Boderline Störung - Leitlinie Teil 3/3

Boderline Störung - Leitlinie Teil 3/3

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen

In der finalen Episode unserer Reihe zur
S3-LeitlinieBorderline-Persönlichkeitsstörung
widmen wir uns dertherapeutischen Architektur. Wir verlassen die
Diagnostik und steigentief in die Evidenzgrade der
Behandlungspfade ein – essenziell fürdie Facharztprüfung und die
leitliniengerechte Versorgung.




Psychotherapie als Goldstandard (Grad
A):Warum spezialisierte Verfahren (DBT, MBT, TFP,
Schematherapie) alternativlos sind und welche gemeinsamen
Wirkfaktoren über den Erfolg entscheiden.




Strukturelles Integrationsniveau vs.
Mentalisierung:Kurzer Abriss der Fokusunterschiede
zwischen übertragungsfokussierter Arbeit (TFP) und der
Stabilisierung der Mentalisierungsfähigkeit (MBT).




Kritisches Update zur Pharmakotherapie:Die
restriktive Haltung der Leitlinie. Warum es kein
"Borderline-Medikament" gibt, wie man
Off-Label-Optionen
(Antipsychotika/Mood-Stabilizer) bei spezifischen
Zielsymptomen vertretbar einsetzt und warum die explizite
Warnung vor Benzodiazepinen
(Enthemmungsgefahr!) prüfungsrelevant ist.




Versorgungsmodelle & Setting:"Ambulant
vor Stationär" – Die Bedeutung der stationären
Intervalltherapie und die Vermeidung von
hospitalisierungsbedingter Regression.




Krisenmanagement bei Suizidalität:Die
klinische Differenzierung zwischen chronischer Suizidalität
und akuten Krisen sowie das prozessorientierte Vorgehen gemäß
Leitlinie.




Therapiehierarchie: Psychotherapie ist die
Primärbehandlung; Pharmakotherapie ist lediglich adjuvant und
zielsymptomspezifisch.


Evidenz: Kenntnis der spezialisierten Verfahren
und deren Wirksamkeit (Meta-Analysen).


Haltung: Bedeutung von Therapieadhärenz,
Emissionskontrolle und einem klaren therapeutischen Rahmen.




⁠S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung
(AWMF-Register)⁠




Methoden-Fokus: DBT, MBT, TFP und Schematherapie im
Vergleich.




Stichwort: Off-Label-Use in der Psychiatrie


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