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Beschreibung
vor 10 Stunden
In diesem zweiten Teil meines Gesprächs mit Marion Marquardt
vertiefen wir die Verbindung zwischen Yoga, Neurowissenschaft und
Traumaheilung.
Marion verbindet jahrzehntelange Yoga-Erfahrung mit einem tiefen
Verständnis für nervensystemrelevante Prozesse. Wir sprechen
darüber, wie Yoga auf das Nervensystem wirkt und welche Rolle
Neuroplastizität dabei spielt – insbesondere im Kontext von
Trauma, Stress und emotionaler Regulation.
Ein zentraler Aspekt unseres Gesprächs ist die Interozeption: die
Fähigkeit, den eigenen Körper von innen wahrzunehmen. Sie ist
eine entscheidende Grundlage für Selbstregulation, Resilienz und
mentale Gesundheit. Marion erklärt, warum Yoga ein wirkungsvolles
Training dieser inneren Wahrnehmung sein kann und weshalb gerade
traumatisierte Menschen von einer körperorientierten Praxis
profitieren.
Darüber hinaus beleuchten wir die Wirkung von Yoga auf zentrale
Hirnstrukturen wie den Hippocampus und das limbische System sowie
die Bedeutung von Spiritualität im Yoga jenseits von Esoterik,
aber tief verwurzelt in philosophischen Traditionen.
Wir sprechen außerdem über die Qualität von Yoga-Ausbildungen,
den Wert langfristiger Lernprozesse und darüber, warum echte
Entwicklung Zeit, Disziplin und Verbindlichkeit braucht. Auch
Themen wie Einsamkeit, Gemeinschaft und die Rolle von Me-Time im
Alltag kommen zur Sprache.
Eine Folge über Selbstwahrnehmung, Heilung und die Frage, wie wir
durch bewusste Körperarbeit unser Nervensystem stärken und unsere
Resilienz nachhaltig entwickeln können.
Takeaways & Highlights
– Yoga kann neuroplastische Prozesse im Gehirn aktiv unterstützen
– Der Hippocampus bleibt lebenslang formbar und reagiert auf
Training und Erfahrung
– Interozeption ist eine zentrale Fähigkeit für Selbstregulation
und mentale Gesundheit
– Körperbasierte Praxis kann besonders bei Traumaheilung
unterstützend wirken
– Yoga kann helfen, Stressreaktionen im limbischen System zu
regulieren
– Spirituelle Dimensionen im Yoga können ohne esoterische
Interpretation vermittelt werden
– Alte philosophische Schriften liefern bis heute relevante
Perspektiven auf menschliches Leiden
– Gemeinschaftserfahrungen sind ein wichtiger Faktor für
emotionale Stabilität
– Moderne Lebensrealitäten erschweren oft langfristige
Verbindlichkeit und Disziplin
– Qualitativ hochwertige Yoga-Ausbildungen brauchen Zeit und
kontinuierliche Praxis
– Me-Time ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil von
Selbstfürsorge
– Präventionsangebote können eine wichtige Rolle in der
Gesundheitsförderung spielen
Sound Bites
„Der Hippocampus ist neuroplastisch.“
„Ausbildung sollte über Jahre gehen.“
„Me-Time ist Selbstfürsorge.“
„Der Körper weiß oft früher als der Kopf, was wir brauchen.“
Kapitel / Timestamps
00:00 Einführung in Yoga und Nervensystem
00:31 Der Umgang mit Tod und Trauer
00:33 Traumasensible Yoga-Ausbildung
03:03 Yoga als Therapie bei Trauma
04:24 Spiritualität und Glaube im Yoga
07:17 Die Relevanz alter Weisheiten
11:28 Einsamkeit und Gemeinschaft
15:17 Verbindlichkeit und Selbstdisziplin im modernen Leben
21:03 Bedürfnisse und Resilienztraining
22:23 Qualität der Ausbildung und langfristige Auseinandersetzung
24:12 Me-Time und persönliche Entwicklung durch Ausbildung
26:08 Verpflichtung und Motivation in der Ausbildung
28:15 Präventionskurse und deren Bedeutung
32:12 Neuro-Yoga und persönliche Erfahrungen
36:17 Abschluss und Dankeschön
Mehr zu Marion:
- Instagram: @shivayogayogastudio
– Website: www.shiva-yoga.de
Mehr zu mir
- Instagram: @coachnadjapetersen
- Website: nadjapetersen.de
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