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vor 1 Woche
Nach 16 Jahren an der Macht ist es für Viktor Orbán vorbei. Am
Sonntagabend wurde der langjährige ungarische Regierungschef
abgewählt. Die Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent ist ein
Rekord.
Die Wahl von Péter Magyar historisch. Sie hat eine Bedeutung, die
über die ungarischen Grenzen hinausreicht. Unter Orbán war Ungarn
in der Politik der Europäischen Union ein Störfaktor. Immer
wieder erhob er das Veto und hielt so Entschlüsse des Parlaments
auf – etwa wenn es um Finanzhilfen für die Ukraine ging.
Mit dem neuen Premierminister Magyar soll sich das ändern, so
hofft man zumindest in Brüssel. Denn mit der Abwahl verliert der
russische Präsident Wladimir Putin einen seiner wichtigsten
Verbündeten in Europa.
Ist diese Hoffnung berechtigt? Was bedeutet die Wahl in Ungarn
für Europa? Und was für das Verhältnis zwischen der EU und
Russland?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet
Dominique Eigenmann, EU-Korrespondenten in Brüssel, die
historische Wahl in Ungarn aus EU-Perspektive ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Mehr zu Viktor Orbáns Abwahl:
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