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Beschreibung
vor 6 Tagen
In dieser Folge nehmen wir uns Anna Katharina Scheidemantels
Roman "Statt aus dem Fenster zu schauen" vor – und auch diesmal
spoilern wir bewusst NICHT das ganze Buch! Wir lassen euch mit
Cliffhängern zurück, damit ihr noch richtig Lust habt, das Buch
selbst zu lesen!
Auch in dieser Episode nutzen wir unser Storytelling-Format: Ich
nehme Rabea mit auf die Reise, indem ich das Buch nacherzähle und
sie reagiert live darauf und schlüpft in die Rolle der
Kommentatorin. Gemeinsam tauchen wir ein in Sophies Geschichte –
eine Geschichte über das Innehalten, wenn alle anderen
weitermachen.
Was passiert, wenn du einfach alles über Bord wirfst? Nicht weil
etwas Schlimmes passiert ist, sondern weil du an deinem
Schreibtisch sitzt und merkst, dass du schon sehr lange aus dem
Fenster schaust, statt irgendwas zu fühlen. Sophie,
fünfundzwanzig, auf der Überholspur des Lebens – sehr gutes Abi,
perfekter Lebenslauf, Praktikum in München – tätigt während der
Arbeitszeit einen impulsiven Hauskauf. Dreitausend Euro. Online.
In Günderode, Ostdeutschland. Irgendwo zwischen Nirgendwo und
noch mehr Nirgendwo. Noch am selben Tag packt sie ihre Sachen und
verlässt das Büro. Was sie vor Ort erwartet, ist eine Bruchbude.
Aber Sophie krempelt die Ärmel hoch, renoviert von April bis
August, legt einen Garten an, holt sich Hühner – und fragt sich
dabei die ganze Zeit: Was mache ich hier eigentlich?
Wir sprechen über die großen Fragen: Gibt es noch Platz für einen
als Individuum in einer Welt, die vor allem Lebensläufe sehen
will? Warum leben wir so oft im Danach statt im Jetzt? Und was
passiert, wenn man einfach mal bleibt, wo man ist, und schaut,
was dann kommt? Anna Katharina Scheidemantel erzählt von einer
jungen Frau, die den Mut hat innezuhalten, während alle anderen
weitermachen und dabei lernt, dass Selbstfindung ein Prozess ist,
kein Ziel.
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