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Beschreibung
vor 1 Woche
Matthewus 11,27 lautet: „Niemand kennt den Sohn außer dem Vater;
noch kennt jemand den Vater außer dem Sohn…“ Trinitäre Leser sahen
hier einen Beleg für die Gleichheit der Personen in der Gottheit.
Fausto Sozzini dagegen las diesen Vers als Aussage über
epistemische und funktionale Unterordnung: Der Sohn besitzt sein
Wissen vom Vater nicht aus sich selbst, sondern durch Offenbarung
und Auftrag. Diese Episode legt die historische Debatte offen,
zeigt die traditionellen Deutungen von der Patristik bis zur
Reformation und bereitet den Boden für Sozzinis genaue Exegese in
seinen Schriften und im Rakauer Katechismus.
noch kennt jemand den Vater außer dem Sohn…“ Trinitäre Leser sahen
hier einen Beleg für die Gleichheit der Personen in der Gottheit.
Fausto Sozzini dagegen las diesen Vers als Aussage über
epistemische und funktionale Unterordnung: Der Sohn besitzt sein
Wissen vom Vater nicht aus sich selbst, sondern durch Offenbarung
und Auftrag. Diese Episode legt die historische Debatte offen,
zeigt die traditionellen Deutungen von der Patristik bis zur
Reformation und bereitet den Boden für Sozzinis genaue Exegese in
seinen Schriften und im Rakauer Katechismus.
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