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Beschreibung
vor 2 Wochen
Krieg bedeutet die Vernichtung von menschlichem Leben, er ist
gigantisches Unrecht. Und genau deswegen brauchen wir moralische
Maßstäbe, was im Krieg erlaubt und verboten ist – das
behauptet jedenfalls die Lehre vom „gerechten Krieg“ und Michael
Walzer, einer ihrer modernen Vertreter. In seinem Buch Just and
Unjust Wars argumentiert er für eine strikte Unterscheidung
zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten (also: Zivilisten).
Aber selbst wenn diese Unterscheidung total einleuchtend ist
– und selbst wenn man sie in der Praxis wirklich treffen
könnte: Wie gut ist sie philosophisch begründet? Darum geht es in
der heutigen Episode. Und es ist, wie immer: kompliziert.
Literatur:
Michael Walzer, Just and Unjust Wars. A Moral Argument with
Historical Illustrations, New York (5. Aufl.) 2015
Seth Lazar: "War", in: Stanford Encyclopedia of Philosophy (2020)
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