Börse im Kopf: Warum Angst verkauft und Gier nachkauft

Börse im Kopf: Warum Angst verkauft und Gier nachkauft

vor 4 Wochen
Mehr Hirn, weniger Hype: Jessica Schwarzer seziert das Anlegergehirn
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Finanz-Knowhow direkt von der Quelle

Beschreibung

vor 4 Wochen

Mehr Hirn, weniger Hype: Jessica Schwarzer seziert das
Anlegergehirn

300 Folgen "Börse at Home" und zum Jubiläum geht es ausgerechnet
um den nervösesten Börsenfaktor überhaupt: den Menschen.


Jessica Schwarzer zeigt im Gespräch mit Jana Micka, warum Angst,
Gier, FOMO und Verlustschmerz oft mehr Einfluss auf die Rendite
haben als jede Schlagzeile aus dem Markt. Die Börse ist eben
nicht nur ein Handelsplatz, sondern auch ein Emotionstest. Wer
bei roten Zahlen Schnappatmung bekommt, im Hype hinterherspringt
oder sich in Aktien verliebt, investiert schnell nicht mehr nach
Plan, sondern nach Puls.


Schwarzer hält dagegen mit erstaunlich einfachem Klartext: klare
Regeln, breite Streuung, langer Atem und ETF-Sparpläne, die
Timing-Stress und Aufschieberitis gleich mit entsorgen. Für
Spieltrieb darf es ein separates Depot geben, aber
Vermögensaufbau ist kein Freizeitcasino.


Besonders stark: Auch der Mythos vom sicheren Hafen wird zerlegt.
Tagesgeld sieht sicher aus, kann mit Inflation aber leise
Kaufkraft auffressen. Unterm Strich bleibt die wichtigste
Botschaft dieser Folge: Nicht investieren ist keine neutrale
Haltung, sondern oft der teuerste Denkfehler von allen.
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