Podcaster
Episoden
27.02.2026
21 Minuten
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche macht ihren Ruf als
Fossil Ministerin weiterhin alle Ehre. Gleich mit drei
Gesetzesvorschlägen würde die Energiewende ganz offensichtlich
weiter ausgebremst. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz,
Energiewirtschaftsgesetz und Heizungsgesetz sollen geändert werden.
Selbst der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg, der
über 3.000 Handwerksbetriebe vertritt, kritisiert den neuen
Gesetzesvorstoß. U.a. plant Reiche nun wohl auch Einschnitte bei
der Förderung privater Solaranlagen. Wir haben mit Sebastian
Müller, u.a. Vorsitzender vom Verein BalkonSolar, gesprochen.
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26.02.2026
7 Minuten
Gespräch mit Paula Krollik vom BUND und vom Jugendklimarat in
Leipzig zu einer Mitmachaktion für mehr und sicherere Radwege, zu
der der Jugendklimarat Leipzig am Samstag, dem 28. Februar einlädt.
https://www.bund-leipzig.de/service/meldungen/detail/news/mitmachaktion-fuer-mehr-und-sichere-radwege-in-leipzig-am-280226/
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26.02.2026
15 Minuten
Gespräch mit Ines Eichmüller zur Ausstellung "Die Verleugneten" im
neuen Rathaus in Leipzig und zur Gesprächsveranstaltung am Freitag
mit dem Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des
Nationalsozialismus e.V.. Die Ausstellung erinnert an Menschen, die
im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“
verfolgt wurden. https://www.die-verleugneten.de/
https://www.dieverleugneten-vevon.de/
https://www.leipzig.de/newsarchiv/news/ausstellung-die-verleugneten-opfer-des-nationalsozialismus-1933-1945-heute-im-neuen-rathaus
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26.02.2026
30 Minuten
Elmar Wigand (Pressesprecher aktion ./. arbeitsunrecht) spricht
mit Rupay Dahm (Fachanwalt für Arbeitsrecht & Autor aus
Berlin) Rupay hat einen interessanten und hilfreiches Handbuch
für selbstorganisierte Unternehmen veröffentlicht: "Selbstbestimmt
arbeiten, Betriebe demokratisieren – Ein Praxisleitfaden für
selbstorganisierte Unternehmen", oekom 2024. (Hier zu bestellen:
https://www.oekom.de/buch/selbstbestimmt-arbeiten-betriebe-demokratisieren-9783987261275
) Auf 568 Seiten will sein Handbuch "praktische Wege aufzeigen, wie
demokratisch selbstorganisierte Unternehmen funktionieren und
Fallstricke umgangen werden, damit eine zukunftstaugliche
Wirtschaft verwirklicht werden kann." FRAGEN: Wie bist Du als
Arbeitsrechtler dazu gekommen, Dich mit Selbstverwaltung und
Kooperativen zu beschäftigen? Was war die Motivation? Was ist
beim Aufbau eines selbstverwalteten Betriebs zu beachten? Der
Klassenkampf hört auch in der Selbstverwaltung und vermutlich auch
im Sozialismus nicht auf, oder? Dein Buch geht auch auf
unvermeidliche Rollenunterschiede und Konflikte innerhalb von
selbstverwalteten Betrieben ein, entnehme ich Deinem Interview in
der jungen Welt. Sind in größeren selbstverwalteten Betrieben
Gewerkschaften und Betriebsräte sinnvoll oder überhaupt möglich?
Woher rührt die große Distanz der DGB-Gewerkschaften zu der Idee,
dass Arbeiter*innen die Produktion übernehmen? (Die ultimative
Drohung der Unternehmer lautet ja: Dann machen wir den Laden halt
dicht und schmeißen euch alle raus. Die Übernahmen durch die
Belegschaft ist ja eigentlich eine nahe liegenden Idee, die in
manchen Situationen durchaus reale Chancen hätte...) WER FÜHRT
DAS INTERVIEW? Elmar Wigand ist der Pressesprecher der aktion
./. arbeitsunrecht e.V. Er moderiert am 1. und 3. Mittwoch im Monat
die Sendung arbeitsunrecht FM. Die Aktion gegen Arbeitsunrecht
unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und
konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind
unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder.
Helft uns, macht mit! DAS SENDEMANUSKRIPT ZUM NACHLESEN
https://arbeitsunrecht.de/?p=33857 GEBT UNS FEEDBACK!
Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.de Wir freuen uns
über eure Rückmeldungen! MEHR INFOS:
https://arbeitsunrecht.de/fm IHR FINDET UNS GUT? Unterstützt
uns mit einer Spende!
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26.02.2026
17 Minuten
In einer Sitzung am gestrigen Mittwoch haben sich Vertreter*innen
der Fraktionen auf einen Kompromiss bei der Verlängerung der
Anlasslosen Chatkontrollen geeinigt. Der Kompromiss beinhaltet den
Verzicht auf Analysen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Der
ehemalige EU-Abgeordnete der Piraten, Patrick Breyer sieht in dem
Kompromiss aber keinen wirklichen Fortschritt und vermutet
außerdem, dass dieses Zugeständnis bei den Verhandlungen mit dem
Europäischen Rat ohnehin keinen Bestand haben wird. Einen
kriminalpolitischen Nutzen der anlasslosen Suche nach
Kinderpornographie sieht Breyer nicht, da einerseits die Polizei
mit oft haltlosen Verdachtsfällen überflutet werde und andererseits
wirkliche Kriminelle auf verschlüsselte Dienste ausweichen würden.
Außerdem vermutet Breyer, dass die Suche nach Kinderpornographie
für die Regierungen auch die Funktion eines Türöffners haben werde
und die Massenüberwachung von Chats durch US-Firmen bald auf
weitere Deliktfelder ausgedehnt werde. Breyer empfiehlt sich vor
der Abstimmung am kommenden Montag mit Hilfe der Webseite fight
chat control an EU-Parkamentarier*innen zu wenden.
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