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Beschreibung
vor 10 Jahren
Es ist schwer Heroes 7 richtig zu bewerten. Als alter
Heroes-Nostalgiker bin ich wirklich begeistert wie viel die Leute
von Limbic Entertainment im neuen Teil übernommen haben. Die
2D-Stadtansicht, die Anzahl der Ressourcen oder die vertrauten
Fraktionen wie Haven und Stronghold. Ich befand mich wie in einem
Heroes-Rausch, aber schnell stellte sich bei mir der Frust ein. Vor
allem, weil das Spiel nach dem ersten Update bei mir nicht mehr
richtig starten wollte und ständig abstürzte. Dabei ist mein
Rechner nicht gerade alt. Die Frustration mehrte sich dann, als ich
die starren Cutscenes sah, wobei diese Bezeichnung nicht mal ganz
passt. Zwar war alles in recht schönem 3D und die Figuren auch toll
designt, aber warum bewegen sich die Lippen nicht, wenn die
Personen Reden, obwohl im Hintergrund sogar das Feuer einer Fackel
freudig tanzt? Wo steckt da der Sinn? Das ist meiner Meinung nach
verschwendetes Potential, das man an vielen Ecken im Verlauf des
Spiels bemerkt. Zum Beispiel ist die Benutzeroberfläche und der
Spielfluss zäh und langsam. Heroes war schon immer ein recht
schnelles Spiel und man konnte gut mal zwischendurch zur
Entspannung eine kleine Map fertig zocken. Hier jedoch wartet man
ewig bis sich die KI endlich entschieden hat, was sie machen will.
Es sind auch einfach kleine Handgriffe die fehlen, das automatische
gleiten über die Map, das Auswählen der Stadtansicht und ähnliches.
Man kann zwar die Spiel- und Kampfgeschwindigkeit bei den
Einstellungen erhöhen, aber dennoch hatte ich das Gefühl nicht
zügig voran zu kommen. Trotz des ganzen Gemeckers muss ich schon
sagen, dass ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Der Aufbau und die
Funktionen des Spiels sind wie früher und sehen dazu noch echt
klasse aus. Mir gefällt, was sie aus den Truppen gemacht haben und
auch die Städte sehen bombastisch aus. Vor allem, dass man durch
den Map-Editor eigene oder von anderen Leuten erstellte Missionen
spielen kann, ist das Beste überhaupt. Theoretisch geht einem dann
nie der Spielspaß bei Heroes 7 aus. Dennoch finde ich es schade,
dass einige Fraktionen wie Inferno nicht im Spiel enthalten sind,
da sich die Community lieber für Dungeon stark gemacht hat. Daher
hoffe ich, dass diese kostengünstig in der Zukunft als DLC
angeboten werden. Einsteigern rate ich aber sich ordentlich zu
belesen, bevor sie das Spiel beginnen, denn es gibt kein Tutorial.
Heroes-Nostalgiker bin ich wirklich begeistert wie viel die Leute
von Limbic Entertainment im neuen Teil übernommen haben. Die
2D-Stadtansicht, die Anzahl der Ressourcen oder die vertrauten
Fraktionen wie Haven und Stronghold. Ich befand mich wie in einem
Heroes-Rausch, aber schnell stellte sich bei mir der Frust ein. Vor
allem, weil das Spiel nach dem ersten Update bei mir nicht mehr
richtig starten wollte und ständig abstürzte. Dabei ist mein
Rechner nicht gerade alt. Die Frustration mehrte sich dann, als ich
die starren Cutscenes sah, wobei diese Bezeichnung nicht mal ganz
passt. Zwar war alles in recht schönem 3D und die Figuren auch toll
designt, aber warum bewegen sich die Lippen nicht, wenn die
Personen Reden, obwohl im Hintergrund sogar das Feuer einer Fackel
freudig tanzt? Wo steckt da der Sinn? Das ist meiner Meinung nach
verschwendetes Potential, das man an vielen Ecken im Verlauf des
Spiels bemerkt. Zum Beispiel ist die Benutzeroberfläche und der
Spielfluss zäh und langsam. Heroes war schon immer ein recht
schnelles Spiel und man konnte gut mal zwischendurch zur
Entspannung eine kleine Map fertig zocken. Hier jedoch wartet man
ewig bis sich die KI endlich entschieden hat, was sie machen will.
Es sind auch einfach kleine Handgriffe die fehlen, das automatische
gleiten über die Map, das Auswählen der Stadtansicht und ähnliches.
Man kann zwar die Spiel- und Kampfgeschwindigkeit bei den
Einstellungen erhöhen, aber dennoch hatte ich das Gefühl nicht
zügig voran zu kommen. Trotz des ganzen Gemeckers muss ich schon
sagen, dass ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Der Aufbau und die
Funktionen des Spiels sind wie früher und sehen dazu noch echt
klasse aus. Mir gefällt, was sie aus den Truppen gemacht haben und
auch die Städte sehen bombastisch aus. Vor allem, dass man durch
den Map-Editor eigene oder von anderen Leuten erstellte Missionen
spielen kann, ist das Beste überhaupt. Theoretisch geht einem dann
nie der Spielspaß bei Heroes 7 aus. Dennoch finde ich es schade,
dass einige Fraktionen wie Inferno nicht im Spiel enthalten sind,
da sich die Community lieber für Dungeon stark gemacht hat. Daher
hoffe ich, dass diese kostengünstig in der Zukunft als DLC
angeboten werden. Einsteigern rate ich aber sich ordentlich zu
belesen, bevor sie das Spiel beginnen, denn es gibt kein Tutorial.
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