Ingo Dachwitz: Digitaler Kolonialismus

Ingo Dachwitz: Digitaler Kolonialismus

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit
Ingo Dachwitz, Journalist bei netzpolitik.org und Co-Autor des
Buches „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und
Großmächte die Welt unter sich aufteilen“.





Wir gehen der Frage nach, welchen Preis der globale Süden für
unseren digitalen Komfort zahlt – und warum ohne
„Geisterarbeiter:innen“ keine KI, keine Social-Media-Filter und
keine smarten Dienste funktionieren würden.





Außerdem diskutieren wir:


* Was hinter dem Begriff „digitaler Kolonialismus“ steckt – und
warum dieser Blick aus dem globalen Süden kommt.


* Wie unsichtbare Arbeit in Outsourcing-Firmen KI-Modelle
trainiert und Content moderiert – oft unter traumatisierenden
Bedingungen.


* Welche Rolle Big Tech (Meta, Microsoft, Google & Co.) im
Zusammenspiel mit politischen Großmächten spielt.


* Warum Europas Regulierung (z.B. Digital Services Act)
einerseits Macht schafft, andererseits aber eigene koloniale
Muster reproduzieren kann.


* Wie Ressourcenverbrauch (Strom, Wasser, Rohstoffe) und
Arbeitsbedingungen aus dem Blick geraten, wenn wir nur über
„Innovation“ sprechen.


* Was wir als Nutzer:innen, Organisationen und Politik konkret
tun können – jenseits von „einfach andere Tools nutzen“.



Diese Episode ist spannend für alle, die hinter die
Hochglanzversprechen von KI und digitaler Transformation blicken
wollen – besonders in Gesundheitswesen, Verwaltung und
Zivilgesellschaft.





Buch: „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte
die Welt unter sich aufteilen“ (Ingo Dachwitz & Sven Hilbig,
C.H. Beck)



Feedback & Fragen an den Podcast: podcast@gqmg.de





Hör rein und nimm die nächste KI- oder Digitalisierungsinitiative
in deinem Arbeitskontext mit einem neuen, globalen Blick unter
die Lupe.





Wir danken Herrn Dachwitz für das Gespräch!
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