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Beschreibung
vor 3 Tagen
Ein Regenbogen ist nicht nur eine faszinierende Himmelserscheinung,
sondern liefert uns auch Informationen über das Sonnenlicht: weißes
Licht besteht aus der Mischung eben aller dieser Regenbogenfarben.
Und die Farben des Sonnenlichts (und des Lichts der Sterne und
Objekte im Universum) können uns viel über die Zusammensetzung
Sonne bzw. der leuchtenden Objekte im Weltraum geben: aus der
Astronomie wird die Astrophysik. Darum reden wir in dieser Folge
über die Analyse des Lichts der Sterne: die Spektroskopie. Davor
sprechen wir in den Space News über aktuelle Forschung aus Graz:
eine Forschungsgruppe rund um Helmut Lammer vom IWF hat durch eine
neue Art der Auswertung von Daten des Magnetometers auf Galileo,
einer 2003 beendeten Jupitermission, in der Umlaufbahn des
Vulkanmondes Io das lebenswichtige Element Phosphor nachweisen
können. Wenn Io Phosphor ausstößt, kann dieser Phosphor auch von
den anderen Monden aufgesammelt werden – und die haben
unterirdische Ozeane aus flüssigem Wasser, die potenziell Leben
enthalten könnten. Gustav Kirchhoff und Robert Bunsen haben die
schon seit Icaak Newton bekannte Zerlegung des weißen Lichts in
seine Spektralfarben durch ein Prisma zur wissenschaftlichen
Methode der Spektroskopie ausgebaut: das Spektrum eines Sterns
erzählt uns etwas über seine Temperatur, seine chemische
Zusammensetzung, seine Leuchtkraft, und über den Dopplereffekt auch
über seinen Bewegungszustand. So konnte nun erforscht werden, was
zuvor als unerreichbar galt: aus welchen Elementen Sterne, Staub-
und Gaswolken und andere Objekte im All bestehen, welche
Temperaturen sie haben, welche Leuchtkraft und sogar welchen
Bewegungszustand: über den optischen Dopplereffekt, der vom
Salzburger Mathematiker und Physiker Christian Doppler entdeckt
wurde, können wir bestimmen, wie Sterne rotieren und ob sie sich
uns nähern oder sich von uns entfernen. Mit dieser Methode kann man
sogar die Geschwindigkeit von Sonnenausbrüchen messen, die
Rotationsgeschwindigkeit von Sternen bestimmen und sogar
Exoplaneten entdecken.
sondern liefert uns auch Informationen über das Sonnenlicht: weißes
Licht besteht aus der Mischung eben aller dieser Regenbogenfarben.
Und die Farben des Sonnenlichts (und des Lichts der Sterne und
Objekte im Universum) können uns viel über die Zusammensetzung
Sonne bzw. der leuchtenden Objekte im Weltraum geben: aus der
Astronomie wird die Astrophysik. Darum reden wir in dieser Folge
über die Analyse des Lichts der Sterne: die Spektroskopie. Davor
sprechen wir in den Space News über aktuelle Forschung aus Graz:
eine Forschungsgruppe rund um Helmut Lammer vom IWF hat durch eine
neue Art der Auswertung von Daten des Magnetometers auf Galileo,
einer 2003 beendeten Jupitermission, in der Umlaufbahn des
Vulkanmondes Io das lebenswichtige Element Phosphor nachweisen
können. Wenn Io Phosphor ausstößt, kann dieser Phosphor auch von
den anderen Monden aufgesammelt werden – und die haben
unterirdische Ozeane aus flüssigem Wasser, die potenziell Leben
enthalten könnten. Gustav Kirchhoff und Robert Bunsen haben die
schon seit Icaak Newton bekannte Zerlegung des weißen Lichts in
seine Spektralfarben durch ein Prisma zur wissenschaftlichen
Methode der Spektroskopie ausgebaut: das Spektrum eines Sterns
erzählt uns etwas über seine Temperatur, seine chemische
Zusammensetzung, seine Leuchtkraft, und über den Dopplereffekt auch
über seinen Bewegungszustand. So konnte nun erforscht werden, was
zuvor als unerreichbar galt: aus welchen Elementen Sterne, Staub-
und Gaswolken und andere Objekte im All bestehen, welche
Temperaturen sie haben, welche Leuchtkraft und sogar welchen
Bewegungszustand: über den optischen Dopplereffekt, der vom
Salzburger Mathematiker und Physiker Christian Doppler entdeckt
wurde, können wir bestimmen, wie Sterne rotieren und ob sie sich
uns nähern oder sich von uns entfernen. Mit dieser Methode kann man
sogar die Geschwindigkeit von Sonnenausbrüchen messen, die
Rotationsgeschwindigkeit von Sternen bestimmen und sogar
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