Boykott wegen Israel: Wie turbulent wird der ESC in Wien?

Boykott wegen Israel: Wie turbulent wird der ESC in Wien?

vor 4 Tagen
Der Eurovision Song Contest in Wien sorgt schon im Vorfeld für Kontroversen. Mehrere Länder boykottieren das Event – wegen Israel.
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Der Podcast über die großen und kleinen Skandale Österreichs

Beschreibung

vor 4 Tagen
Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf
der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Fünf
Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island –
boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Sie
hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC
auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im
Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht
nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug
erklärt. Die gemeinsame Boykottaktion ist deshalb bemerkenswert,
weil der ESC in diesen Ländern besonders populär ist. Politische
Kontroversen beim europäischen Musikwettbewerb sind dagegen alles
andere als neu. Russland darf seit der Vollinvasion der Ukraine
2022 nicht mehr teilnehmen. Aserbaidschan und Armenien forderten
mehrfach den gegenseitigen Ausschluss, wegen des Konflikts um
Bergkarabach. Österreich boykottierte den ESC 1969, weil dieser
damals im diktatorischen Spanien unter Franco ausgetragen wurde. In
dieser Folge von Inside Austria sprechen wir mit Felix Bayer aus
der "Spiegel"-Kulturredaktion darüber, wie politisch der ESC sein
darf. Und ob sich Österreicher und Deutsche beim Wettbewerb
wirklich so wenige Punkte gönnen, wie häufig behauptet wird.
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