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Beschreibung
vor 2 Wochen
S3-Leitlinie Angststörungen – Der Deep DiveTeil 1: Diagnostik,
Klassifikation und differenzialdiagnostische Abgrenzung
In dieser Folge steht die strukturierte Diagnostik von
Angststörungen im Vordergrund. Ausgangspunkt ist die
klare kategoriale Einordnung der vier Hauptentitäten –
Panikstörung, Agoraphobie, generalisierte Angststörung und
soziale Phobie – entlang der leitliniengerechten Kriterien. Dabei
wird auch ein kurzer Ausblick auf die Unterschiede zwischen
ICD-10 und ICD-11 gegeben.
Ein zentraler Fokus liegt auf dem diagnostischen Vorgehen
im klinischen Alltag: vom Einsatz standardisierter
Screening-Instrumente über die differenzierte Exploration von
Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten bis hin zur obligaten
somatischen Basisdiagnostik. Letztere umfasst insbesondere
Laboruntersuchungen und EKG sowie den gezielten Ausschluss
internistischer, neurologischer und endokrinologischer Ursachen.
Besonderes Gewicht hat die
Differenzialdiagnostik, da Angst häufig als
transdiagnostisches Symptom auftritt. Besprochen werden die
Abgrenzung zur Depression (inkl. zeitlicher Primarität), zu
organisch bedingten Angststörungen, zu substanzinduzierten
Zuständen sowie zu Persönlichkeitsstörungen, insbesondere der
ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstruktur.
Die Folge unterstreicht die Bedeutung einer präzisen
diagnostischen Zuordnung als Voraussetzung für eine
leitliniengerechte Therapieplanung im Sinne der Empfehlungsgrade.
Im nächsten Teil geht es um die psychotherapeutischen
Interventionsstrategien, insbesondere die kognitive
Verhaltenstherapie mit Expositionsverfahren als Goldstandard und
die Rolle alternativer Verfahren im Rahmen der Leitlinie.
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