Seelsorge im Gesundheitswesen: Wie sieht die Zukunft aus?
vor 4 Tagen
Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass es ein starkes
Bedürfnis gibt nach seelischer Unterstützung im Spital oder der
Klinik – auch bei Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben. Was
braucht es also in Zukunft, um den Bedürfnissen von Patie ...
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Beschreibung
vor 4 Tagen
Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass es ein starkes
Bedürfnis gibt nach seelischer Unterstützung im Spital oder der
Klinik – auch bei Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben. Was
braucht es also in Zukunft, um den Bedürfnissen von Patientinnen
und Patienten gerecht zu werden? Rund die Hälfte der Zürcher
Bevölkerung wünscht sich eine spirituelle Unterstützung bei
schwerer Erkrankung. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative
Studie der Universität Zürich. Dieses deutliche Ergebnis habe ihn
überrascht, sagt Simon Peng-Keller, Theologieprofessor für
Spiritual Care und Leiter der Studie: «Erstaunt hat mich, dass
dieser Wunsch besonders bei jungen Menschen zwischen 16 und 29
ausgeprägt ist.» Viele der Befragten seien spirituell offen,
wollten aber mit institutionalisierter Religion nichts zu tun
haben. Was heisst das für die Seelsorge der Zukunft? Soll sie sich
weiter öffnen, wie das in den letzten Jahren unter dem Stichwort
«Spiritual Care» bereits geschehen ist? Oder bleibt eine
konfessionell gebundene Seelsorge wichtig? Welche Konsequenzen hat
die eine oder andere Haltung fürs Berufsverständnis und letztlich
auch für die Finanzierung? Mit Simon Peng-Keller werden in
«Perspektiven» die Studienergebnisse diskutiert ebenso wie die
aktuellen Entwicklungen und Zukunftsszenarien im Bereich der
Seelsorge im Gesundheitswesen. Autorin: Léa Burger
Bedürfnis gibt nach seelischer Unterstützung im Spital oder der
Klinik – auch bei Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben. Was
braucht es also in Zukunft, um den Bedürfnissen von Patientinnen
und Patienten gerecht zu werden? Rund die Hälfte der Zürcher
Bevölkerung wünscht sich eine spirituelle Unterstützung bei
schwerer Erkrankung. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative
Studie der Universität Zürich. Dieses deutliche Ergebnis habe ihn
überrascht, sagt Simon Peng-Keller, Theologieprofessor für
Spiritual Care und Leiter der Studie: «Erstaunt hat mich, dass
dieser Wunsch besonders bei jungen Menschen zwischen 16 und 29
ausgeprägt ist.» Viele der Befragten seien spirituell offen,
wollten aber mit institutionalisierter Religion nichts zu tun
haben. Was heisst das für die Seelsorge der Zukunft? Soll sie sich
weiter öffnen, wie das in den letzten Jahren unter dem Stichwort
«Spiritual Care» bereits geschehen ist? Oder bleibt eine
konfessionell gebundene Seelsorge wichtig? Welche Konsequenzen hat
die eine oder andere Haltung fürs Berufsverständnis und letztlich
auch für die Finanzierung? Mit Simon Peng-Keller werden in
«Perspektiven» die Studienergebnisse diskutiert ebenso wie die
aktuellen Entwicklungen und Zukunftsszenarien im Bereich der
Seelsorge im Gesundheitswesen. Autorin: Léa Burger
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