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Beschreibung
vor 3 Wochen
Was bedeutet Soziale Gerechtigkeit, wie ist sie zu stärken und
welche Prioritäthat die Frage danach? Was bedeutet es heute,
gerecht zu handeln wenn Chancen ungleich verteilt, Lebensverläufe
prekärer und soziale Aufstiegsmöglichkeiten seltener werden? Ist
soziale Gerechtigkeit vor allem eine Frage des Ausgleichs oder
braucht eine faire Gesellschaft vor allem Vertrauen in die
Eigenverantwortung von Einzelnen?Unsere Gäste:Prof. Dr. Georg
Cremer studierte Ökonomie und lehrt als Professor für
Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg war von 2000
bis Juni 2017 und war Generalsekretär des Deutschen
Caritasverbandes. Zuvor war er viele Jahre in der
Entwicklungszusammenarbeit tätig. Seit Dezember 2026 ist er
Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung.Prof. Dr.
Bernhard Emunds ist seit 2006 Professor für Christliche
Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie an der Hochschule Sankt
Georgen und Leiter des Nell-Breuning-Instituts mit den
Schwerpunkten u.a. Ethik des Sozialstaats, Theorie und Ethik der
Finanzwirtschaft, Theorie und Ethik der Finanzwirtschaft. Er ist
wissenschaftlicher Beirat der Hans-Böckler-Stiftung, im
Zentralkomitee der deutschen Katholiken. 2018 war er
Gründungsmitglied der Bürgerbewegung Finanzwende.Beide Gäste
stehen in der Tradition der christlichen Wirtschaftsauffassung
was die Debatte besonders fruchtbar machen: Sie streiten nicht
über grundlegende Werte (Menschenwürde, Solidarität,
Subsidiarität), sondern über deren richtige Übersetzung in
Institutionen und Politik. Genau das macht ihre
Auseinandersetzung intellektuell scharf und gleichzeitig
konstruktiv.https://weltethos-institut.org/
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