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  4. "Nie mehr bei der Polizei beschweren"? Der Fall Siegel 1933
„Nie mehr bei der Polizei beschweren“? Im März 1933 sucht der
jüdische Rechtsanwalt Dr. Michael Siegel das Münchener
Polizeipräsidium auf, um sich im Namen seines ebenfalls jüdischen
Mandanten zu beschweren – und wird stattdessen von Polizeibeamten
misshandelt und öffentlich gedemütigt. Die Folge nimmt das berühmte
Foto seines „Prangermarschs“ zum Ausgangspunkt und fragt: Was
erzählt uns diese Szene über die Gesellschaft in einer Zeit
radikaler politischer Umbrüche? Wie ist es möglich, dass eine
solche Gewalt öffentlich stattfindet? Und was zeigt der Fall über
die Rolle der Polizei zu Beginn des Nationalsozialismus? Deutlich
wird: Der Fall Siegel macht sichtbar, wie schnell sich die Grenzen
dessen verschieben können, was in einer Gesellschaft als legitim
und rechtens gilt – und welchen Einfluss die Polizei darauf haben
kann.
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„"Nie mehr bei der Polizei beschweren"? Der Fall Siegel 1933“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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