W.A. Mozart: Hornkonzert Nr.4 Es-Dur KV 495
vor 5 Tagen
In Mozarts Handschriften zu den Hornkonzerten finden sich nicht nur
Noten, sondern auch neckische Bemerkungen an seinen Freund, den
berühmten Salzburger Hornisten Joseph Leutgeb. Die beiden verband
eine enge und humorvolle Beziehung.
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Beschreibung
vor 5 Tagen
In Mozarts Handschriften zu den Hornkonzerten finden sich nicht nur
Noten, sondern auch neckische Bemerkungen an seinen Freund, den
berühmten Salzburger Hornisten Joseph Leutgeb. Die beiden verband
eine enge und humorvolle Beziehung. Für Leutgeb schrieb Mozart drei
seiner vier Hornkonzerte – darunter das Hornkonzert Nr. 4 in Es-Dur
KV 495, das 1786 in Wien entstand. Mozart nutzt darin die
klanglichen Möglichkeiten des damaligen Naturhorns mit viel
Fantasie. Weite Melodiebögen, lebendige Dialoge zwischen Solist und
Orchester und überraschende musikalische Einfälle prägen das Werk.
Zugleich verlangt das Konzert vom Solisten Virtuosität und ein
feines Gespür für Klangfarben. Und immer wieder scheint der
Komponist seinem Freund Leutgeb kleine musikalische Streiche zu
spielen. Auch die Autographe belegen das: In der Handschrift des
vierten Konzerts finden sich farbige Tinten und scherzhafte
Kommentare, mit denen Mozart einzelne Passagen markierte. In der
Diskothek vergleicht Eva Oertle gemeinsam mit dem Hornisten Olivier
Darbellay und dem Dirigenten Jan Schultsz fünf unterschiedliche
Aufnahmen von Mozarts viertem Hornkonzert.
Noten, sondern auch neckische Bemerkungen an seinen Freund, den
berühmten Salzburger Hornisten Joseph Leutgeb. Die beiden verband
eine enge und humorvolle Beziehung. Für Leutgeb schrieb Mozart drei
seiner vier Hornkonzerte – darunter das Hornkonzert Nr. 4 in Es-Dur
KV 495, das 1786 in Wien entstand. Mozart nutzt darin die
klanglichen Möglichkeiten des damaligen Naturhorns mit viel
Fantasie. Weite Melodiebögen, lebendige Dialoge zwischen Solist und
Orchester und überraschende musikalische Einfälle prägen das Werk.
Zugleich verlangt das Konzert vom Solisten Virtuosität und ein
feines Gespür für Klangfarben. Und immer wieder scheint der
Komponist seinem Freund Leutgeb kleine musikalische Streiche zu
spielen. Auch die Autographe belegen das: In der Handschrift des
vierten Konzerts finden sich farbige Tinten und scherzhafte
Kommentare, mit denen Mozart einzelne Passagen markierte. In der
Diskothek vergleicht Eva Oertle gemeinsam mit dem Hornisten Olivier
Darbellay und dem Dirigenten Jan Schultsz fünf unterschiedliche
Aufnahmen von Mozarts viertem Hornkonzert.
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