Was lässt sich aus dem Fall Orbáns lernen?

Was lässt sich aus dem Fall Orbáns lernen?

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Nach 16 Jahren im Amt wurde Viktor Orbán in Ungarn abgewählt.
Tausende feierten das auf den Straßen von Budapest. Doch die
Bedeutung der Wahl geht weit über Ungarn hinaus. Denn weltweit
stehen liberale Demokratien durch rechtspopulistische Bewegungen
von innen unter Druck. Orbán gilt als Vorbild für viele von ihnen.
Schon 2014 sprach er ganz unverblümt davon, aus Ungarn einen
“illiberalen Staat” innerhalb der EU machen zu wollen. Mit der
Abwahl Orbáns zeigt sich jetzt: Liberale Demokraten können auch
zurückschlagen. Selbst nach über 15 Jahren, in denen unabhängige
Presse, Justiz und Verwaltung systematisch ausgehöhlt wurden,
können sie zurückkommen. Für ein Amerika nach Trump könnte diese
Erfahrung entscheidend werden. Aber taugt Ungarn wirklich zum neuen
demokratischen Poster-Boy? Wie geht es weiter, nachdem die erste
Euphorie verflogen ist? Und was lehrt uns Ungarn – nicht nur
darüber, wie sich illiberale Demokratien reparieren lassen, sondern
auch darüber, wie wir in Deutschland mit der AfD umgehen sollten?
Der Apofika-Presseklub mit Verena Mayer (SZ), Timo Lehmann
(Spiegel), Jannis Koltermann (FAZ) und natürlich unserem Host,
Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere
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