Schmerzmittel im Freizeitsport: Jeder Zweite greift zur Tablette

Schmerzmittel im Freizeitsport: Jeder Zweite greift zur Tablette

vor 5 Tagen
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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.

Beschreibung

vor 5 Tagen
Nicht nur Profis, sondern auch Hobbysportler greifen zu
Schmerzmitteln. Eine Studie unter Amateurgolfern zeigt: Rund 47
Prozent nehmen Medikamente auf dem Platz, bei Turnieren sogar mehr
als die Hälfte. Die Sportwissenschaftlerin Bianca Werdelmann sieht
das kritisch. "Schmerz ist ein Warnhinweis für eine Verletzung oder
auch für eine Überlastung", sagt sie. Wer ihn mit Medikamenten
unterdrückt, riskiere langfristige Schäden. Warnsignal wird
ignoriert Besonders problematisch ist laut Werdelmann der
vorbeugende Konsum. Schon ein Drittel der befragten Golfer nimmt
Schmerzmittel, bevor überhaupt Beschwerden auftreten. Die Folgen
können gravierend sein: Aus kleinen Beschwerden werden schnell
chronische Probleme, etwa ein sogenannter Golferarm oder dauerhafte
Rückenschmerzen. Statt zur Tablette zu greifen, empfiehlt die
Expertin, Schmerzen ärztlich abklären zu lassen und gezielt
vorzubeugen, etwa durch mehr Kraft- und Koordinationstraining.
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