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Beschreibung
vor 1 Woche
Philosophische Gottesbeweise gibt es seit der Antike. Im
Mittelalter erlebten sie ihre Blüte, etwa bei Thomas von Aquin. Der
Philosoph Sebastian Ostritsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber,
welche Bedeutung dessen Gottesbeweise heute haben. Von WDR 5.
Mittelalter erlebten sie ihre Blüte, etwa bei Thomas von Aquin. Der
Philosoph Sebastian Ostritsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber,
welche Bedeutung dessen Gottesbeweise heute haben. Von WDR 5.
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Kommentare (1)
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Ich habe mit großem Interesse diesen Gottesbeweis-Podcast gehört. Zwei Dinge sind mir dabei durch den Kopf gegangen: Erstens: Soweit mir nichts entgangen ist fehlten Hinweise, Besprechungen auf die sogenannten mathematischen, ontologischen Gottesbeweise. Vor allem des bekannten und sehr bedeutenden österreichischen Logikers und Mathematikers Kurt Gödel. Sein Gottesbeweis beruht im Wesentlichen darauf, dass man dem Phänomen "Gott" eine Reihe von Eigenschaften zuschreibt, die man im Allgemeinen mit diesem Phänomen Gott verbindet und zeigt, dass diese Zuschreibungen in sich logisch konsistent sind. Und vor allem, dass diese zwingend und notwendig vorhanden zu seiende Konsistenz nur gewährleistet ist, wenn das Phänomen Gott tatsächlich existiert. Und dann zum "Urknall". Der Urknall steht als physikalisches Phänomen nicht ganz am Anfang der Entstehung des Universums. Sondern sozusagen erst in der zweiten Sekunde. Ganz am Anfang steht etwas, das häufig als "Quantenfluktuation des Nichts" bezeichnet wird. Aber auch "Quantenfluktuation" ist kein "Nichts" sondern ein Etwas. Selbst wenn es nur Bestandteil einer in sich schlüssigen physikalischen Theorie ist. Meine Vermutung: Wenn es für das Nichts die Möglichkeit gibt, von einem Nichts zu einem Etwas zu werden, das die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis, Gnosis zu gelangen ... dann bleinbt dem Nichts quasi nichts übrig als in ein Etwas überzugehen. Indem z.B. Materie, Energie, Wechselwirkungen entstehen, die am Anfang zur Entstehung von Atomen, Molekülen usw. entstehen und am Ende zu DNA, DNS und Lebewesen. Diese Lebewesen geben diesen schwer begreifbaren Vorgängen dann den Namen "Gott". Und Errichten ihm zu Ehren sowas wie Kirchen.