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Beschreibung
vor 1 Tag
Dieses Märchen aus Salzburg handelt von einem wandernden Musiker,
der trotz großer Armut seine Geige liebt und sich damit mühsam
seinen Lebensunterhalt verdient.
Er erhält von einem Wunderwesen Hilfe und wird für seine reine
Herzenshaltung belohnt.
Es ist ein typisches Volksmärchen, das von Belohnung für Tugenden
wie Bescheidenheit und Güte erzählt.
Die Geschichte betont, dass innere Güte und Liebe zur Musik mehr
wert sind als Reichtum.
Quelle: österreichische Volksmärchen, gesammelt von Josef
Pöttinger, Wien 1957.
Wichtiger Unterschied:
1848 erschien eine Rahmennovelle von Franz Grillparzer mit dem
Titel. „Der arme Spielmann“.
Darin mischt sich der Erzähler bei einer Kirchweih in der Wiener
Brigittenau unter das Volk. Er begegnet einem alten Spielmann,
der auf seiner Geige eine Art stümperhafte Katzenmusik spielt.
Als er ihm eine Münze gibt, kommen sie kurz miteinander ins
Gespräch. Dadurch wird der Erzähler neugierig auf dessen
Schicksal und besucht ihn eines Morgens in seiner ärmlichen
Behausung. Dort erzählt ihm der alte Musikant seine
Lebensgeschichte.
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