr machen Loki, ihr Partner, ruft jetzt allein durchs Gehege nach ihr
Die schwerste Entscheidung Nicht der Tod selbst ist für uns das Schlimmste, sondern die Entscheidung treffen zu müssen. Und wie sehr es hilft, das nicht allein zu machen, sondern Hand in Hand mit der Tierärztin.
Hund ≠ Lebenshof-Tier Die Hunde schlafen im Bett, sind Rudel, die haben wir uns ausgesucht. Die anderen Tiere brauchen uns nicht als Rudel – wir sind für sie da, nicht sie für uns. Kein Leben ist mehr wert, es ist nur eine andere Beziehung.
Fünf-Minuten-Hölle vs. langer Abschied Die Fünf-Minuten-Entscheidung (wie damals bei Gandhi) ist die Hölle, weil man danach ewig grübelt. Der lange, immer neu bewertete Weg (wie bei Heinrich oder aktuell bei Sam) lässt sich für uns viel besser tragen.
Würde im Tod – und wo Vorschriften dazwischenfunken „Was bei uns landet, bleibt bei uns" – wir beerdigen unsere Tiere hier. Bei „Nutztieren" wie Schafen darf man das nicht, die holt der Abdecker. Warum das nochmal ein härteres Level wird.
Trauer ist individuell Jede:r trauert anders, und das ist okay – schämt euch für nichts. Und macht niemandem Vorwürfe, fragt lieber: Was kann ich für dich tun?
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17.06.2026
1 Stunde 8 Minuten
Welche Freizeit? – Tagesabläufe, Wecker und das Leben auf der Lebenshof-Insel
In dieser Folge nehmen wir euch mit durch unseren Tagesablauf – vom Aufstehen ohne Wecker bis zum „Feierabend" um 22 Uhr. Und wir reden ehrlich darüber, was Versorgungsverantwortung wirklich bedeutet, wenn man zu zweit nie gemeinsam weg sein kann.
Intro-Rätsel & Auflösung der letzten Runde Die letzte Folge wollte niemand erraten – es war „Saber Rider and the Star Sheriffs" (Anime von 1987, im deutschen Nachmittagsfernsehen Mitte der 90er). Diesmal gibt's wieder was Neues zum Raten. Tipp: Blockbuster! Ab damit in die Kommentare auf Instagram.
Rosalie, der Löwe vom Hof Es geht ihr richtig gut – sie sieht jetzt nur aus wie ein Löwe, weil Robert mit der Schur begonnen hat und die Messer mittendrin stumpf wurden. Plus: Warum die Schafschur dieses Jahr besonders tricky ist (Regen, kleines Zeitfenster, neue Maschine im Anflug).
Endlich mal ruhigere Praxistage Nur ein halber Praxistag in zwei Wochen – wirklich entspannt. Ronja, Molly zum Impfen, kein Drama. Schön mal sowas sagen zu können.
Hauptthema: Tagesablauf & Freizeit auf dem Lebenshof Was bedeutet das eigentlich konkret, lebenshof-mäßig zu leben?
Aufstehen ohne Wecker – das große Privileg Roberts Morgenroutine: erst die Hunde, dann Schafe, Schweine, Außenkaninchen – locker eine Stunde Lauras Morgenroutine: Medis, Special Essen, Bus checken – eine halbe Stunde Bitte nicht ansprechen vor dem ersten Kaffee Lohnarbeit + Gehegereinigung + Telefonkonferenzen parallel Praxistage = 4–5 Stunden weg, der Rest muss abends ran Sammeln im Sommer – eine Stunde täglich, sieben Stunden die Woche Die Abendrunde dauert länger als die Morgenrunde (Stichwort Herzmedikamente alle 12 Stunden) Was Außenstehende nicht sehen: Kommunikation, Buchhaltung, Bestellungen vergleichen, Abgabeanfragen, Merch-Logistik, Weiterbildungen Warum es bis Mitternacht oft nicht ruhig wird Hobbys? Welche Hobbys?
Versorgungsverantwortung – der eigentliche Knackpunkt Das Wort hat Laura sich live ausgedacht und es passt perfekt. Warum wir zu zweit nicht zusammen eine Nacht weg sein können, warum die Kaninchen das größte Hindernis sind und wie wir die Hochzeit am Wochenende um die Herzmedi-Zeiten herum planen.
Konzerte, Events & der Aufwand dahinter Vier Konzerte in vier Wochen war vielleicht überambitioniert – warum wir Schmutzki ausfallen ließen und wieso jede Entscheidung „lohnt sich der Aufriss?" lautet.
Lebenshof ≠ Romantik Wir streicheln nicht den ganzen Tag Schafe. Wir bauen kein Gemüse an. Wir fällen keine Bäume zum Spaß. Warum wir uns weigern, das Ganze als „Projekt" zu bezeichnen – und warum es trotzdem nicht das geilste Leben ever ist, aber auch nicht das schlechteste.
Get out: Stänkern auf Social Media Columbia, ein Haarballen, Notversorgung zu Hause – und ein Kommentar, der unterstellt, wir würden bei der Tierarztversorgung Geld sparen wollen. Warum solche Behauptungen ohne Dialog so nerven und was Laura davon hält.
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen Schreibt einen Kommentar – Laura schaut da übrigens öfter rein Abonniert uns in eurer Podcast-App Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: Blockbuster!
In dieser Folge nehmen wir euch mit durch unseren Tagesablauf – vom Aufstehen ohne Wecker bis zum „Feierabend" um 22 Uhr. Und wir reden ehrlich darüber, was Versorgungsverantwortung wirklich bedeutet, wenn man zu zweit nie gemeinsam weg sein kann.
Intro-Rätsel & Auflösung der letzten Runde Die letzte Folge wollte niemand erraten – es war „Saber Rider and the Star Sheriffs" (Anime von 1987, im deutschen Nachmittagsfernsehen Mitte der 90er). Diesmal gibt's wieder was Neues zum Raten. Tipp: Blockbuster! Ab damit in die Kommentare auf Instagram.
Rosalie, der Löwe vom Hof Es geht ihr richtig gut – sie sieht jetzt nur aus wie ein Löwe, weil Robert mit der Schur begonnen hat und die Messer mittendrin stumpf wurden. Plus: Warum die Schafschur dieses Jahr besonders tricky ist (Regen, kleines Zeitfenster, neue Maschine im Anflug).
Endlich mal ruhigere Praxistage Nur ein halber Praxistag in zwei Wochen – wirklich entspannt. Ronja, Molly zum Impfen, kein Drama. Schön mal sowas sagen zu können.
Hauptthema: Tagesablauf & Freizeit auf dem Lebenshof Was bedeutet das eigentlich konkret, lebenshof-mäßig zu leben?
Aufstehen ohne Wecker – das große Privileg Roberts Morgenroutine: erst die Hunde, dann Schafe, Schweine, Außenkaninchen – locker eine Stunde Lauras Morgenroutine: Medis, Special Essen, Bus checken – eine halbe Stunde Bitte nicht ansprechen vor dem ersten Kaffee Lohnarbeit + Gehegereinigung + Telefonkonferenzen parallel Praxistage = 4–5 Stunden weg, der Rest muss abends ran Sammeln im Sommer – eine Stunde täglich, sieben Stunden die Woche Die Abendrunde dauert länger als die Morgenrunde (Stichwort Herzmedikamente alle 12 Stunden) Was Außenstehende nicht sehen: Kommunikation, Buchhaltung, Bestellungen vergleichen, Abgabeanfragen, Merch-Logistik, Weiterbildungen Warum es bis Mitternacht oft nicht ruhig wird Hobbys? Welche Hobbys?
Versorgungsverantwortung – der eigentliche Knackpunkt Das Wort hat Laura sich live ausgedacht und es passt perfekt. Warum wir zu zweit nicht zusammen eine Nacht weg sein können, warum die Kaninchen das größte Hindernis sind und wie wir die Hochzeit am Wochenende um die Herzmedi-Zeiten herum planen.
Konzerte, Events & der Aufwand dahinter Vier Konzerte in vier Wochen war vielleicht überambitioniert – warum wir Schmutzki ausfallen ließen und wieso jede Entscheidung „lohnt sich der Aufriss?" lautet.
Lebenshof ≠ Romantik Wir streicheln nicht den ganzen Tag Schafe. Wir bauen kein Gemüse an. Wir fällen keine Bäume zum Spaß. Warum wir uns weigern, das Ganze als „Projekt" zu bezeichnen – und warum es trotzdem nicht das geilste Leben ever ist, aber auch nicht das schlechteste.
Get out: Stänkern auf Social Media Columbia, ein Haarballen, Notversorgung zu Hause – und ein Kommentar, der unterstellt, wir würden bei der Tierarztversorgung Geld sparen wollen. Warum solche Behauptungen ohne Dialog so nerven und was Laura davon hält.
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen Schreibt einen Kommentar – Laura schaut da übrigens öfter rein Abonniert uns in eurer Podcast-App Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: Blockbuster!
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03.06.2026
1 Minute
Perfektionsdruck im Lebenshof – warum Fehler die besten Helfer sind
In dieser Folge gibt's einen Rückblick auf ein wunderbares Wochenende in Stuttgart, einen ordentlichen Schreck im Schafstall und das große Thema: Warum kein Lebenshof perfekt sein muss – und wie wir alle ein bisschen freundlicher miteinander umgehen könnten.
Intro-Rätsel, Runde zweiWieder ein Intro – ratet mit auf Instagram. Kleiner Hinweis: Anfang-80er-Geburtstage im Vorteil.
Vegan Street Days Stuttgart – RückblickZwei Tage Gluthölle bei über 30 Grad, ganz viele tolle Menschen, ein Mini-Klassentreffen, ein Klau-Versuch am Stand und der mysteriöse halb offene Reißverschluss. Großes Dankeschön an Ariwa, die Orga und alle, die da waren! Plus: Warum die Taube unser meist verkauftes Motiv ist.
Verena, das perfekte Team & der Hofalltag zu HauseWarum man so ein Event nicht allein wuppen kann – und wie Lutz per Telefon Medikamente live mit Laura aufzieht.
Schreck im Schafstall: RosalieUnser ältestes Schaf lag schräg auf der Seite – panischer Blick, verformter Körper, Sekunden, die sich wie Stunden anfühlen. Was bei Wiederkäuern in so einer Situation gefährlich wird, was Lutz getan hat, und warum es ihr inzwischen wieder richtig gut geht.
Hauptthema: Perfektionsdruck auf LebenshöfenMüssen Lebenshöfe alles perfekt können? Spoiler: Nein.
Warum Wissen mit der Tierart wächst – und nicht vor ihr da sein kann Basics müssen sitzen – aber Spezialwissen kommt durchs Tun Schafe scheren, Klauen schneiden, Temperatur messen – alles erstmal selbst gelernt Auswahl neuer Tierarten: Was können wir leisten, was nicht? Fehler machen ist okay – Fehler immer wieder machen nicht Wie Kritik geht (und wie nicht): Fragen statt drauflos urteilen 20-Sekunden-Reels und die Hintergründe, die niemand sieht Köttel, Matsch & angeknabberte Tapeten – warum das realistische Zeigen wichtig ist Innerer Druck vs. Druck von außen Fehler = Helfer: warum eine bessere Fehlerkultur allen helfen würde Die einzige Perfektion auf dem Hof heißt übrigens Motti
Get out: Was machen wir mit dem ganzen Mist?Eine der vielen tollen Fragen aus der Sticker-Aktion. Antwort: Hänger voll machen, wegfahren – entweder zu lieben Menschen aufs Feld oder zur Kompostierungsanlage in der Nähe.
Hinweis zur TonqualitätWir sind dran, neues Tool, noch nicht ganz optimal – danke an alle, die durchhalten!
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen Schreibt einen Kommentar Abonniert den Podcast in eurer App Erkennt ihr das Intro? Ab damit in die Kommentare auf Instagram!
In dieser Folge gibt's einen Rückblick auf ein wunderbares Wochenende in Stuttgart, einen ordentlichen Schreck im Schafstall und das große Thema: Warum kein Lebenshof perfekt sein muss – und wie wir alle ein bisschen freundlicher miteinander umgehen könnten.
Intro-Rätsel, Runde zweiWieder ein Intro – ratet mit auf Instagram. Kleiner Hinweis: Anfang-80er-Geburtstage im Vorteil.
Vegan Street Days Stuttgart – RückblickZwei Tage Gluthölle bei über 30 Grad, ganz viele tolle Menschen, ein Mini-Klassentreffen, ein Klau-Versuch am Stand und der mysteriöse halb offene Reißverschluss. Großes Dankeschön an Ariwa, die Orga und alle, die da waren! Plus: Warum die Taube unser meist verkauftes Motiv ist.
Verena, das perfekte Team & der Hofalltag zu HauseWarum man so ein Event nicht allein wuppen kann – und wie Lutz per Telefon Medikamente live mit Laura aufzieht.
Schreck im Schafstall: RosalieUnser ältestes Schaf lag schräg auf der Seite – panischer Blick, verformter Körper, Sekunden, die sich wie Stunden anfühlen. Was bei Wiederkäuern in so einer Situation gefährlich wird, was Lutz getan hat, und warum es ihr inzwischen wieder richtig gut geht.
Hauptthema: Perfektionsdruck auf LebenshöfenMüssen Lebenshöfe alles perfekt können? Spoiler: Nein.
Warum Wissen mit der Tierart wächst – und nicht vor ihr da sein kann Basics müssen sitzen – aber Spezialwissen kommt durchs Tun Schafe scheren, Klauen schneiden, Temperatur messen – alles erstmal selbst gelernt Auswahl neuer Tierarten: Was können wir leisten, was nicht? Fehler machen ist okay – Fehler immer wieder machen nicht Wie Kritik geht (und wie nicht): Fragen statt drauflos urteilen 20-Sekunden-Reels und die Hintergründe, die niemand sieht Köttel, Matsch & angeknabberte Tapeten – warum das realistische Zeigen wichtig ist Innerer Druck vs. Druck von außen Fehler = Helfer: warum eine bessere Fehlerkultur allen helfen würde Die einzige Perfektion auf dem Hof heißt übrigens Motti
Get out: Was machen wir mit dem ganzen Mist?Eine der vielen tollen Fragen aus der Sticker-Aktion. Antwort: Hänger voll machen, wegfahren – entweder zu lieben Menschen aufs Feld oder zur Kompostierungsanlage in der Nähe.
Hinweis zur TonqualitätWir sind dran, neues Tool, noch nicht ganz optimal – danke an alle, die durchhalten!
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21.05.2026
1 Stunde 13 Minuten
Stänkern gegen Meta – über Social Media, Tauben & Zombie-Kaninchen
In dieser Folge gibt's das erste Mal ein Intro (versprochen ist versprochen!), Updates aus dem Hofalltag und eine ehrliche Auseinandersetzung mit Social Media: Was macht es mit uns, mit unserer Arbeit – und warum bleiben wir trotz allem dabei?
Intro & FeedbackEndlich mit Intro – Technikprobleme inklusive. Danke für das schöne Feedback zur letzten Folge zum Thema Tauben!
Bonnie & Bommel ziehen einZwei neue Tauben warten im Bad auf den Umzug in die Handicapvoliere. Warum erst am Freitag? Oberfranken-Wetter.
Vegan Street Days StuttgartSamstag & Sonntag mit Infostand am Pariser Platz/Marktplatz. Riesenprogramm, 30 Grad – kommt vorbei!
Sorge um Martha (oder Rosa?)Ein Schaf humpelte und fraß weniger. Checks gemacht, beobachtet – inzwischen ist alles wieder gut. Warum man bei Wiederkäuern sofort hellhörig wird.
Lemmy, das Zombie-KaninchenAbszesse, Spülungen, fünf Löcher – und warum bei Lemmy ab jetzt nur noch orale Medikamente gehen. Plus: Robert kann nicht mit menschlichen Wunden umgehen (Katzendosengate lässt grüßen).
Hauptthema: Social MediaWas macht Social Media mit uns – als Gesellschaft, als Lebenshof, als Menschen?
Ausgeburt der Hölle? Oder doch differenzierter? Reiche weiße Männer, fehlende Regulation & der gesperrte Antifa-Begriff Bubble-Erweiterung als echter Vorteil Das Dilemma: rausgehen oder bleiben? Reichweite, Likes & das Belohnungssystem im Kopf Druck, Selbstzweifel & der Algorithmus als Gegner Reichweite ≠ Expertise – warum Podeste gefährlich sind „Ich seh ja auf Insta, wie's euch geht" – Insta ist nicht das Leben Aufklärung als Argument fürs Dabeibleiben Spenden, Patenschaften & warum's ohne kaum noch geht Antifaschistische Inhalte werden gedrosselt – und trotzdem!
Get out: AlternativenMastodon (dezentral, kommt aus Jena ) und Signal statt WhatsApp – schaut mal rein.
SchlussworteKonsumiert, was euch gut tut – aber behaltet im Hinterkopf, was Social Media mit euch macht. Und denkt dran: Insta ist nicht die Realität. Wir sind alle wertvoll. ️
Call to Action
Bewertet uns gerne mit 5 Sternen Schreibt einen Kommentar Abonniert den Podcast in eurer App Erkennt ihr die Titelmusik? Ab damit in die Kommentare!
In dieser Folge gibt's das erste Mal ein Intro (versprochen ist versprochen!), Updates aus dem Hofalltag und eine ehrliche Auseinandersetzung mit Social Media: Was macht es mit uns, mit unserer Arbeit – und warum bleiben wir trotz allem dabei?
Intro & FeedbackEndlich mit Intro – Technikprobleme inklusive. Danke für das schöne Feedback zur letzten Folge zum Thema Tauben!
Bonnie & Bommel ziehen einZwei neue Tauben warten im Bad auf den Umzug in die Handicapvoliere. Warum erst am Freitag? Oberfranken-Wetter.
Vegan Street Days StuttgartSamstag & Sonntag mit Infostand am Pariser Platz/Marktplatz. Riesenprogramm, 30 Grad – kommt vorbei!
Sorge um Martha (oder Rosa?)Ein Schaf humpelte und fraß weniger. Checks gemacht, beobachtet – inzwischen ist alles wieder gut. Warum man bei Wiederkäuern sofort hellhörig wird.
Lemmy, das Zombie-KaninchenAbszesse, Spülungen, fünf Löcher – und warum bei Lemmy ab jetzt nur noch orale Medikamente gehen. Plus: Robert kann nicht mit menschlichen Wunden umgehen (Katzendosengate lässt grüßen).
Hauptthema: Social MediaWas macht Social Media mit uns – als Gesellschaft, als Lebenshof, als Menschen?
Ausgeburt der Hölle? Oder doch differenzierter? Reiche weiße Männer, fehlende Regulation & der gesperrte Antifa-Begriff Bubble-Erweiterung als echter Vorteil Das Dilemma: rausgehen oder bleiben? Reichweite, Likes & das Belohnungssystem im Kopf Druck, Selbstzweifel & der Algorithmus als Gegner Reichweite ≠ Expertise – warum Podeste gefährlich sind „Ich seh ja auf Insta, wie's euch geht" – Insta ist nicht das Leben Aufklärung als Argument fürs Dabeibleiben Spenden, Patenschaften & warum's ohne kaum noch geht Antifaschistische Inhalte werden gedrosselt – und trotzdem!
Get out: AlternativenMastodon (dezentral, kommt aus Jena ) und Signal statt WhatsApp – schaut mal rein.
SchlussworteKonsumiert, was euch gut tut – aber behaltet im Hinterkopf, was Social Media mit euch macht. Und denkt dran: Insta ist nicht die Realität. Wir sind alle wertvoll. ️
Call to Action
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06.05.2026
1 Stunde 20 Minuten
Folge 4: Der Taubentalk
In dieser Folge sprechen Laura und Lutz über ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt: Stadttauben. Was steckt hinter dem schlechten Image? Warum sind Stadttauben eigentlich ausgesetzte Haustiere? Und was kann jede*r Einzelne tun? Außerdem: Rückblick auf einen sensationellen Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück, ein Schreckmoment mit Hermine – und warum eine abgerissene Autobahnbrücke den Anstoß für diese Folge gab.
Themen in dieser Folge:
Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück – 12 Menschen, ein Wochenende, alles von der Liste geschafft: Ententeich gereinigt, Kaninchenlöcher geschlossen, Schafstall betoniert und eine komplette Blechhütte abgerissen. Dazu selbst mitgebrachtes Essen – einfach sensationell.
Hermine & der Notdienst – Samstagmorgen Untertemperatur bei Hermine (36,7 statt 38,5°C). Notdienst, Verstopfung durch ihr Megakolonsyndrom, Blut im Urin – und trotzdem hat die Omi es wieder geschafft. Dranbleiben lohnt sich.
️ Die Autobahnbrücke – Eine abgerissene Brücke, ein Taubenpärchen im Schutt, vermutlich ein zerstörtes Nest. Laura und Lutz fahren hin, können aber wegen der Gefahr nicht ran. Frustration pur – und der Auslöser für das heutige Thema.
️ Stadttauben: Ausgesetzte Haustiere – Stadttauben stammen von domestizierten Felsentauben ab. Sie sind auf Menschen angewiesen, können nicht in der Wildnis leben und haben einen angezüchteten Brutzwang (ganzjährig Eier statt zwei Gelege). Ihr Hungerkot zerstört Gebäude – nicht der Kot an sich. Sie übertragen nicht mehr Krankheiten als Spatzen, Hunde oder Katzen.
Das Augsburger Modell – Betreute Taubenschläge sind die Lösung: artgerechtes Futter, kontrollierter Eiertausch, tierärztliche Versorgung. Tauben bleiben bis zu 80 % im Schlag. Win-win für Tiere und Städte. Trotzdem wird es vielerorts blockiert.
Fall Limburg – 500 Tauben sollten per Genickbruch getötet werden. Erst eine Anwältin stoppte das über das Bundesartenschutzgesetz. Ein betreuter Taubenschlag wurde zuvor kostenlos angeboten – abgelehnt. Es schaffte es bis in eine US-Late-Night-Show.
Was du tun kannst:• Hinsehen statt wegsehen – aufgeplusterte oder humpelnde Tauben brauchen Hilfe• Tiere sichern (Jutebeutel!) und Taubenhilfe kontaktieren• Haare zusammenbinden & Fäden vom Boden aufheben (Verschnürungsgefahr)• Petitionen unterschreiben, Aufklärung im Umfeld betreiben• Taubenhilfen finanziell oder ehrenamtlich unterstützen• Taubenhilfen auf Instagram folgen und liken – Sichtbarkeit zählt
️ Tipps zum Volierenbau – Punktverschweißter Volierendraht (12 mm Maschen), raubtiersicher von allen Seiten inkl. Boden, Schleuse zum Reingehen, stabile Holzhütte für den Innenbereich.
Werde Pat*in: https://ellswiese.de/patenschaftsantrag/
Teilt diese Folge – das Thema Stadttauben braucht mehr Sichtbarkeit! ️
In dieser Folge sprechen Laura und Lutz über ein Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt: Stadttauben. Was steckt hinter dem schlechten Image? Warum sind Stadttauben eigentlich ausgesetzte Haustiere? Und was kann jede*r Einzelne tun? Außerdem: Rückblick auf einen sensationellen Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück, ein Schreckmoment mit Hermine – und warum eine abgerissene Autobahnbrücke den Anstoß für diese Folge gab.
Themen in dieser Folge:
Arbeitseinsatz von Pro Lebensglück – 12 Menschen, ein Wochenende, alles von der Liste geschafft: Ententeich gereinigt, Kaninchenlöcher geschlossen, Schafstall betoniert und eine komplette Blechhütte abgerissen. Dazu selbst mitgebrachtes Essen – einfach sensationell.
Hermine & der Notdienst – Samstagmorgen Untertemperatur bei Hermine (36,7 statt 38,5°C). Notdienst, Verstopfung durch ihr Megakolonsyndrom, Blut im Urin – und trotzdem hat die Omi es wieder geschafft. Dranbleiben lohnt sich.
️ Die Autobahnbrücke – Eine abgerissene Brücke, ein Taubenpärchen im Schutt, vermutlich ein zerstörtes Nest. Laura und Lutz fahren hin, können aber wegen der Gefahr nicht ran. Frustration pur – und der Auslöser für das heutige Thema.
️ Stadttauben: Ausgesetzte Haustiere – Stadttauben stammen von domestizierten Felsentauben ab. Sie sind auf Menschen angewiesen, können nicht in der Wildnis leben und haben einen angezüchteten Brutzwang (ganzjährig Eier statt zwei Gelege). Ihr Hungerkot zerstört Gebäude – nicht der Kot an sich. Sie übertragen nicht mehr Krankheiten als Spatzen, Hunde oder Katzen.
Das Augsburger Modell – Betreute Taubenschläge sind die Lösung: artgerechtes Futter, kontrollierter Eiertausch, tierärztliche Versorgung. Tauben bleiben bis zu 80 % im Schlag. Win-win für Tiere und Städte. Trotzdem wird es vielerorts blockiert.
Fall Limburg – 500 Tauben sollten per Genickbruch getötet werden. Erst eine Anwältin stoppte das über das Bundesartenschutzgesetz. Ein betreuter Taubenschlag wurde zuvor kostenlos angeboten – abgelehnt. Es schaffte es bis in eine US-Late-Night-Show.
Was du tun kannst:• Hinsehen statt wegsehen – aufgeplusterte oder humpelnde Tauben brauchen Hilfe• Tiere sichern (Jutebeutel!) und Taubenhilfe kontaktieren• Haare zusammenbinden & Fäden vom Boden aufheben (Verschnürungsgefahr)• Petitionen unterschreiben, Aufklärung im Umfeld betreiben• Taubenhilfen finanziell oder ehrenamtlich unterstützen• Taubenhilfen auf Instagram folgen und liken – Sichtbarkeit zählt
️ Tipps zum Volierenbau – Punktverschweißter Volierendraht (12 mm Maschen), raubtiersicher von allen Seiten inkl. Boden, Schleuse zum Reingehen, stabile Holzhütte für den Innenbereich.
Werde Pat*in: https://ellswiese.de/patenschaftsantrag/
Teilt diese Folge – das Thema Stadttauben braucht mehr Sichtbarkeit! ️
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Über diesen Podcast
Was passiert, wenn eine Pessimistin und ein Optimist gemeinsam
einen Lebenshof betreiben? Richtig – viel Mist. Aber auch ganz viel
Liebe. Laura und Lutz leben auf dem Lebenshof Ellswiese und teilen
hier ihren Alltag mit euch: Geschichten von geretteten Tieren,
Gedanken zu Tierrechten und Veganismus, schöne Momente und ehrliche
Struggles. Kein perfektes Bilderbuch, sondern das echte Leben – mit
Matsch an den Stiefeln und Hoffnung im Gepäck.
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