Podcaster
Episoden
20.05.2026
34 Minuten
Wo hilft der Einsatz von KI, Apps und neuen Technologien?
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Anisa Idris, Gründerin von AIM GmbH und Vorstandsmitglied im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung, über die Frage, wie digitale Technologien unser Verständnis von Gesundheit, Versorgung und Empathie verändern.
Anisa Idris vertritt eine klare These: Es gibt kaum einen Bereich im Gesundheitswesen, der nicht durch digitale Lösungen verbessert werden kann – von internen Prozessen und der Dokumentation bis hin zur Kommunikation mit Patient:innen. Zentrales Motiv dabei: Digitale Tools können in vielen Situationen als empathischer wahrgenommen werden als menschliche Interaktionen, weil sie nicht urteilen, ihre Sprache anpassen und geduldig erklären.
Diese Episode ist spannend für alle, die sich mit Digital Health, Versorgungsqualität, ärztlicher Rolle und dem sinnvollen Einsatz von KI im Gesundheitswesen beschäftigen.
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Anisa Idris, Gründerin von AIM GmbH und Vorstandsmitglied im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung, über die Frage, wie digitale Technologien unser Verständnis von Gesundheit, Versorgung und Empathie verändern.
Anisa Idris vertritt eine klare These: Es gibt kaum einen Bereich im Gesundheitswesen, der nicht durch digitale Lösungen verbessert werden kann – von internen Prozessen und der Dokumentation bis hin zur Kommunikation mit Patient:innen. Zentrales Motiv dabei: Digitale Tools können in vielen Situationen als empathischer wahrgenommen werden als menschliche Interaktionen, weil sie nicht urteilen, ihre Sprache anpassen und geduldig erklären.
Diese Episode ist spannend für alle, die sich mit Digital Health, Versorgungsqualität, ärztlicher Rolle und dem sinnvollen Einsatz von KI im Gesundheitswesen beschäftigen.
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06.05.2026
32 Minuten
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Ingo Dachwitz, Journalist bei netzpolitik.org und Co-Autor des Buches „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“.
Wir gehen der Frage nach, welchen Preis der globale Süden für unseren digitalen Komfort zahlt – und warum ohne „Geisterarbeiter:innen“ keine KI, keine Social-Media-Filter und keine smarten Dienste funktionieren würden.
Außerdem diskutieren wir:
* Was hinter dem Begriff „digitaler Kolonialismus“ steckt – und warum dieser Blick aus dem globalen Süden kommt.
* Wie unsichtbare Arbeit in Outsourcing-Firmen KI-Modelle trainiert und Content moderiert – oft unter traumatisierenden Bedingungen.
* Welche Rolle Big Tech (Meta, Microsoft, Google & Co.) im Zusammenspiel mit politischen Großmächten spielt.
* Warum Europas Regulierung (z.B. Digital Services Act) einerseits Macht schafft, andererseits aber eigene koloniale Muster reproduzieren kann.
* Wie Ressourcenverbrauch (Strom, Wasser, Rohstoffe) und Arbeitsbedingungen aus dem Blick geraten, wenn wir nur über „Innovation“ sprechen.
* Was wir als Nutzer:innen, Organisationen und Politik konkret tun können – jenseits von „einfach andere Tools nutzen“.
Diese Episode ist spannend für alle, die hinter die Hochglanzversprechen von KI und digitaler Transformation blicken wollen – besonders in Gesundheitswesen, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Buch: „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ (Ingo Dachwitz & Sven Hilbig, C.H. Beck)
Feedback & Fragen an den Podcast: podcast@gqmg.de
Hör rein und nimm die nächste KI- oder Digitalisierungsinitiative in deinem Arbeitskontext mit einem neuen, globalen Blick unter die Lupe.
Wir danken Herrn Dachwitz für das Gespräch!
Wir gehen der Frage nach, welchen Preis der globale Süden für unseren digitalen Komfort zahlt – und warum ohne „Geisterarbeiter:innen“ keine KI, keine Social-Media-Filter und keine smarten Dienste funktionieren würden.
Außerdem diskutieren wir:
* Was hinter dem Begriff „digitaler Kolonialismus“ steckt – und warum dieser Blick aus dem globalen Süden kommt.
* Wie unsichtbare Arbeit in Outsourcing-Firmen KI-Modelle trainiert und Content moderiert – oft unter traumatisierenden Bedingungen.
* Welche Rolle Big Tech (Meta, Microsoft, Google & Co.) im Zusammenspiel mit politischen Großmächten spielt.
* Warum Europas Regulierung (z.B. Digital Services Act) einerseits Macht schafft, andererseits aber eigene koloniale Muster reproduzieren kann.
* Wie Ressourcenverbrauch (Strom, Wasser, Rohstoffe) und Arbeitsbedingungen aus dem Blick geraten, wenn wir nur über „Innovation“ sprechen.
* Was wir als Nutzer:innen, Organisationen und Politik konkret tun können – jenseits von „einfach andere Tools nutzen“.
Diese Episode ist spannend für alle, die hinter die Hochglanzversprechen von KI und digitaler Transformation blicken wollen – besonders in Gesundheitswesen, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Buch: „Digitaler Kolonialismus – Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ (Ingo Dachwitz & Sven Hilbig, C.H. Beck)
Feedback & Fragen an den Podcast: podcast@gqmg.de
Hör rein und nimm die nächste KI- oder Digitalisierungsinitiative in deinem Arbeitskontext mit einem neuen, globalen Blick unter die Lupe.
Wir danken Herrn Dachwitz für das Gespräch!
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15.04.2026
35 Minuten
SiMed - Sichere Medikation durch KI
Im aktuellen Gespräch bei „Puls der Transformation“ sprechen Univ.-Prof. Dr. Gerald Sendlhofer und Nikolas Hava über „SiMed – sichere Medikation mit Unterstützung künstlicher Intelligenz“, das soeben mit dem Qualitätsteam-Award 2026 von Quality Austria ausgezeichnet wurde.
SiMed ist ein Projekt der Research Unit for Safety and Sustainability in Health Care & der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz gemeinsam mit den Partnern der Stabsstelle QM-RM des LKH-Univ. Klinikum Graz, Direktion Digitalisierung der KAGes und dem Wirtschaftspartner CANCOM Austria AG.
* Ausgangspunkt sind sehr konkrete Risiken im Medikationsprozess – von unleserlichen Fieberkurven bis zu Fehlern beim Dispensieren trotz Vier-Augen-Prinzip.
* Der Prozess wird vollständig digital gedacht: elektronische Fieberkurve, Patientenarmband mit Barcode/QR-Code und ein KI-gestütztes System, das Dispenser per Kamera analysiert und als „zweites Augenpaar“ für die Pflege fungiert.
* Hinter der Lösung steckt ein interdisziplinäres Team aus Qualitäts- und Risikomanagement, Forschung und Industrie – ein Blaupause dafür, wie Innovation in der Patientensicherheit gelingen kann.
Gerade in Zeiten hoher Arbeitsbelastung im Pflegebereich zeigt SiMed, wie digitale Helfer*innen dazu beitragen können, Medikationsfehler zu reduzieren und psychologische Sicherheit im Team zu stärken.
Im aktuellen Gespräch bei „Puls der Transformation“ sprechen Univ.-Prof. Dr. Gerald Sendlhofer und Nikolas Hava über „SiMed – sichere Medikation mit Unterstützung künstlicher Intelligenz“, das soeben mit dem Qualitätsteam-Award 2026 von Quality Austria ausgezeichnet wurde.
SiMed ist ein Projekt der Research Unit for Safety and Sustainability in Health Care & der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz gemeinsam mit den Partnern der Stabsstelle QM-RM des LKH-Univ. Klinikum Graz, Direktion Digitalisierung der KAGes und dem Wirtschaftspartner CANCOM Austria AG.
* Ausgangspunkt sind sehr konkrete Risiken im Medikationsprozess – von unleserlichen Fieberkurven bis zu Fehlern beim Dispensieren trotz Vier-Augen-Prinzip.
* Der Prozess wird vollständig digital gedacht: elektronische Fieberkurve, Patientenarmband mit Barcode/QR-Code und ein KI-gestütztes System, das Dispenser per Kamera analysiert und als „zweites Augenpaar“ für die Pflege fungiert.
* Hinter der Lösung steckt ein interdisziplinäres Team aus Qualitäts- und Risikomanagement, Forschung und Industrie – ein Blaupause dafür, wie Innovation in der Patientensicherheit gelingen kann.
Gerade in Zeiten hoher Arbeitsbelastung im Pflegebereich zeigt SiMed, wie digitale Helfer*innen dazu beitragen können, Medikationsfehler zu reduzieren und psychologische Sicherheit im Team zu stärken.
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01.04.2026
23 Minuten
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit PD Dr. Alexander Bäuerle, leitender Psychologe und Bereichsleiter für klinische Forschung, digitale Gesundheit und Digitalisierung am LVR-Universitätsklinikum Essen, über den Einsatz von KI-Chatbots in der psychischen Gesundheitsversorgung. Im Fokus steht die Frage, wie Patient:innen und Therapeut:innen KI nutzen können – und wo Chancen, Grenzen und Risiken liegen.
Was dich in dieser Folge erwartet:
* Wie rund ein Viertel der Patient:innen bereits ChatGPT & Co. zu psychischen Themen nutzt (Informationen zu Diagnosen und Symptomen, Nachbereitung von Sitzungen, Unterstützung bei Übungen, teils auch in Krisen).
* Welche spezialisierten Therapie-Chatbots es gibt, warum sie 24/7 verfügbar sind – und welche regulatorischen und ethischen Fragezeichen (Qualität, Risikomanagement, Geschäftsmodelle, Datenschutz) damit verbunden sind.
* Welche Chancen KI-Chatbots bieten: niedrigschwelliger Zugang, potenzielle Symptomreduktion bei Depressionen, Überbrückung langer Wartezeiten und Entlastung für die Versorgung leichterer Fälle.
* Welche Risiken Dr. Bäuerle sieht: Halluzinierte Inhalte, Fokus auf Nutzerzufriedenheit statt therapeutischer Konfrontation, mögliche Verstärkung sozialen Rückzugs sowie die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten außerhalb Europas.
* Warum Therapeut:innen KI aktiv in der Anamnese thematisieren sollten und wie sich Inhalte aus Chatbots sinnvoll in eine individualisierte, bedarfsgerechte Therapie integrieren lassen.
Außerdem spricht PD Dr. Bäuerle darüber, wie KI-gestützte Angebote perspektivisch in ein gut reguliertes, digitales Gesundheitswesen (inkl. digitalen Gesundheitsanwendungen) eingebettet werden könnten – als Ergänzung, nicht als Ersatz für Psychotherapie.
Hör rein, wenn du wissen willst, wie KI heute schon den Umgang mit psychischer Gesundheit verändert – und welche Rolle Fachpersonen dabei spielen sollten.
Was dich in dieser Folge erwartet:
* Wie rund ein Viertel der Patient:innen bereits ChatGPT & Co. zu psychischen Themen nutzt (Informationen zu Diagnosen und Symptomen, Nachbereitung von Sitzungen, Unterstützung bei Übungen, teils auch in Krisen).
* Welche spezialisierten Therapie-Chatbots es gibt, warum sie 24/7 verfügbar sind – und welche regulatorischen und ethischen Fragezeichen (Qualität, Risikomanagement, Geschäftsmodelle, Datenschutz) damit verbunden sind.
* Welche Chancen KI-Chatbots bieten: niedrigschwelliger Zugang, potenzielle Symptomreduktion bei Depressionen, Überbrückung langer Wartezeiten und Entlastung für die Versorgung leichterer Fälle.
* Welche Risiken Dr. Bäuerle sieht: Halluzinierte Inhalte, Fokus auf Nutzerzufriedenheit statt therapeutischer Konfrontation, mögliche Verstärkung sozialen Rückzugs sowie die Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten außerhalb Europas.
* Warum Therapeut:innen KI aktiv in der Anamnese thematisieren sollten und wie sich Inhalte aus Chatbots sinnvoll in eine individualisierte, bedarfsgerechte Therapie integrieren lassen.
Außerdem spricht PD Dr. Bäuerle darüber, wie KI-gestützte Angebote perspektivisch in ein gut reguliertes, digitales Gesundheitswesen (inkl. digitalen Gesundheitsanwendungen) eingebettet werden könnten – als Ergänzung, nicht als Ersatz für Psychotherapie.
Hör rein, wenn du wissen willst, wie KI heute schon den Umgang mit psychischer Gesundheit verändert – und welche Rolle Fachpersonen dabei spielen sollten.
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18.03.2026
28 Minuten
Magnet: Qualität gemeinsam gestalten
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen Julia Köppen (Universität Bielefeld & TU Berlin) und Andreas Kocks (Universitätsklinikum Bonn) über Magnet for Europe – und darüber, wie aus einem Zertifizierungsprogramm ein echter Kulturwandel in Kliniken werden kann.
Wir gehen unter anderem diesen Fragen nach:
* Was ist das Magnet-Konzept und warum zieht es Pflegepersonal „magnetisch“ an?
* Welche Evidenz gibt es für bessere Outcomes – von geringerer Fluktuation und weniger Burnout bis hin zu weniger Stürzen, Dekubiti, Infektionen und Mortalität?
* Wie gelingt der Schritt weg von Checklisten hin zu einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess der Unternehmenskultur?
* Welche Rolle spielen partizipative Entscheidungsfindung, transformationale Führung und pflegesensitive Kennzahlen?
* Wie unterstützen Twinning-Partnerschaften mit US-Magnetkrankenhäusern die Umsetzung in Europa?
* Warum sind Fehlerkultur, Transparenz und eine gelebte „Feierkultur“ entscheidend, um lange Veränderungswege durchzuhalten?
Die Episode zeigt: Magnet ist mehr als ein Logo auf der Website – es ist ein Rahmen für mehr Partizipation, Sichtbarkeit von Pflege, datengetriebene Qualitätsentwicklung und bessere Arbeitsbedingungen im bestehenden System. Gleichzeitig macht das Beispiel des Universitätsklinikums Bonn Mut, dass Veränderung trotz Fachkräftemangel möglich ist.
In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen Julia Köppen (Universität Bielefeld & TU Berlin) und Andreas Kocks (Universitätsklinikum Bonn) über Magnet for Europe – und darüber, wie aus einem Zertifizierungsprogramm ein echter Kulturwandel in Kliniken werden kann.
Wir gehen unter anderem diesen Fragen nach:
* Was ist das Magnet-Konzept und warum zieht es Pflegepersonal „magnetisch“ an?
* Welche Evidenz gibt es für bessere Outcomes – von geringerer Fluktuation und weniger Burnout bis hin zu weniger Stürzen, Dekubiti, Infektionen und Mortalität?
* Wie gelingt der Schritt weg von Checklisten hin zu einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess der Unternehmenskultur?
* Welche Rolle spielen partizipative Entscheidungsfindung, transformationale Führung und pflegesensitive Kennzahlen?
* Wie unterstützen Twinning-Partnerschaften mit US-Magnetkrankenhäusern die Umsetzung in Europa?
* Warum sind Fehlerkultur, Transparenz und eine gelebte „Feierkultur“ entscheidend, um lange Veränderungswege durchzuhalten?
Die Episode zeigt: Magnet ist mehr als ein Logo auf der Website – es ist ein Rahmen für mehr Partizipation, Sichtbarkeit von Pflege, datengetriebene Qualitätsentwicklung und bessere Arbeitsbedingungen im bestehenden System. Gleichzeitig macht das Beispiel des Universitätsklinikums Bonn Mut, dass Veränderung trotz Fachkräftemangel möglich ist.
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Über diesen Podcast
Podcast: Kontinuierliche Verbesserung im Gesundheitswesen Dieser
Podcast fokussiert sich auf die Optimierung von Strukturen und
Prozessen im Gesundheitswesen mithilfe innovativer Projekte und
digitaler Technologien. Thematisiert werden Planung, Konzeption,
Implementierung und Bereitstellung von Lösungen für verschiedene
Zielgruppen. Ziel ist es, Hörern die Entwicklung eigener
Projektideen, das Lernen von Erfahrungen anderer und die stetige
Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ihrer Organisation zu
ermöglichen.
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