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Medizin verständlich machen

Wie werden aus nüchternen ICD- und OPS-Codes verständliche
Patientenbriefe – ganz ohne Mehraufwand für das Klinikpersonal?
Darüber sprechen wir mit Ansgar Jonietz, geschäftsführender
Gesellschafter von „Was hab’ ich?“.

In dieser Episode von „Puls der Transformation“, dem
Interview-Podcast der GQMG, sprechen wir mit Ansgar Jonietz,
geschäftsführender Gesellschafter von „Was hab’ ich?“, über
verständliche Gesundheitsinformationen und die Rolle von
Routinedaten.

Wir gehen der Frage nach, wie sich aus strukturierten
Abrechnungsdaten (ICD- und OPS-Codes) vollautomatisiert
individualisierte Patientenbriefe erzeugen lassen – in leicht
verständlicher Sprache, regelbasiert, ohne KI-Halluzinationen und
direkt ans Krankenhausinformationssystem angebunden.

Du erfährst unter anderem:

* wie „Was hab’ ich?“ mit der Übersetzung von Befunden in
einfache Sprache gestartet ist

* warum Arztbriefe für Fachkommunikation gedacht sind und
Patientenbriefe eigene Anforderungen haben

* wie eine ärztliche Redaktion hunderttausende Textbausteine für
Diagnosen und Varianten (z.B. Seitigkeit, Therapiesicherheit)
erstellt hat

* wie die Software an KIS-Systeme angebunden wird und welche
Rolle Abrechnungsdaten als Datengrundlage spielen

* welche Wege es gibt, Patientenbriefe bereitzustellen (Post,
Patientenportal, ePA)

* welche Ergebnisse eine randomisiert-kontrollierte Studie am
Herzzentrum Dresden zur Gesundheitskompetenz der Patient:innen
gezeigt hat

* warum gerade dieser Ansatz der EPA und Patientenportalen
erstmals spürbaren Mehrwert für Patient:innen geben kann



Patientenbriefe sind eine vergleichsweise einfache Intervention
– ein automatisch erstelltes Dokument – und erhöhen dennoch
nachweislich die Gesundheitskompetenz.


Wer Versorgung, Digitalisierung und Gesundheitskompetenz
zusammendenkt, bekommt hier ein sehr konkretes Praxisbeispiel.
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„Ansgar Jonietz: Medizin verständlich machen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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