Akte CeraSleeve: Ein Fehler im TU-Labor, 1,13 Millionen EXIST-Förderung und der Kampf gegen Plastik
vor 5 Tagen
Vom Zufallstreffer im Chemielabor zur skalierbaren
Deep-Tech-Lösung: In der neuen Folge unseres Startup-Podcast sprich
über die Entstehung von CeraSleeve – und warum unsere
„nachhaltigen“ Pappbecher ein größeres Problem sind, als wir denken
Podcast
Podcaster
Ein Podcast von HIGHEST – dem Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt, in Zusammenarbeit mit STARTUPS FROM SCIENCE.
Beschreibung
vor 5 Tagen
Wir alle greifen mit gutem Gewissen zum Pappbecher – doch wir
tappen in eine toxische Falle. Die scheinbar "grüne" Pappe
hinterlässt heimlich Mikroplastik in unserer Welt, da die Industrie
schädliche Harze und Kunststoffe beimischt, um das Papier
wasserfest zu machen. Dieser Fall zeigt ein massives Problem auf:
Etablierte Industrieprozesse stecken oft in ökologischen
Sackgassen. Wenn diese beschichteten Papiere ins Recycling
gelangen, verstopfen unlösliche Plastikklumpen die Filter der
Anlagen und wertvolle Zellulosefasern enden in der Verbrennung. Wer
diesen gigantischen Schmerzpunkt der Industrie ignoriert, verpasst
die Chance auf echte Disruption. In dieser Episode öffnen wir die
"Akte CeraSleeve" – ein Deep-Tech-Spin-off der TU Darmstadt. Aus
einem kuriosen Laborfehler der Chemikerin Dr. Nicole Rath entstand
eine patentierte, anorganische Silica-Beschichtung, die
herkömmliche Nassfestmittel komplett obsolet macht. Gemeinsam mit
ihrem hochkarätigen Gründerteam sicherte sie sich 1,13 Millionen
Euro aus dem EXIST-Forschungstransfer, um die Papierindustrie
radikal zu transformieren. Das erwartet dich in dieser Episode:
-> Die Macht des Zufalls: Wie ein vermeintlich gescheitertes
Referenzexperiment mit Sand (Silica) zur bahnbrechenden Entdeckung
wurde, die selbst die Doktormutter zunächst anzweifelte. -> Der
Proof of Market Need: Warum die drängenden Fragen von
Industrievertretern nach Patenten auf einer US-Konferenz der
ultimative Startschuss für die Ausgründung waren. -> Das "Valley
of Death" überwinden: Wie das Team durch den Pioneer Fund der
Universität und den EXIST-Forschungstransfer die riskante Phase
zwischen Forschungslabor und industriellem Markt meisterte. ->
Plug-and-Play als Burggraben: Warum die CeraSleeve-Technologie als
flüssiges Additiv auf bestehenden, millionenteuren Papiermaschinen
funktioniert und so die massiven Einstiegsbarrieren der
konservativen Industrie hebelt. -> Mit Zweifeln gründen: Welche
enormen psychologischen Hürden bei der technischen Skalierung auf
1.500 Meter pro Minute entstehen und warum Durchhaltevermögen das
wichtigste Asset im Deep-Tech ist.
tappen in eine toxische Falle. Die scheinbar "grüne" Pappe
hinterlässt heimlich Mikroplastik in unserer Welt, da die Industrie
schädliche Harze und Kunststoffe beimischt, um das Papier
wasserfest zu machen. Dieser Fall zeigt ein massives Problem auf:
Etablierte Industrieprozesse stecken oft in ökologischen
Sackgassen. Wenn diese beschichteten Papiere ins Recycling
gelangen, verstopfen unlösliche Plastikklumpen die Filter der
Anlagen und wertvolle Zellulosefasern enden in der Verbrennung. Wer
diesen gigantischen Schmerzpunkt der Industrie ignoriert, verpasst
die Chance auf echte Disruption. In dieser Episode öffnen wir die
"Akte CeraSleeve" – ein Deep-Tech-Spin-off der TU Darmstadt. Aus
einem kuriosen Laborfehler der Chemikerin Dr. Nicole Rath entstand
eine patentierte, anorganische Silica-Beschichtung, die
herkömmliche Nassfestmittel komplett obsolet macht. Gemeinsam mit
ihrem hochkarätigen Gründerteam sicherte sie sich 1,13 Millionen
Euro aus dem EXIST-Forschungstransfer, um die Papierindustrie
radikal zu transformieren. Das erwartet dich in dieser Episode:
-> Die Macht des Zufalls: Wie ein vermeintlich gescheitertes
Referenzexperiment mit Sand (Silica) zur bahnbrechenden Entdeckung
wurde, die selbst die Doktormutter zunächst anzweifelte. -> Der
Proof of Market Need: Warum die drängenden Fragen von
Industrievertretern nach Patenten auf einer US-Konferenz der
ultimative Startschuss für die Ausgründung waren. -> Das "Valley
of Death" überwinden: Wie das Team durch den Pioneer Fund der
Universität und den EXIST-Forschungstransfer die riskante Phase
zwischen Forschungslabor und industriellem Markt meisterte. ->
Plug-and-Play als Burggraben: Warum die CeraSleeve-Technologie als
flüssiges Additiv auf bestehenden, millionenteuren Papiermaschinen
funktioniert und so die massiven Einstiegsbarrieren der
konservativen Industrie hebelt. -> Mit Zweifeln gründen: Welche
enormen psychologischen Hürden bei der technischen Skalierung auf
1.500 Meter pro Minute entstehen und warum Durchhaltevermögen das
wichtigste Asset im Deep-Tech ist.
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