Moldau zwischen russischer Bedrohung und europäischem Aufbruch

Moldau zwischen russischer Bedrohung und europäischem Aufbruch

vor 1 Tag
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt: Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU.
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vor 1 Tag
Die Republik Moldau ist täglich russischen Aggressionen ausgesetzt:
Verletzungen des Luftraums, Schäden an der Infrastruktur oder
Desinformationskampagnen. Doch Moldau wehrt sich und will endgültig
weg von der russischen Einflusszone – hin zur EU. Moldaus Regierung
fährt einen kompromisslosen Westkurs. Innert kürzester Zeit hat sie
die wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland gekappt und die
Abhängigkeit vom russischen Gas beendet. Stattdessen soll das Land
bis 2030 EU-Mitglied werden. Eine Mehrheit im Land unterstützt
diese Politik. Sie fühlt sich aktiv von Russland bedroht. Denn der
Ukraine-Krieg ist in Moldau allgegenwertig: Sei es durch
abgestürzte Drohnen im Grenzgebiet, oder Problemen in der
Energieversorgung, weil Russland Stromleitungen in der Ukraine
angreift. Von der EU erhofft sich das Land besseren Schutz. Doch
Russland will dies verhindern. Experten sprechen von einem hybriden
Krieg, den das Land gegen Moldau führt. Von Stimmenkauf bis zu
Desinformationskampagnen unternimmt der Kreml einiges, um Moldau in
der eigenen Einflusszone zu behalten. Russlands Propaganda fällt
dabei teilweise auf fruchtbaren Boden. Weiterhin gibt es starke
Stimmen im Land, die gegen eine Abkehr von Russland sind. Hinzu
kommt noch die abtrünnige Region Transnistrien, die weiterhin stark
von Russland abhängig ist. Sie ist einer von mehreren möglichen
Stolpersteinen auf dem Weg in die EU.
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