5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig (Serie 807: von unten)
vor 1 Tag
Einem österreichischen Flüchtlingshelfer drohen bis zu fünf Jahre
Haft in der Ukraine – wegen des Vorwurfs der Kindesentführung. Doch
der Fall wirft nicht nur Fragen auf, sondern bereits jetzt wurden
zahlreiche Verfahrensfehler begangen. Daniel
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Beschreibung
vor 1 Tag
Einem österreichischen Flüchtlingshelfer drohen bis zu fünf Jahre
Haft in der Ukraine – wegen des Vorwurfs der Kindesentführung. Doch
der Fall wirft nicht nur Fragen auf, sondern bereits jetzt wurden
zahlreiche Verfahrensfehler begangen. Daniel Kollnig hatte eine
ukrainische Mutter dabei unterstützt, ihre Tochter zurück nach
Österreich zu bekommen. Für das Kind liegt ein rechtskräftiges
Obsorgeurteil zugunsten der Mutter vor. Trotzdem wurde Kollnig
Anfang Jänner 2026 in der Westukraine verhaftet, nachdem er
gemeinsam mit der Mutter das Kind abgeholt hatte. Während gegen den
Kindesvater in Österreich und der Ukraine Verfahren wegen
Kindesentziehung laufen, wurde Kollnig selbst angeklagt, und das
Kind wieder dem Vater übergeben, der zuvor die Tochter aus
Österreich entführt hatte. Kritisiert an Kollnigs Verhaftung werden
unter anderem fehlende entlastende Beweise in der Anklageschrift
sowie eine mögliche Vorverurteilung durch Behörden. Im ersten
Beitrag hört ihr Ausschnitte der Pressekonferenz zum Fall, die am
20. April stattgefunden hat, und von Lisa Rücker und Wolfgang
Kühnelt organisiert wurde. Im Fokus steht ein persönliches
Statement von Daniel Kollnig selbst, der derzeit in der Ukraine
festsitzt und auf ein faires Verfahren hofft.
Haft in der Ukraine – wegen des Vorwurfs der Kindesentführung. Doch
der Fall wirft nicht nur Fragen auf, sondern bereits jetzt wurden
zahlreiche Verfahrensfehler begangen. Daniel Kollnig hatte eine
ukrainische Mutter dabei unterstützt, ihre Tochter zurück nach
Österreich zu bekommen. Für das Kind liegt ein rechtskräftiges
Obsorgeurteil zugunsten der Mutter vor. Trotzdem wurde Kollnig
Anfang Jänner 2026 in der Westukraine verhaftet, nachdem er
gemeinsam mit der Mutter das Kind abgeholt hatte. Während gegen den
Kindesvater in Österreich und der Ukraine Verfahren wegen
Kindesentziehung laufen, wurde Kollnig selbst angeklagt, und das
Kind wieder dem Vater übergeben, der zuvor die Tochter aus
Österreich entführt hatte. Kritisiert an Kollnigs Verhaftung werden
unter anderem fehlende entlastende Beweise in der Anklageschrift
sowie eine mögliche Vorverurteilung durch Behörden. Im ersten
Beitrag hört ihr Ausschnitte der Pressekonferenz zum Fall, die am
20. April stattgefunden hat, und von Lisa Rücker und Wolfgang
Kühnelt organisiert wurde. Im Fokus steht ein persönliches
Statement von Daniel Kollnig selbst, der derzeit in der Ukraine
festsitzt und auf ein faires Verfahren hofft.
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