Folge 63: SaaSpocalypse - Self-Tooling, Self-Developed & Self-Managed

Folge 63: SaaSpocalypse - Self-Tooling, Self-Developed & Self-Managed

vor 4 Tagen
Jahrelang haben wir uns auf zentrale SaaS Tools verlassen: Jira, Slack, Teams. Oder nutzen Photoshop und andere Alltags-Tools. Doch jetzt, mit KI, programmiert jeder seine Tools selbst. Nur für sich. Für seine Anforderungen. Super passend. Ist doch...
Podcast
Podcaster
Digitalisierung von Dev bis Ops. Der Podcast mit Savas Ziplies und Torben Ludwig. Digitalisierung ruft es von den Dächern, aber ein PDF online zu stellen ist eben noch keine echte Digitalisierung. Also gibt es Redebedarf, und davon eine Menge. Sind...

Beschreibung

vor 4 Tagen
Jahrelang haben wir uns auf zentrale SaaS Tools verlassen: Jira,
Slack, Teams. Oder nutzen Photoshop und andere Alltags-Tools. Doch
jetzt, mit KI, programmiert jeder seine Tools selbst. Nur für sich.
Für seine Anforderungen. Super passend. Ist doch gut, oder?

Nur ist das nicht zwangsläufig der Grund, warum wir uns in
Abhängigkeit begeben. Schon mal permanent nach Zero-Day-Exploits
geschaut und alle Dependencies geupdated? Automatische Dep-Updates
helfen da nur bedingt. Alle Inputs sanitized? Claude zu sagen “Und
bitte alles sicher machen” hilft da nicht viel.

Achja, und Docker, Terraform oder Kubernetes zu bedienen, Server zu
deployen, Apps drauf zu pflegen, für alle zugänglich zu
konfigurieren, zu routen und doch sicher zu halten. Und wenn man
schon vielleicht kritische Mitarbeiterdaten verarbeitet in seinen
kleinen selbst-programmierten Apps, dann sollte man sich auch kurz
mal mit dem Datenschutzverantwortlichen auf ein Wort treffen…

SaaS ist eine Abhängigkeit, ohne Frage. Aber diese Abhängigkeit
kommt nicht (nur) auf Grund der Zeit- und Coding-Barriere zustande.
Jemand kümmert sich darum, verwaltet es, administriert es, bringt
Features ein, an die ich niemals denken würde, aber dann doch
nutze. Der Mehrwert ist ein anderer. Und die Entscheidung für die
Abhängigkeit sollte wesentlich größer getroffen werden. Weder ein
schneller “da gibts doch ein SaaS für” noch “das programmier ich
mal eben selbst” helfen da, wie jeder Entwickler wissen
sollte.

Was Savas und Torben so an Abhängigkeiten haben und ggf. los werden
wollen, geben sie euch in dieser Folge #codebarn mit.

Weiterführende Links:


https://techcrunch.com/2026/03/01/saas-in-saas-out-heres-whats-driving-the-saaspocalypse/


https://www.fastcompany.com/91504460/everything-youve-heard-about-the-saaspocalypse-is-wrong


https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/alle-sprechen-%C3%BC-saaspocalypse-so-060000995.html


https://www.indiehackers.com/post/i-shipped-a-productivity-saas-in-30-days-as-a-solo-dev-heres-what-ai-actually-changed-and-what-it-didn-t-15c8876106


https://crecentech.com/custom-ai-development-and-saas-ai-tools


https://medium.com/@stulogy/how-i-built-a-saas-app-in-less-than-5-hours-using-ai-35be7f2b22d1


https://www.linkedin.com/posts/tylergermain_i-replaced-300month-in-saas-tools-last-activity-7434222001977995264-SPUE/?skipRedirect=true


https://techcrunch.com/2026/03/31/salesforce-announces-an-ai-heavy-makeover-for-slack-with-30-new-features/


https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/12/atlassian-layoffs-software-technology-ai-push-mike-cannon-brookes-asx



Solltet ihr Feedback zum Podcast oder speziell dieser Folge haben,
schreibt uns an codebarn@zackbummfertig.tv oder findet uns auf
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️ fürs zuhören, euer Torben (https://frozendonkey.com) & Savas
(https://elipZis.com)
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