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  4. #788 Echte Begegnung statt Bildschirm: Frank Renold und Duri Bonin über Zuhören, Verhandlung und Verteidigung
Was geht verloren, wenn Gespräche nur noch über Zoom, Teams oder
schriftlich geführt werden? Wie viel Wahrnehmung, Spannung und
Wahrheit steckt in einem Raum, den keine Kamera vollständig
erfassen kann? In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger»
sprechen Frank Renold und Duri Bonin über Präsenz, Zuhören,
Zusammenarbeit und darüber, warum zwischenmenschliche Begegnung oft
der entscheidende Unterschied ist. Von dort aus entwickelt sich ein
dichtes Gespräch über Arbeitsformen, Improvisation, Kommunikation
und die Frage, wann digitale Werkzeuge helfen – und wann sie nur so
tun, als könnten sie echte Begegnung ersetzen. Duri Bonin bringt
dabei seine Erfahrung als Anwalt und Strafverteidiger ein. Gerade
im Strafverfahren, bei Einvernahmen, Konfrontationen und
Gerichtsverhandlungen, zeigt sich für ihn besonders klar, dass
Präsenz nicht bloss eine Formalität ist. Wer im gleichen Raum
sitzt, nimmt mehr wahr, spürt Zwischentöne, erkennt Unsicherheiten
und kann anders reagieren. Genau darin liegt oft der Unterschied
zwischen abstrakter Aktenlage und wirksamer Verteidigung. Frank
Renold erweitert den Blick auf Organisationen, Teams und
Zusammenarbeit. Er spricht über Methoden, Frameworks und den
Irrtum, komplexe menschliche Probleme mit standardisierten
Werkzeugen lösen zu wollen. Statt blosser Methodik plädiert er für
Aufmerksamkeit, echtes Zuhören und bewusste Begegnung. Im zweiten
Teil geht es um Neugier als Haltung. Duri erzählt von einem
Reflexionsprogramm, das er gemeinsam mit Nina nutzt, und davon, wie
sich der Arbeitsalltag verändert, wenn man sich bewusst vornimmt,
dem Moment mit echtem Interesse zu begegnen. Plötzlich wird selbst
eine lange Gerichtsverhandlung wieder lebendig, weil man nicht nur
«funktioniert», sondern wirklich schaut, hört und wahrnimmt. Die
Folge verbindet damit mehrere Themen: Strafverteidigung,
Kommunikation, Selbstmanagement, Teamarbeit, Wahrnehmung und die
Kunst, Menschen nicht vorschnell auf Rollen, Protokolle oder
digitale Oberflächen zu reduzieren. Darum geht es in dieser Episode
- Präsenz statt Videokonferenz: warum persönliche Treffen oft
bessere Lösungen ermöglichen - Was in digitalen Gesprächen fehlt:
Ausstrahlung, Zwischentöne, Körpersprache und situatives Gespür -
Warum echte Teilnahme im Strafverfahren mehr ist als ein
prozessuales Detail - Duri Bonin über Konfrontationsrecht,
Einvernahmen und die Grenzen schriftlicher Befragungen - Weshalb
Protokolle Komplexität reduzieren und dadurch neue
Interpretationsrisiken schaffen - Frank Renold über Zusammenarbeit
in Organisationen und den blinden Glauben an Methoden und
Frameworks - Scrum, Retrospektiven und der Unterschied zwischen
Ritual und echtem Zuhören - Neugier als berufliche Haltung: wie
Gespräche, Verhandlungen und Begegnungen interessanter werden -
Warum jede Begegnung ein kleines Experiment sein kann - Was
Anwälte, Coaches, Führungspersonen und Teams von genauer
Wahrnehmung lernen können Diese Folge ist für alle, die mit
Menschen arbeiten: für Anwälte, Strafverteidiger, Coaches,
Führungspersonen, Beraterinnen, Mediatoren und Teams. Wer sich für
Strafverteidigung, Einvernahmen, Gerichtsverfahren und die
praktische Arbeit eines erfahrenen Strafverteidigers interessiert,
bekommt hier einen direkten Einblick in die Denkweise von Duri
Bonin. Seine Überlegungen zeigen, dass Strafverteidigung nicht nur
aus Aktenkenntnis besteht, sondern aus Präsenz, Wahrnehmung,
Genauigkeit und der Fähigkeit, im richtigen Moment die richtige
Frage zu stellen. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind
unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen
Plattformen zu hören . Dort einfach nach 'Duri Bonin' suchen und
abonnieren.
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„#788 Echte Begegnung statt Bildschirm: Frank Renold und Duri Bonin über Zuhören, Verhandlung und Verteidigung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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