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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 1 Woche
Die Bundesregierung will Autofahrer und Unternehmen wegen
gestiegener Spritpreise entlasten. Geplant ist eine Senkung der
Energiesteuer auf Diesel und Benzin um 17 Cent pro Liter für zwei
Monate. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer schnellen
Verbesserung der Lage. In der Transportbranche fällt die Freude
allerdings verhalten aus. Nur begrenzte Wirkung für Speditionen
Nach Berechnungen des Verbands Spedition und Logistik
Baden-Württemberg spart ein Lkw bei 500 Kilometern Fahrleistung am
Tag rund 25 Euro. Die Mehrkosten der vergangenen Wochen seien
jedoch deutlich höher gewesen. Verbandschef Andrea Marongio betont
im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, dass die
Entlastung kaum bei den Unternehmen selbst ankommt. Die geringeren
Kosten würden zeitverzögert an Kunden aus Industrie und Handel
weitergegeben. "Der Spediteur selbst wird davon profitieren, dass
er erstmal eine geringere Tankrechnung hat", sagt Marongio, ein
echter finanzieller Effekt bleibe aber aus. Branche fordert
strukturelle Reformen Statt kurzfristiger Maßnahmen fordert die
Branche grundlegende Änderungen. Dazu zählen niedrigere
Energiepreise auf europäischem Niveau und ein Abbau von
Doppelbelastungen durch CO₂-Abgaben, die sowohl über die Maut als
auch über den Dieselpreis erhoben werden. Auch bei alternativen
Antrieben sieht der Verband Handlungsbedarf. Zwar gebe es
Fortschritte bei Elektro-Lkw, entscheidend seien aber bessere
Rahmenbedingungen. Vor allem fehlende Ladeinfrastruktur und hohe
Strompreise bremsen den Ausbau.
gestiegener Spritpreise entlasten. Geplant ist eine Senkung der
Energiesteuer auf Diesel und Benzin um 17 Cent pro Liter für zwei
Monate. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer schnellen
Verbesserung der Lage. In der Transportbranche fällt die Freude
allerdings verhalten aus. Nur begrenzte Wirkung für Speditionen
Nach Berechnungen des Verbands Spedition und Logistik
Baden-Württemberg spart ein Lkw bei 500 Kilometern Fahrleistung am
Tag rund 25 Euro. Die Mehrkosten der vergangenen Wochen seien
jedoch deutlich höher gewesen. Verbandschef Andrea Marongio betont
im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, dass die
Entlastung kaum bei den Unternehmen selbst ankommt. Die geringeren
Kosten würden zeitverzögert an Kunden aus Industrie und Handel
weitergegeben. "Der Spediteur selbst wird davon profitieren, dass
er erstmal eine geringere Tankrechnung hat", sagt Marongio, ein
echter finanzieller Effekt bleibe aber aus. Branche fordert
strukturelle Reformen Statt kurzfristiger Maßnahmen fordert die
Branche grundlegende Änderungen. Dazu zählen niedrigere
Energiepreise auf europäischem Niveau und ein Abbau von
Doppelbelastungen durch CO₂-Abgaben, die sowohl über die Maut als
auch über den Dieselpreis erhoben werden. Auch bei alternativen
Antrieben sieht der Verband Handlungsbedarf. Zwar gebe es
Fortschritte bei Elektro-Lkw, entscheidend seien aber bessere
Rahmenbedingungen. Vor allem fehlende Ladeinfrastruktur und hohe
Strompreise bremsen den Ausbau.
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