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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 1 Woche
In Ungarn ist Ministerpräsident Viktor Orban deutlich abgewählt
worden. Oppositionsführer Peter Modja und seine Tisza-Partei
erringen einen haushohen Sieg mit Zweidrittelmehrheit. Für den
Osteuropa-Experten Kai-Olaf Lang ist das ein "Erdrutsch-Sieg" und
ein klares Votum der Wähler für einen politischen Neustart. Unmut
über Preise und Versorgung Ausschlaggebend seien vor allem
Alltagssorgen gewesen: steigende Preise sowie Probleme im
Gesundheits- und Bildungssystem. Korruption und Vetternwirtschaft
hätten den Unmut zusätzlich verstärkt. Insgesamt sei die
Unzufriedenheit so groß gewesen, dass Magyar sie bündeln konnte.
Orban hat seine Niederlage eingeräumt und will in der Opposition
weitermachen. Lang hält ein politisches Comeback für möglich. Der
langjährige Regierungschef könne sich dabei auch an internationalen
Beispielen orientieren, etwa an Donald Trump. Auch über Ungarn
hinaus könnte die Wahl Folgen haben: Für proeuropäische Kräfte in
anderen Ländern sei das Ergebnis ein Signal der Hoffnung, zum
Beispiel in Polen, Serbien und der Slowakei.
worden. Oppositionsführer Peter Modja und seine Tisza-Partei
erringen einen haushohen Sieg mit Zweidrittelmehrheit. Für den
Osteuropa-Experten Kai-Olaf Lang ist das ein "Erdrutsch-Sieg" und
ein klares Votum der Wähler für einen politischen Neustart. Unmut
über Preise und Versorgung Ausschlaggebend seien vor allem
Alltagssorgen gewesen: steigende Preise sowie Probleme im
Gesundheits- und Bildungssystem. Korruption und Vetternwirtschaft
hätten den Unmut zusätzlich verstärkt. Insgesamt sei die
Unzufriedenheit so groß gewesen, dass Magyar sie bündeln konnte.
Orban hat seine Niederlage eingeräumt und will in der Opposition
weitermachen. Lang hält ein politisches Comeback für möglich. Der
langjährige Regierungschef könne sich dabei auch an internationalen
Beispielen orientieren, etwa an Donald Trump. Auch über Ungarn
hinaus könnte die Wahl Folgen haben: Für proeuropäische Kräfte in
anderen Ländern sei das Ergebnis ein Signal der Hoffnung, zum
Beispiel in Polen, Serbien und der Slowakei.
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