Umkämpfte Demokratie? Der Kapp-Putsch 1920

Umkämpfte Demokratie? Der Kapp-Putsch 1920

vor 1 Monat
15 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Anlässlich des 2026 erstmals begangenen Tages der
Demokratiegeschichte richtet diese Folge den Blick auf den 18. März
als Datum umkämpfter Demokratie in Deutschland. Der Tag erinnert an
historische Momente, in denen die demokratische Ordnung nicht
selbstverständlich war, sondern verteidigt oder neu erkämpft werden
musste. Im Mittelpunkt dieser Folge steht der Kapp-Putsch von 1920,
ein Putschversuch rechtsgerichteter Militärs, Freikorps und ziviler
Unterstützer gegen die noch junge Weimarer Demokratie, der erst
durch einen reichsweiten Generalstreik der Zivilbevölkerung zum
Scheitern gebracht wurde. Wie kam es zu dem Putsch und welche
politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen machten ihn
möglich? Wie verhielt sich die Polizei in dieser Situation –
zwischen offenem Mitmachen, aktivem Widerstand und einem vielfach
praktizierten Nicht-Einschreiten? Und was bedeutete diese
vermeintliche „Neutralität“ der Polizei in einem Moment, in dem die
demokratische Ordnung selbst infrage stand? Die Folge ordnet den
Kapp-Putsch historisch ein und zeigt, wie staatliche Institutionen
in demokratischen Krisen handeln – oder nicht handeln. Am Beispiel
der Polizei wird deutlich, warum Neutralität nicht zwingend eine
unpolitische Haltung ist und weshalb Fragen nach demokratischer
Verantwortung bis heute relevant bleiben.
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