Vom Vorteil der Opferrolle: Gespräch mit Maria-Sibylla Lotter

Vom Vorteil der Opferrolle: Gespräch mit Maria-Sibylla Lotter

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Das Phänomen geht einher mit einer zunehmenden Psychologisierung
der Gesellschaft. ADHS, Autismus, Depression oder Trauma sind in
den täglichen Sprachgebrauch eingegangen, auch ohne dass schwerere
psychiatrische Diagnosen dahinterstehen.

Was das für eine Gesellschaft und für jeden Einzelnen bedeutet,
damit beschäftigt sich die Philosophin Maria-Sibylla Lotter. Bei
Hanser ist jetzt ihr neuestes Buch erschienen: „Opfer. Über
Verwundbarkeit als Selbstbild“.

Im Gespräch mit Verena Gonsch erläutert die Professorin für Ethik
und Ästhetik an der Ruhr-Universität Bochum, welche Vorteile die
Selbststilisierung zum Opfer heutzutage mit sich bringen kann und
warum sich tatsächlich Betroffene dadurch entwertet fühlen.
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