La Bella Vita: Wie Sibylle Berg den Kapitalismus beerdigt...

La Bella Vita: Wie Sibylle Berg den Kapitalismus beerdigt...

vor 5 Tagen
12 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen

In ihrem neuen Roman verspricht Sibylle Berg allen das schöne
Leben. Das überrascht, mutet das Werk der Autorin doch in der
Regel eher dystopisch an. „PNR: La Bella Vita“ heißt Bergs neuer
Roman, in dem der Kapitalismus besiegt ist und in Europa eine
neue Gesellschaft entsteht, die sich selbst eine anarchistische
Verfassung gibt.


Ein paar Nerds bringen die Revolution auf den Weg, aber wie
weitermachen? Was geschieht am Tag danach? Wenn die
kapitalistische Ausbeutung Geschichte ist, wenn Staaten ihre
Bürger nicht mehr überwachen und die Meinungsfreiheit
einschränken, erwachsen daraus nicht automatisch Freiheit und
Glückseligkeit.


Stattdessen muss mühsam eine neue Welt aufgebaut werden, in der
der Mensch endlich freier und glücklicher wird. Aber das ist ein
Prozess. Probleme gibt es dann noch immer – und auch der Tod ist
nicht verschwunden. Wer über Jahrzehnte jedoch vom alten System
zugerichtet wurde, wird es nicht leicht haben, die neue Unordnung
zu akzeptieren und sich das Schöne vorzustellen. In der neuen
Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen
und Wolfgang M. Schmitt über den utopischen Roman von Sibylle
Berg.








Literatur:





Sibylle Berg: PNR. La Bella Vita, Kiepenheuer & Witsch.








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