Die stille Seite der Nachfolge – was Familienunternehmen persönlich abverlangen

Die stille Seite der Nachfolge – was Familienunternehmen persönlich abverlangen

vor 1 Tag
Dr. Bettina Daser spricht über Rollen, Loyalität, Erschöpfung, Loslassen und die oft übersehene innere Dimension von Unternehmensnachfolge.
37 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Nachfolge in Familienunternehmen wird oft vor allem als rechtliche,
steuerliche oder strategische Aufgabe betrachtet. Doch unter der
sichtbaren Oberfläche wirken meist andere Kräfte: Bindungen,
Loyalitäten, Erwartungen, Erschöpfung, Unsicherheit und die Frage,
wer man jenseits der zugeschriebenen Rolle eigentlich ist. In
dieser Folge spricht Nina Hartmann mit Dr. Bettina Daser über ihr
Buch „Die stille Seite der Nachfolge“, das sie gemeinsam mit Dr.
David Hoeflmayr geschrieben hat. Im Zentrum steht die persönliche
Seite von Unternehmensnachfolge – also genau das, worüber in
Unternehmerfamilien oft zu wenig gesprochen wird. Es geht um die
Herausforderung, Verantwortung nicht automatisch weiterzugeben, nur
weil eine nächste Generation da ist. Um die Notwendigkeit,
Interessen, Fähigkeiten und Lebensentwürfe ernst zu nehmen. Und um
die Frage, was passiert, wenn Unternehmerinnen und Unternehmer ihr
ganzes Leben mit dem Unternehmen verwoben haben – und ein Rückzug
nicht nur organisatorisch, sondern existenziell wird. Das Gespräch
beleuchtet die Spannungen zwischen Familie und Unternehmen,
zwischen persönlicher Identität und zugeschriebener Funktion,
zwischen Loyalität und Freiheit. Es geht um Rollenbilder, um den
Aufbau eines Lebens neben dem Unternehmen, um starke zweite
Führungsebenen und um die Bedeutung eines Gesellschafterkreises,
der Verantwortung nicht nur formal trägt, sondern wirklich
gestaltet. Eine Folge über Nachfolge als inneren und äußeren
Prozess – und über die Notwendigkeit, Familienunternehmen nicht nur
strukturell, sondern auch menschlich reifer zu machen.
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