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Beschreibung
vor 10 Jahren
Void and Meddler ist ein Produkt von französischen Künstlern und
Spieleentwicklern und das merkt man auch. Das
Cyberpunk-Point&Click-Adventure sieht grandios aus. Zwar ist es
dem Restrostil nachempfunden, aber das Verhältnis von Farbe, Licht
und Details ist schon sagenhaft gut. Alles in diesem Spiel wirkt
schrill und anders, was ja eigentlich etwas Gutes ist, aber leider
wird dieses "Anders-sein" etwas übertrieben. Zumal der
deprimierende Unterton der Figuren echt nervig wird auf Dauer.
Gerade unsere Protagonistin Fyn ist das beste Beispiel dafür. Sie
ist ständig schlecht gelaunt und lässt ihr Emo-Dasein mit jedem
einzelnen Satz raushängen. Das ist so langweilig und fade, wie
einem Brot beim Schimmeln zuzusehen. Ein Charakter sollte schon
mehr Facetten haben und nicht versuchen einen auf gezwungen cool
und destruktiv zu machen. Das kaufe ich ihr nicht ab und es führt
auch dazu, dass ich nach und nach eine echte Abneigung gegen sie
entwickle. Auch die Geschichte um sie ist sehr blass. Sie hat vor 2
Jahren ihr Gedächtnis verloren und will es jetzt wiederhaben,
Punkt. Man hätte sich ruhig mehr auf Tiefgang konzentrieren sollen,
anstatt nur auf ein schickes Äußeres. Aus einem Cyberpunk-Universum
à la "Blade Runner" kann man so viele interessante Ideen
entwickeln, die aber bisher hier nicht zu sehen sind. Ich hoffe
einfach, dass mit der folgenden Episode mehr Pepp in die Handlung
kommt. Auch spieletechnisch gibt es einiges zu verbessern, zum
Beispiel die Fortbewegung von Fyn. An manchen Stellen kann man mit
ihr sprinten um schneller von A nach B zu gelangen, aber das ist
nicht in allen Arealen möglich. Leider ergibt das keinen Sinn und
macht den Spielfluss sehr langsam und träge. Auch generell sind
wenig Hinweise im Spiel versteckt. So ist es zum Beispiel schwer
Gegenstände richtig einzusetzen, weil vieles einfach nur nutzlose
Deko ist und nicht einmal Mehrwert für das Spielerlebnis bietet.
Auch dann nicht, wenn ich etwas über nach Blut schmeckende Kondome
(die harmlose Variante der Geschmacksrichtungen) erfahre. Nun heißt
es erstmal abwarten, was in der nächsten Episode passiert.
Spieleentwicklern und das merkt man auch. Das
Cyberpunk-Point&Click-Adventure sieht grandios aus. Zwar ist es
dem Restrostil nachempfunden, aber das Verhältnis von Farbe, Licht
und Details ist schon sagenhaft gut. Alles in diesem Spiel wirkt
schrill und anders, was ja eigentlich etwas Gutes ist, aber leider
wird dieses "Anders-sein" etwas übertrieben. Zumal der
deprimierende Unterton der Figuren echt nervig wird auf Dauer.
Gerade unsere Protagonistin Fyn ist das beste Beispiel dafür. Sie
ist ständig schlecht gelaunt und lässt ihr Emo-Dasein mit jedem
einzelnen Satz raushängen. Das ist so langweilig und fade, wie
einem Brot beim Schimmeln zuzusehen. Ein Charakter sollte schon
mehr Facetten haben und nicht versuchen einen auf gezwungen cool
und destruktiv zu machen. Das kaufe ich ihr nicht ab und es führt
auch dazu, dass ich nach und nach eine echte Abneigung gegen sie
entwickle. Auch die Geschichte um sie ist sehr blass. Sie hat vor 2
Jahren ihr Gedächtnis verloren und will es jetzt wiederhaben,
Punkt. Man hätte sich ruhig mehr auf Tiefgang konzentrieren sollen,
anstatt nur auf ein schickes Äußeres. Aus einem Cyberpunk-Universum
à la "Blade Runner" kann man so viele interessante Ideen
entwickeln, die aber bisher hier nicht zu sehen sind. Ich hoffe
einfach, dass mit der folgenden Episode mehr Pepp in die Handlung
kommt. Auch spieletechnisch gibt es einiges zu verbessern, zum
Beispiel die Fortbewegung von Fyn. An manchen Stellen kann man mit
ihr sprinten um schneller von A nach B zu gelangen, aber das ist
nicht in allen Arealen möglich. Leider ergibt das keinen Sinn und
macht den Spielfluss sehr langsam und träge. Auch generell sind
wenig Hinweise im Spiel versteckt. So ist es zum Beispiel schwer
Gegenstände richtig einzusetzen, weil vieles einfach nur nutzlose
Deko ist und nicht einmal Mehrwert für das Spielerlebnis bietet.
Auch dann nicht, wenn ich etwas über nach Blut schmeckende Kondome
(die harmlose Variante der Geschmacksrichtungen) erfahre. Nun heißt
es erstmal abwarten, was in der nächsten Episode passiert.
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