Disgaea PC Test

Disgaea PC Test

vor 10 Jahren
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Beschreibung

vor 10 Jahren
Der erste Teil der Disgaea-Reihe hat nun auch seinen Weg auf den PC
gefunden. Wie ich es schon oft erwähnt habe, erfährt das JRPG auf
dem PC eine Art Revival, was lange überfällig war. Wenn doch nur
die Spiele ordentlich portiert würden auf dem PC, ich wäre so
glücklich. Leider konnte ich das Spiel auf meinem PC nicht starten
lassen und auch viele andere Spieler beschweren sich über
Performance-Schwächen und Grafikfehler. Dabei müsste doch ein PS2
Spiel auf jedem durchschnittlichen PC-Standard heute laufen. Doch
das war auch schon das Größte und Ärgerlichste an dem Spiel, was
ich gleich loswerden wollte. Abgesehen davon ist Disgaea lustig und
anspruchsvoll wie eh und je. Schon auf dem DS habe ich damals
diesen Teil gespielt und muss immer an diese total überdrehten und
tollpatschigen Pinguine denken, waschechte Kampfpinguine. Dazu
kommt noch ein durchweg anspruchsvolles, taktisches
Arena-Schachbrett im Kampf, an das man sich zwar erst gewöhnen
muss, aber das nach und nach sein ganzes Potential entfaltet. Ihr
könnt Gegner oder Kameraden rumwerfen, Effekte auf Geofeldern
bestimmen, Komboattacken durchführen und und und. Jedoch spielt
sich Disgaea nicht wie ein gewöhnliches JRPG. Zum Beispiel betretet
ihr neue Gegenden nicht zu Fuß auf einer Karte, sondern
teleportiert euch zu den einzelnen Schauplätzen. Zudem habt ihr
genau nur einen Shop für Items und einen für Waffen und Rüstungen.
Stärkere und wertvollere Gegenstände bekommt ihr dabei durch
Abstimmungen der Abgeordneten im Dark Assambly. Hört sich irre an
oder? Zudem könnt ihr euch auch, ähnlich wie in Etrian Odyssey,
eigene Partymitglieder erstellen und aufleveln. Der Fokus des
Spiels liegt also mehr auf Story und auf dem Leveln. Wer aber auf
überdrehten Humor steht und sich nicht von anspruchsvollen Kämpfen
abschrecken lässt, hat hier die einmalige Gelegenheit einen
Klassiker neu für sich zu entdecken.
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