Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 5 Tagen
In der 30. Ausgabe meines Politik-Podcasts wird’s intim! Mit
Sozialpsychologin Lisa Hoffmann und Kulturwissenschaftlerin und
Sexualpädagogin Madita Oeming spreche ich über Intimität,
Sexualität und Geschlechterrollen. Schnell stellen wir fest, dass
es trotz der allgemein verbreiteten Meinung, die Gesellschaft sei
aufgeklärt, noch viele Tabus und Schamgefühle bezüglich Intimität
und Sexualität gibt. Scham, Vorurteile und Diskriminierung sind
keine Seltenheit, sowohl im akademischen als auch im öffentlichen
Raum. Nicht nur ist die weibliche Lust und die „weibliche
Wirklichkeit“ von der Forschung chronisch untererforscht und
mitunter zum vermeintlichen Nischenthema verstoßen, auch sonst
haben es Frauen nicht leicht zwischen Slutshaming, „mentalen
Brillen“ voller Vorurteilen (die passive, quasi heilige Frau; der
stets starke, erobernde Mann) und einer zusehends krisenhaften
Männlichkeit. Wir reden über Disney-Filme, Geschlechterrollen und
Orgasm Gaps; über die Beharrungskräfte männlicher und weiblicher
Mindsets, toxische Dating-Tipps, über gesellschaftliche
Gleichberechtigung und die fortschreitende Radikalisierung einer
jungen Generation, bei der die Sozialen Netzwerke ganze Arbeit
leisten (Stichwort: Manosphere). Gemeinsam erörtern wir, wie
wichtig Empathie ist, ebenso Medienkompetenz – und dass sich in
Erziehung, Schule und Politik wohl noch einiges ändern muss, damit
die Lage nicht vollends eskaliert. Was wir aus dem Fall
Ulmen-Fernandes hinsichtlich Digitaler Gewalt konstruktiv lernen
können, ist ebenfalls unser Thema wie #notallmen; und warum es
weniger um Schuld geht als um Verantwortung. Wie üblich geben euch
meine Gäste viele gute, kluge, praktische Tipps – vom medialen
Umgang mit Sexualthemen über die Kommunikation mit Kindern und
Jugendlichen bis hin zu weiterführenden Studien und Lektüren. Am
Ende steht die Erkenntnis, das nicht bloß „die Scham die Seiten
wechseln“ muss, sondern wir alle – die Gesellschaft insgesamt –
sensibler werden sollte für die Themen Sexualität,
Einvernehmlichkeit, Respekt und Geschlechterkommunikation. Ganz
nach dem Motto: Aufgeklärt statt aufgeregt. Unser Fazit: Die Lage
ist verzwickt, aber keineswegs ausweglos. Danke Lisa, danke Madita;
für eure Offenheit, für eure Expertisen, für die Enttabuisierung
wichtiger Themen! *** Madita
Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, ausgebildete
Sexualpädagogin und anerkannte Expertin für digitale Sexualität.
Sie bildet deutschlandweit Fach- und Lehrkräfte im Umgang mit
sexuellen Medien weiter und ist eine gefragte Speakerin für Themen
wie Mediensucht, Jugendmedienschutz oder digitale Gewaltprävention.
An der Uni Gießen koordiniert sie derzeit ein Forschungsprojekt zu
Pornokompetenzen. Wissenschaftlich hat sie international publiziert
und zuletzt im Jahrbuch für Pädagogik. 2023 erschien ihr Sachbuch
«Porno. Eine unverschämte Analyse». Auf dem
Instagram-Kanal @wissenstattscham vermittelt sie sexuelle
Medienkompetenz. Ebenso erreicht ihr sie unter @maditaoeming.
Madita Oeming (2026) – Aufgeklärt statt aufgeregt: Was Eltern heute
brauchen, um ihre Kinder durch die digitale Pubertät zu begleiten
(Rowohlt polaris) Dr. Lisa Hoffmann ist Dipl.-Psychologin und
Wissenschaftlerin. Von 2012-2024 forschte und lehrte sie am
psychologischen Institut der Universität Bonn in der Abteilung
Sozial- und Rechtspsychologie. Seit August 2024 ist sie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lernbereichsleitung
(Gesundheits-, Sozialwissenschaften und Psychologie) am Institut
für Hebammenwissenschaft der Universität Bonn. Ihre
Forschungsschwerpunkte liegen v.a. im Bereich Geburt, Übergang zur
Elternschaft, Mindsets, Emotionen, Genderstereotype und Sexualität.
Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit setzt sie sich in den
sozialen Medien, v.a. Instagram (unter dem Handle @einanfang), für
Wissenschaftskommunikation ein. Female Mindsets (2025) – Wie
Denkmuster Weiblichkeit formen – über Geburt, Sexualität und die
Macht der Erwartungen Fotos Annkristin Beier; Paula Winkler
Sozialpsychologin Lisa Hoffmann und Kulturwissenschaftlerin und
Sexualpädagogin Madita Oeming spreche ich über Intimität,
Sexualität und Geschlechterrollen. Schnell stellen wir fest, dass
es trotz der allgemein verbreiteten Meinung, die Gesellschaft sei
aufgeklärt, noch viele Tabus und Schamgefühle bezüglich Intimität
und Sexualität gibt. Scham, Vorurteile und Diskriminierung sind
keine Seltenheit, sowohl im akademischen als auch im öffentlichen
Raum. Nicht nur ist die weibliche Lust und die „weibliche
Wirklichkeit“ von der Forschung chronisch untererforscht und
mitunter zum vermeintlichen Nischenthema verstoßen, auch sonst
haben es Frauen nicht leicht zwischen Slutshaming, „mentalen
Brillen“ voller Vorurteilen (die passive, quasi heilige Frau; der
stets starke, erobernde Mann) und einer zusehends krisenhaften
Männlichkeit. Wir reden über Disney-Filme, Geschlechterrollen und
Orgasm Gaps; über die Beharrungskräfte männlicher und weiblicher
Mindsets, toxische Dating-Tipps, über gesellschaftliche
Gleichberechtigung und die fortschreitende Radikalisierung einer
jungen Generation, bei der die Sozialen Netzwerke ganze Arbeit
leisten (Stichwort: Manosphere). Gemeinsam erörtern wir, wie
wichtig Empathie ist, ebenso Medienkompetenz – und dass sich in
Erziehung, Schule und Politik wohl noch einiges ändern muss, damit
die Lage nicht vollends eskaliert. Was wir aus dem Fall
Ulmen-Fernandes hinsichtlich Digitaler Gewalt konstruktiv lernen
können, ist ebenfalls unser Thema wie #notallmen; und warum es
weniger um Schuld geht als um Verantwortung. Wie üblich geben euch
meine Gäste viele gute, kluge, praktische Tipps – vom medialen
Umgang mit Sexualthemen über die Kommunikation mit Kindern und
Jugendlichen bis hin zu weiterführenden Studien und Lektüren. Am
Ende steht die Erkenntnis, das nicht bloß „die Scham die Seiten
wechseln“ muss, sondern wir alle – die Gesellschaft insgesamt –
sensibler werden sollte für die Themen Sexualität,
Einvernehmlichkeit, Respekt und Geschlechterkommunikation. Ganz
nach dem Motto: Aufgeklärt statt aufgeregt. Unser Fazit: Die Lage
ist verzwickt, aber keineswegs ausweglos. Danke Lisa, danke Madita;
für eure Offenheit, für eure Expertisen, für die Enttabuisierung
wichtiger Themen! *** Madita
Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, ausgebildete
Sexualpädagogin und anerkannte Expertin für digitale Sexualität.
Sie bildet deutschlandweit Fach- und Lehrkräfte im Umgang mit
sexuellen Medien weiter und ist eine gefragte Speakerin für Themen
wie Mediensucht, Jugendmedienschutz oder digitale Gewaltprävention.
An der Uni Gießen koordiniert sie derzeit ein Forschungsprojekt zu
Pornokompetenzen. Wissenschaftlich hat sie international publiziert
und zuletzt im Jahrbuch für Pädagogik. 2023 erschien ihr Sachbuch
«Porno. Eine unverschämte Analyse». Auf dem
Instagram-Kanal @wissenstattscham vermittelt sie sexuelle
Medienkompetenz. Ebenso erreicht ihr sie unter @maditaoeming.
Madita Oeming (2026) – Aufgeklärt statt aufgeregt: Was Eltern heute
brauchen, um ihre Kinder durch die digitale Pubertät zu begleiten
(Rowohlt polaris) Dr. Lisa Hoffmann ist Dipl.-Psychologin und
Wissenschaftlerin. Von 2012-2024 forschte und lehrte sie am
psychologischen Institut der Universität Bonn in der Abteilung
Sozial- und Rechtspsychologie. Seit August 2024 ist sie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lernbereichsleitung
(Gesundheits-, Sozialwissenschaften und Psychologie) am Institut
für Hebammenwissenschaft der Universität Bonn. Ihre
Forschungsschwerpunkte liegen v.a. im Bereich Geburt, Übergang zur
Elternschaft, Mindsets, Emotionen, Genderstereotype und Sexualität.
Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit setzt sie sich in den
sozialen Medien, v.a. Instagram (unter dem Handle @einanfang), für
Wissenschaftskommunikation ein. Female Mindsets (2025) – Wie
Denkmuster Weiblichkeit formen – über Geburt, Sexualität und die
Macht der Erwartungen Fotos Annkristin Beier; Paula Winkler
Weitere Episoden
1 Stunde 22 Minuten
vor 1 Monat
1 Stunde 20 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 45 Minuten
vor 3 Monaten
1 Stunde 19 Minuten
vor 4 Monaten
59 Minuten
vor 4 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.