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Beschreibung
vor 2 Wochen
Die meisten Bundesländer verwalten die geplanten Stellen für
Lehrkräfte als Pools, aus denen die passenden Personen ausgewählt
werden. Es gibt also keine direkte Zuordnung von Person A zu Stelle
B. Die Gründe dafür liegen in der hohen Dynamik. Es gibt täglich
Änderungen durch Krankheitsausfälle, Elternzeit, Mutterschutz,
Teilzeit und ähnliche Faktoren. Die im Hintergrund laufende
Software heißt L-DIPSY und führt Buch über die aktuell offenen
Stellen. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Änderung betrachtet.
Eine Inventur der Datenbestände wurde zwanzig Jahre lang nicht
durchgeführt. Das System L-DIPSY wurde 2005 eingeführt, wobei die
bestehenden Daten vom Vorgängersystem PLUS übernommen wurden.
Vermutlich kam es dabei zu Fehlern, die niemandem aufgefallen sind.
Im Laufe der Jahre haben sich diese Fehler weitervererbt und durch
verschiedene Anpassungen sind auch neue Fehler entstanden. Eine
exakte Rekonstruktion war nicht mehr möglich. Sicher ist jedoch,
dass seit 2005 Jahr für Jahr eingeplante Stellen aufgrund dieser
Fehler nicht besetzt wurden. Die genaue Anzahl schwankte im Laufe
der Zeit. Der Höchststand betrug über 2.800 sogenannte
Geisterstellen. Diese Geschichte verdeutlicht die Gefahren von
Legacy-Software, Komplexität sowie fehlender Dokumentation und
Verantwortung. Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik:
BACKPLATE von https://josephmcdade.com
Lehrkräfte als Pools, aus denen die passenden Personen ausgewählt
werden. Es gibt also keine direkte Zuordnung von Person A zu Stelle
B. Die Gründe dafür liegen in der hohen Dynamik. Es gibt täglich
Änderungen durch Krankheitsausfälle, Elternzeit, Mutterschutz,
Teilzeit und ähnliche Faktoren. Die im Hintergrund laufende
Software heißt L-DIPSY und führt Buch über die aktuell offenen
Stellen. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Änderung betrachtet.
Eine Inventur der Datenbestände wurde zwanzig Jahre lang nicht
durchgeführt. Das System L-DIPSY wurde 2005 eingeführt, wobei die
bestehenden Daten vom Vorgängersystem PLUS übernommen wurden.
Vermutlich kam es dabei zu Fehlern, die niemandem aufgefallen sind.
Im Laufe der Jahre haben sich diese Fehler weitervererbt und durch
verschiedene Anpassungen sind auch neue Fehler entstanden. Eine
exakte Rekonstruktion war nicht mehr möglich. Sicher ist jedoch,
dass seit 2005 Jahr für Jahr eingeplante Stellen aufgrund dieser
Fehler nicht besetzt wurden. Die genaue Anzahl schwankte im Laufe
der Zeit. Der Höchststand betrug über 2.800 sogenannte
Geisterstellen. Diese Geschichte verdeutlicht die Gefahren von
Legacy-Software, Komplexität sowie fehlender Dokumentation und
Verantwortung. Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik:
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