Puls der Transformation - Der GQMG Interviewpodcast
Podcaster
Episoden
19.08.2026
28 Minuten
Digitalisierung bringt Patient:innenautonomie
Wie kann Digitalisierung die Autonomie von Patient:innen wirklich stärken – statt nur ein weiteres Buzzword im Gesundheitswesen zu sein? Darüber sprechen wir in dieser Episode von „Puls der Transformation“ mit Prof. Christof von Kalle, Chair für klinisch translationale Wissenschaften am Berlin Institute of Health der Charité.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
* Patient:innenautonomie: Was es bedeutet, Behandlung zu verstehen, mitzugestalten und Entscheidungen informiert treffen zu können.
* Patientenzentrierter Datenraum: Warum Daten Patient:innen über die gesamte Versorgung hinweg begleiten sollten – statt in Silos von Kliniken und Praxen zu verschwinden.
* Elektronische Patientenakte (ePA): Wieso sie nur dann Mehrwert bietet, wenn sie vollständig, durchgängig und verständlich befüllt ist.
* KI und Large Language Models: Wie Chatbots heute schon helfen, Arztbriefe zu erklären – und warum manche Patient:innen sie als empathischer erleben als den kurzen Kontakt in der Sprechstunde.
* Demokratisierung des Zugangs: Wie digitale Lösungen die Chancen auf spezialisierte Zentren und Studien auch fernab der großen Unikliniken verbessern können.
* Gesundheitskompetenz: Weshalb Lebensstil, Prävention und das Verständnis der eigenen Risiken zentral sind – und digitale Tools diese Kompetenz unterstützen, aber nicht ersetzen.
* Datenschutz vs. Patientenschutz: Warum „Patientenschutz ist Datenschutz – aber Datenschutz ist auch Patientenschutz“ gilt, und weshalb reine Datensicherheitslogik Patient:innenrechte auch einschränken kann.
* Rolle des Staates: Wieso der Gesetzgeber Rahmen setzen sollte (z.B. ePA, Datenflüsse), Innovation bei Funktionen und Tools aber aus dem Markt kommen muss.
Ein besonders prägnanter Punkt von Prof. von Kalle: Wenn Gesundheitsdaten so „geschützt“ werden, dass Patient:innen sie nicht sinnvoll nutzen können, verfehlt Datenschutz seinen Zweck – etwa, wenn sie dadurch lebensverlängernde Studien oder passende Behandlungsoptionen gar nicht erst finden.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung, dein Abo und dein Feedback. Schreib uns gern an podcast@gqm.de und teile die Episode mit Menschen, für die das Thema Patient:innenautonomie und Digitalisierung im Gesundheitswesen wichtig ist.
Wie kann Digitalisierung die Autonomie von Patient:innen wirklich stärken – statt nur ein weiteres Buzzword im Gesundheitswesen zu sein? Darüber sprechen wir in dieser Episode von „Puls der Transformation“ mit Prof. Christof von Kalle, Chair für klinisch translationale Wissenschaften am Berlin Institute of Health der Charité.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
* Patient:innenautonomie: Was es bedeutet, Behandlung zu verstehen, mitzugestalten und Entscheidungen informiert treffen zu können.
* Patientenzentrierter Datenraum: Warum Daten Patient:innen über die gesamte Versorgung hinweg begleiten sollten – statt in Silos von Kliniken und Praxen zu verschwinden.
* Elektronische Patientenakte (ePA): Wieso sie nur dann Mehrwert bietet, wenn sie vollständig, durchgängig und verständlich befüllt ist.
* KI und Large Language Models: Wie Chatbots heute schon helfen, Arztbriefe zu erklären – und warum manche Patient:innen sie als empathischer erleben als den kurzen Kontakt in der Sprechstunde.
* Demokratisierung des Zugangs: Wie digitale Lösungen die Chancen auf spezialisierte Zentren und Studien auch fernab der großen Unikliniken verbessern können.
* Gesundheitskompetenz: Weshalb Lebensstil, Prävention und das Verständnis der eigenen Risiken zentral sind – und digitale Tools diese Kompetenz unterstützen, aber nicht ersetzen.
* Datenschutz vs. Patientenschutz: Warum „Patientenschutz ist Datenschutz – aber Datenschutz ist auch Patientenschutz“ gilt, und weshalb reine Datensicherheitslogik Patient:innenrechte auch einschränken kann.
* Rolle des Staates: Wieso der Gesetzgeber Rahmen setzen sollte (z.B. ePA, Datenflüsse), Innovation bei Funktionen und Tools aber aus dem Markt kommen muss.
Ein besonders prägnanter Punkt von Prof. von Kalle: Wenn Gesundheitsdaten so „geschützt“ werden, dass Patient:innen sie nicht sinnvoll nutzen können, verfehlt Datenschutz seinen Zweck – etwa, wenn sie dadurch lebensverlängernde Studien oder passende Behandlungsoptionen gar nicht erst finden.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung, dein Abo und dein Feedback. Schreib uns gern an podcast@gqm.de und teile die Episode mit Menschen, für die das Thema Patient:innenautonomie und Digitalisierung im Gesundheitswesen wichtig ist.
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05.08.2026
25 Minuten
In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Jens Schick, COO der Sana Kliniken AG und Präsident der Initiative Qualitätsmedizin (IQM).
Dr. Schick verantwortet seit vielen Jahren das operative Geschäft eines integrierten Gesundheitsdienstleisters mit 59 Krankenhausstandorten, rund 650 Arztpraxen und einem Umsatz von knapp 4 Milliarden Euro. Er gibt einen tiefen Einblick, wie digitale Transformation in einem großen Klinikverbund ganz konkret gedacht, organisiert und umgesetzt wird.
Themen dieser Episode:
* Vom Krankenhausbetreiber zum integrierten Gesundheitsdienstleister entlang der Patient Journey
* Regionale Clusterstrukturen: Warum Vernetzung immer lokal beginnt
* Das Sana-Patientenportal als digitaler Eingang für Patientinnen und Patienten
* Grenzen der Sektorentrennung: Warum echte Durchlässigkeit in Deutschland so schwer umzusetzen ist
* Change in der Praxis: Wie Mitarbeitende Medizin und Pflege digitale Projekte neben dem Versorgungsalltag stemmen
* Qualifikation und Rollen der „Key User“ in Transformationsprojekten
* Umgang mit knappen Ressourcen bei IT-Anbietern und in den Kliniken
* Ergebnisqualität messen: Routinedaten, Peer Reviews und die Rolle von IQM
* Digitale Transformation als konsequentes Qualitätsmanagement
Ein zentrales Fazit von Dr. Schick: Digitale Transformation ist kein Selbstzweck. Sie muss Prozesse verbessern, Bürokratie reduzieren und die Versorgungsqualität messbar erhöhen – sonst lohnt sich der Aufwand nicht.
Fragen, Anregungen oder Feedback zur Folge? Schreib uns gerne an: podcast@gqmg.de
Dr. Schick verantwortet seit vielen Jahren das operative Geschäft eines integrierten Gesundheitsdienstleisters mit 59 Krankenhausstandorten, rund 650 Arztpraxen und einem Umsatz von knapp 4 Milliarden Euro. Er gibt einen tiefen Einblick, wie digitale Transformation in einem großen Klinikverbund ganz konkret gedacht, organisiert und umgesetzt wird.
Themen dieser Episode:
* Vom Krankenhausbetreiber zum integrierten Gesundheitsdienstleister entlang der Patient Journey
* Regionale Clusterstrukturen: Warum Vernetzung immer lokal beginnt
* Das Sana-Patientenportal als digitaler Eingang für Patientinnen und Patienten
* Grenzen der Sektorentrennung: Warum echte Durchlässigkeit in Deutschland so schwer umzusetzen ist
* Change in der Praxis: Wie Mitarbeitende Medizin und Pflege digitale Projekte neben dem Versorgungsalltag stemmen
* Qualifikation und Rollen der „Key User“ in Transformationsprojekten
* Umgang mit knappen Ressourcen bei IT-Anbietern und in den Kliniken
* Ergebnisqualität messen: Routinedaten, Peer Reviews und die Rolle von IQM
* Digitale Transformation als konsequentes Qualitätsmanagement
Ein zentrales Fazit von Dr. Schick: Digitale Transformation ist kein Selbstzweck. Sie muss Prozesse verbessern, Bürokratie reduzieren und die Versorgungsqualität messbar erhöhen – sonst lohnt sich der Aufwand nicht.
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15.07.2026
22 Minuten
Wenn Erfahrung in Rente geht - Wissen sichern!
In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Sebastian Junghans, einem der Gründer von Implix. Implix entwickelt KI-basierte Lösungen, um Unternehmens- und Erfahrungswissen systematisch zu erfassen, zu strukturieren und für Onboarding, Pflichtschulungen und den Arbeitsalltag nutzbar zu machen. Dr. Junghans zeigt, wie implizites Wissen – also das, was in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender steckt – mithilfe moderner KI-Methoden gehoben und in lernbare Formate überführt werden kann.
Themen dieser Episode:
* Was Unternehmens-, Erfahrungs- und implizites Wissen auszeichnet
* Warum 80–90% des Wissens einer Organisation in Köpfen steckt – und nicht in Handbüchern oder Wikis
* Wie KI-gestützte, adaptive Interviews Prozesswissen analysieren, Wissenslücken erkennen und gezielt Expert:innen befragen
* Wie aus unstrukturierten Gesprächen strukturierte Wissensdatenbanken und didaktisch aufgebaute Lernkurse entstehen
* Onboarding neu gedacht: Wie sich Einlernzeiten deutlich verkürzen und Wissensretention verbessern lässt
* Einsatz in Pflichtschulungen: individuell, kontextbezogen und effizienter als „One-size-fits-all“-Trainings
* Wissenssicherung im Kontext von Fachkräftemangel, Fluktuation und dem demografischen Wandel
* Warum KI den Menschen nicht ersetzt, sondern ihn unterstützt, Erfahrungswissen zu sichern und zu teilen
Ein zentrales Motiv der Folge: „Von den Köpfen in die Köpfe“. Implix zeigt, wie KI helfen kann, wertvolles Erfahrungswissen erfahrener Kolleg:innen zu sichern, Onboarding zu beschleunigen und Organisationen resilienter gegenüber Fachkräftemangel zu machen.
Fragen, Anregungen oder Feedback zur Folge? Schreib uns gerne an: podcast@gqmg.de
In dieser Episode sprechen wir mit Dr. Sebastian Junghans, einem der Gründer von Implix. Implix entwickelt KI-basierte Lösungen, um Unternehmens- und Erfahrungswissen systematisch zu erfassen, zu strukturieren und für Onboarding, Pflichtschulungen und den Arbeitsalltag nutzbar zu machen. Dr. Junghans zeigt, wie implizites Wissen – also das, was in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender steckt – mithilfe moderner KI-Methoden gehoben und in lernbare Formate überführt werden kann.
Themen dieser Episode:
* Was Unternehmens-, Erfahrungs- und implizites Wissen auszeichnet
* Warum 80–90% des Wissens einer Organisation in Köpfen steckt – und nicht in Handbüchern oder Wikis
* Wie KI-gestützte, adaptive Interviews Prozesswissen analysieren, Wissenslücken erkennen und gezielt Expert:innen befragen
* Wie aus unstrukturierten Gesprächen strukturierte Wissensdatenbanken und didaktisch aufgebaute Lernkurse entstehen
* Onboarding neu gedacht: Wie sich Einlernzeiten deutlich verkürzen und Wissensretention verbessern lässt
* Einsatz in Pflichtschulungen: individuell, kontextbezogen und effizienter als „One-size-fits-all“-Trainings
* Wissenssicherung im Kontext von Fachkräftemangel, Fluktuation und dem demografischen Wandel
* Warum KI den Menschen nicht ersetzt, sondern ihn unterstützt, Erfahrungswissen zu sichern und zu teilen
Ein zentrales Motiv der Folge: „Von den Köpfen in die Köpfe“. Implix zeigt, wie KI helfen kann, wertvolles Erfahrungswissen erfahrener Kolleg:innen zu sichern, Onboarding zu beschleunigen und Organisationen resilienter gegenüber Fachkräftemangel zu machen.
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01.07.2026
21 Minuten
Medizin verständlich machen
Wie werden aus nüchternen ICD- und OPS-Codes verständliche Patientenbriefe – ganz ohne Mehraufwand für das Klinikpersonal? Darüber sprechen wir mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“.
In dieser Episode von „Puls der Transformation“, dem Interview-Podcast der GQMG, sprechen wir mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“, über verständliche Gesundheitsinformationen und die Rolle von Routinedaten.
Wir gehen der Frage nach, wie sich aus strukturierten Abrechnungsdaten (ICD- und OPS-Codes) vollautomatisiert individualisierte Patientenbriefe erzeugen lassen – in leicht verständlicher Sprache, regelbasiert, ohne KI-Halluzinationen und direkt ans Krankenhausinformationssystem angebunden.
Du erfährst unter anderem:
* wie „Was hab’ ich?“ mit der Übersetzung von Befunden in einfache Sprache gestartet ist
* warum Arztbriefe für Fachkommunikation gedacht sind und Patientenbriefe eigene Anforderungen haben
* wie eine ärztliche Redaktion hunderttausende Textbausteine für Diagnosen und Varianten (z.B. Seitigkeit, Therapiesicherheit) erstellt hat
* wie die Software an KIS-Systeme angebunden wird und welche Rolle Abrechnungsdaten als Datengrundlage spielen
* welche Wege es gibt, Patientenbriefe bereitzustellen (Post, Patientenportal, ePA)
* welche Ergebnisse eine randomisiert-kontrollierte Studie am Herzzentrum Dresden zur Gesundheitskompetenz der Patient:innen gezeigt hat
* warum gerade dieser Ansatz der EPA und Patientenportalen erstmals spürbaren Mehrwert für Patient:innen geben kann
Patientenbriefe sind eine vergleichsweise einfache Intervention – ein automatisch erstelltes Dokument – und erhöhen dennoch nachweislich die Gesundheitskompetenz.
Wer Versorgung, Digitalisierung und Gesundheitskompetenz zusammendenkt, bekommt hier ein sehr konkretes Praxisbeispiel.
Wie werden aus nüchternen ICD- und OPS-Codes verständliche Patientenbriefe – ganz ohne Mehraufwand für das Klinikpersonal? Darüber sprechen wir mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“.
In dieser Episode von „Puls der Transformation“, dem Interview-Podcast der GQMG, sprechen wir mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“, über verständliche Gesundheitsinformationen und die Rolle von Routinedaten.
Wir gehen der Frage nach, wie sich aus strukturierten Abrechnungsdaten (ICD- und OPS-Codes) vollautomatisiert individualisierte Patientenbriefe erzeugen lassen – in leicht verständlicher Sprache, regelbasiert, ohne KI-Halluzinationen und direkt ans Krankenhausinformationssystem angebunden.
Du erfährst unter anderem:
* wie „Was hab’ ich?“ mit der Übersetzung von Befunden in einfache Sprache gestartet ist
* warum Arztbriefe für Fachkommunikation gedacht sind und Patientenbriefe eigene Anforderungen haben
* wie eine ärztliche Redaktion hunderttausende Textbausteine für Diagnosen und Varianten (z.B. Seitigkeit, Therapiesicherheit) erstellt hat
* wie die Software an KIS-Systeme angebunden wird und welche Rolle Abrechnungsdaten als Datengrundlage spielen
* welche Wege es gibt, Patientenbriefe bereitzustellen (Post, Patientenportal, ePA)
* welche Ergebnisse eine randomisiert-kontrollierte Studie am Herzzentrum Dresden zur Gesundheitskompetenz der Patient:innen gezeigt hat
* warum gerade dieser Ansatz der EPA und Patientenportalen erstmals spürbaren Mehrwert für Patient:innen geben kann
Patientenbriefe sind eine vergleichsweise einfache Intervention – ein automatisch erstelltes Dokument – und erhöhen dennoch nachweislich die Gesundheitskompetenz.
Wer Versorgung, Digitalisierung und Gesundheitskompetenz zusammendenkt, bekommt hier ein sehr konkretes Praxisbeispiel.
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17.06.2026
28 Minuten
Wie kommen wir von unübersichtlichen Freitext-Befunden zu strukturierten Daten, die Forschung, Qualitätssicherung und Versorgung wirklich voranbringen?
In der neuen Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Herrn PD Dr. Keno Bressem (Deutsches Herzzentrum der TU München) und René Herzer (Co-Founder Basebox) darüber, wie Kliniken KI sinnvoll und sicher nutzen können – jenseits von Hype und Buzzwords.
Wir reden unter anderem über
* Informationsextraktion aus 2,5 Mio. radiologischen Befundtexten und den Weg von Freitext zu strukturierten Templates
* Warum Radiologie-Abteilungen eigentlich schon heute „Label-Fabriken“ sind – und wie man dieses Potenzial hebt
* On-Premise-KI-Infrastruktur für regulierte Organisationen mit Basebox: GPU-Hardware, Datenschutz, Cybersicherheit und Rechte-/Rollenmodelle
* Wo KI heute schon realistisch im Krankenhaus eingesetzt wird (v.a. Verwaltung, QM, Doku) – und warum der Sprung in die Patientenversorgung ein Hochrisiko-Thema ist (EU AI Act, Medizinprodukterecht)
* Agentische Workflows in der Onkologie: KI-Agenten, die komplexe Patient*innenakten durchsuchen und Antworten liefern, die mit ärztlicher Bewertung mithalten können – und wo gerade noch die Grenzen liegen
* „KI-Reife“ von Einrichtungen, typische Hürden in der Einführung und wie einfache, App-ähnliche Use Cases die Einstiegshürde senken
Spannend ist besonders den Punkt, dass technische Machbarkeit oft weniger das Problem ist als Regulierung, Infrastruktur und vor allem: Adoption in der Breite der Mitarbeitenden.
Jetzt reinhören: Puls der Transformation – der GQMG Interview-Podcast. Für das Lernen voneinander.
In der neuen Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Herrn PD Dr. Keno Bressem (Deutsches Herzzentrum der TU München) und René Herzer (Co-Founder Basebox) darüber, wie Kliniken KI sinnvoll und sicher nutzen können – jenseits von Hype und Buzzwords.
Wir reden unter anderem über
* Informationsextraktion aus 2,5 Mio. radiologischen Befundtexten und den Weg von Freitext zu strukturierten Templates
* Warum Radiologie-Abteilungen eigentlich schon heute „Label-Fabriken“ sind – und wie man dieses Potenzial hebt
* On-Premise-KI-Infrastruktur für regulierte Organisationen mit Basebox: GPU-Hardware, Datenschutz, Cybersicherheit und Rechte-/Rollenmodelle
* Wo KI heute schon realistisch im Krankenhaus eingesetzt wird (v.a. Verwaltung, QM, Doku) – und warum der Sprung in die Patientenversorgung ein Hochrisiko-Thema ist (EU AI Act, Medizinprodukterecht)
* Agentische Workflows in der Onkologie: KI-Agenten, die komplexe Patient*innenakten durchsuchen und Antworten liefern, die mit ärztlicher Bewertung mithalten können – und wo gerade noch die Grenzen liegen
* „KI-Reife“ von Einrichtungen, typische Hürden in der Einführung und wie einfache, App-ähnliche Use Cases die Einstiegshürde senken
Spannend ist besonders den Punkt, dass technische Machbarkeit oft weniger das Problem ist als Regulierung, Infrastruktur und vor allem: Adoption in der Breite der Mitarbeitenden.
Jetzt reinhören: Puls der Transformation – der GQMG Interview-Podcast. Für das Lernen voneinander.
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Über diesen Podcast
Podcast: Kontinuierliche Verbesserung im Gesundheitswesen Dieser
Podcast fokussiert sich auf die Optimierung von Strukturen und
Prozessen im Gesundheitswesen mithilfe innovativer Projekte und
digitaler Technologien. Thematisiert werden Planung, Konzeption,
Implementierung und Bereitstellung von Lösungen für verschiedene
Zielgruppen. Ziel ist es, Hörern die Entwicklung eigener
Projektideen, das Lernen von Erfahrungen anderer und die stetige
Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ihrer Organisation zu
ermöglichen.
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