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Beschreibung
vor 6 Tagen
Multimedialer Content, interaktive E-Books, soziale
Lese-Plattformen – Bis in die 2010er-Jahre schienen die
Möglichkeiten grenzenlos. Doch heute lesen wir digitale Bücher
wie PDFs aus dem letzten Jahrhundert. Medienforscher Geert Lovink
vom Institute of Network Cultures Amsterdam erklärt, warum fast
alle Publishing-Experimente gescheitert sind, welche Rolle
Plattformen wie Amazon und Apple dabei spielen – und ob das Buch
als Medium überhaupt digitalisiert werden will.
Organisierte Regression: Warum das E-Book wurde zum simplen
PDF-Abklatsch statt zum multimedialen Erlebnis.
Plattformmacht vs. Verlagsexperimente: Silicon Valley hat das
E-Book zwar marktfähig gemacht (Amazon, Apple), aber kein
Interesse an echter Innovation gezeigt.
Wissensmanagement-Fiasko: In der Verlagsbranche fehlt
systematischer Austausch über Experimente.
Das Buch als resilienter Widerstand: Während digitale Daten
flüchtig sind, bleibt das gedruckte Objekt als verlässlicher
Wissensspeicher bestehen.
KI als neues Meta-Buch: Large Language Models haben
inzwischen das Wissen aus Millionen Büchern absorbiert und werden
zum alternativen Wissensspeicher – mit unklaren Folgen für
Verlage und Urheberrecht.
Zum Abschluss steht die Frage im Raum, wie lange der Hinweis
„Dieses Buch wurde ohne künstliche Intelligenz geschrieben" noch
als Qualitätsmerkmal trägt – und was das über den Wert
menschlicher Autorschaft in einer Welt zunehmend KI-generierter
Inhalte aussagt.
Eine Zusammenfassung ist in unserem Channel IGNITE! Publishing zu
lesen.
„IGNITE! Publishing“ ist ein Podcast von Zebralution Digital
Publishing gemeinsam mit dem DIGITAL PUBLISHING REPORT.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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