Mehr Effizienz im Gesundheitswesen: Was wirken könnte, und was eher nicht

Mehr Effizienz im Gesundheitswesen: Was wirken könnte, und was eher nicht

vor 6 Tagen
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.

Beschreibung

vor 6 Tagen
Wenn sich nichts ändert - dann steuern die gesetzlichen
Krankenkassen (GKV) im kommenden Jahr auf ein zweistelliges
Milliardendefizit zu. Und dieses Milliardenminus wäre wohl auch
kein einmaliger Ausrutscher, sondern - soweit absehbar - von Dauer.
Um das zu verhindern, hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken,
CDU, gestern eine Reihe von Reformvorschlägen für die GKV
vorgelegt. Darin enthalten sind etwa: Ausgabenbremsen bei Praxen,
Kliniken und bei der Pharmabranche - aber auch höhere Zuzahlungen
für Medikamente und Einschränkungen der beitragsfreien
Mitversicherung von Ehepartnern. Wobei die Lastenverteilung
ungefähr so aussähe: Zwölf Milliarden Euro entfielen auf die
professionellen Akteure im Gesundheitswesen, rund acht Milliarden
auf die Beitragszahlenden. Professor Stefan Greß leitet den
Studiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik an der
Hochschule in Fulda. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Pascal
Fournier schätzt er die Vorschläge der Ministerin ein. So viel
vorweg: Er sieht einige Chancen für mehr Effizienz, nur müsste
diese mündliche Ankündigung zunächst in ein Gesetz gegossen werden
und auf dem Weg dahin gilt es, sich mit vielen Lobby-Interessen
auseinanderzusetzen.
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