Engländerunglück am Schauinsland – Die Lügen der Nazis wirken bis heute nach
vor 3 Tagen
Im Podcast erzählt Guardian-Korrespondentin Kate Connolly, wie die
Nationalsozialisten das Engländerunglück für ihre Zwecke
missbrauchten – und Familien 90 Jahre auf die Wahrheit warten
mussten.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Tagen
Engländerunglück am Schauinsland: 90 Jahre nach der Tragödie von
1936 kehren die Familien der Opfer und Überlebenden nach Hofsgrund
zurück. Am 17. April 1936 führte der Lehrer Kenneth Keast 27
Londoner Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren auf eine
verhängnisvolle Wanderung am Schauinsland. Trotz Warnungen von
Einheimischen und Schneefalls brach er mit den unzureichend
ausgerüsteten Jungen zur Gewalttour auf. Fünf Schüler starben in
Schnee und Kälte – doch die Kirchenglocken von Hofsgrund retteten
22 Überlebende, die den Weg zum Dobelhof fanden. In dieser Folge
von "BZ am Ohr" spricht Kate Connolly, Deutschland-Korrespondentin
des Guardian, über das bewegende Gedenkwochenende im April 2026.
Die britischen Angehörigen und die Hofsgrunder Dorfgemeinschaft
kamen erstmals in dieser Größe zusammen. Warum haben die
Nationalsozialisten aus der Tragödie eine Heldengeschichte gemacht?
Weshalb wurde der fahrlässige Lehrer nie zur Rechenschaft gezogen?
Und welche Rolle spielten britische Behörden bei der Vertuschung?
Connolly erzählt von den Glocken, die in der Kirche St. Laurentius
erneut läuteten und kaum ein Auge trocken ließen. Sie berichtet von
Nancy Wheelan, der Nichte des 14-jährigen Opfers Jack Eaton, deren
Großvater sein Leben lang vergeblich für die Wahrheit kämpfte. Und
sie beschreibt, wie Jennifer Davies, Tochter eines Überlebenden,
erstmals ein Reisetagebuch las, das ihrem Vater die lebenslangen
Schuldgefühle hätte nehmen können. Wie die Recherchen von
Historiker Bernd Hainmüller und Connolly selbst die wahre
Geschichte ans Licht brachten und warum diese 90 Jahre alte
Tragödie heute aktueller ist denn je.
1936 kehren die Familien der Opfer und Überlebenden nach Hofsgrund
zurück. Am 17. April 1936 führte der Lehrer Kenneth Keast 27
Londoner Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren auf eine
verhängnisvolle Wanderung am Schauinsland. Trotz Warnungen von
Einheimischen und Schneefalls brach er mit den unzureichend
ausgerüsteten Jungen zur Gewalttour auf. Fünf Schüler starben in
Schnee und Kälte – doch die Kirchenglocken von Hofsgrund retteten
22 Überlebende, die den Weg zum Dobelhof fanden. In dieser Folge
von "BZ am Ohr" spricht Kate Connolly, Deutschland-Korrespondentin
des Guardian, über das bewegende Gedenkwochenende im April 2026.
Die britischen Angehörigen und die Hofsgrunder Dorfgemeinschaft
kamen erstmals in dieser Größe zusammen. Warum haben die
Nationalsozialisten aus der Tragödie eine Heldengeschichte gemacht?
Weshalb wurde der fahrlässige Lehrer nie zur Rechenschaft gezogen?
Und welche Rolle spielten britische Behörden bei der Vertuschung?
Connolly erzählt von den Glocken, die in der Kirche St. Laurentius
erneut läuteten und kaum ein Auge trocken ließen. Sie berichtet von
Nancy Wheelan, der Nichte des 14-jährigen Opfers Jack Eaton, deren
Großvater sein Leben lang vergeblich für die Wahrheit kämpfte. Und
sie beschreibt, wie Jennifer Davies, Tochter eines Überlebenden,
erstmals ein Reisetagebuch las, das ihrem Vater die lebenslangen
Schuldgefühle hätte nehmen können. Wie die Recherchen von
Historiker Bernd Hainmüller und Connolly selbst die wahre
Geschichte ans Licht brachten und warum diese 90 Jahre alte
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