Rassistische Gewalt aufarbeiten: Was können wir von die “Möllner Briefe” lernen? – Mit Martina Priessner

Rassistische Gewalt aufarbeiten: Was können wir von die “Möllner Briefe” lernen? – Mit Martina Priessner

vor 2 Tagen
Die Regisseurin lässt Betroffene zu Wort kommen, ein Dokumentarfilm, von dem eine ganze Gesellschaft lernen kann.
56 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Was bedeutet es, wenn Betroffene von rassistischen Anschlägen erst
Jahrzehnte später von Hunderten Briefen der Solidarität erfahren?
In dieser Folge spricht Regisseurin Martina Priessner mit
Moderatorin Katie Gallus über ihren Dokumentarfilm die Möllner
Briefe und die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und
Institutionen im Umgang mit rassistischer Gewalt tragen. Im Zentrum
stehen die Perspektiven der Betroffenen: Die Dokumentation macht
deutlich, wie tief die Folgen der Anschläge von Mölln bis heute
wirken – und wie sehr fehlende Anerkennung und institutionelles
Versagen diese Erfahrungen verstärken können. Gleichzeitig
beleuchtet Möllner Briefe, welche Kraft darin liegt, zuzuhören,
Erinnerung sichtbar zu machen und Räume für Aufarbeitung zu
schaffen. Die Folge beleuchtet strukturellen Rassismus,
gesellschaftliche Ungleichheiten und die Rolle von
zivilgesellschaftlichem Engagement. Es geht darum, wie Veränderung
entstehen kann – durch Druck von außen, durch neue Perspektiven und
durch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig
richtet sich der Blick nach vorn: Was können wir selbst tun, um zu
einer gerechteren und offeneren Gesellschaft beizutragen? Die
„Möllner Briefe“ sind Teil der Sonderreihe „17 Ziele für eine
bessere Welt“ der SchulKinoWochen von VisionKino, die die
Bildungskampagne #17Ziele finanziert. Hört rein in eine
eindringliche und zugleich hoffnungsvolle Folge über Erinnerung,
Verantwortung und die Kraft, Veränderung anzustoßen. Stellungnahme
der Stadt Mölln nach Veröffentlichung der „Möllner Briefe“:
https://www.moelln.de/nachrichten/artikel/stellungnahme-des-buergermeisters-der-stadt-moelln-zum-dokumentarfilm-die-moellner-briefe
Erwiderung der Regisseurin auf die Stellungnahme der Stadt Mölln:
https://www.inselfilm.de/de/die-moellner-briefe-erwiderung-der-regisseurin/#:~:text=%E2%80%9E%C2%BBDie%20M%C3%B6llner%20Briefe%C2%AB%20ist,rassistischer%20Gewalt%20und%20Erinnerung%20aus%3F
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