Bravely Second: End Layer 3DS Test

Bravely Second: End Layer 3DS Test

vor 10 Jahren
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Beschreibung

vor 10 Jahren
Durch Bravely Default gab es eine richtige Nostalgiewelle im JRPG
Genre und viele Entwickler konzentrieren sich wieder auf die guten
alten rundenbasierten RPGs aus Fernost, siehe "I am Setsuna" oder
der heiß ersehnte Nachfolger "Bravely Second: End Layer". Doch was
beim ersten Teil wie eine Zeitreise war, ist nun beim zweiten etwas
enttäuschend. Denn leider gibt es keine merklichen Neuerungen
gegenüber dem Vorgänger. Das macht das Spiel nicht schlecht und es
lebt gerade durch die tollen Charaktere und die emotionale Story,
aber ein bisschen Innovation hätte nicht geschadet. Doch genug der
Meckerei, denn das Spiel ist immer noch eine Wucht. Genau 2 Jahre
nach den Ereignissen des ersten Teils wird unsere
Kristall-Priesterin Agnes vom Bösen Kaiser Verheer (orig. Oblivion)
entführt. Ihr treuer Diener Yew versucht sie daraufhin zu retten
und begegnet neuen wie auch alten Figuren aus dem Universum von
Bravely. Eine sehr schöne Komponente, dass neue Charaktere frischen
Wind in die Handlung bringen und genauso tolle individuelle Figuren
sind, wie die die uns ans Herz gewachsen sind. Dazu kommt eine
tolle Vertonung, liebe zum optischen Detail und eine 1a
Steuerungsmechanik. Diese erlaubt es uns durch Shortcuts schneller
zu agieren, was vor allem auch unterwegs auf Fahrten den Spielfluss
nicht hindert. Man kann sowohl den Schwierigkeitsgrad als auch die
Häufigkeit der Random Encounter einstellen, was Einsteigern sowie
Fortgeschrittenen zugute kommt. Eine der wenigen Neuerungen dabei
ist der Multiplikator beim Leveln, der vor allem bei Leuten gut
ankommen wird, die viel Wert auf das Grinden legen und die ihre
Jobs ordentlich ausbauen wollen. Nachdem man den Gegner in der
ersten Runde besiegt, kann man gleich die nächste Schar heranholen
und bekommt einen ordentlichen Erfahrungsboost. Und um 30 Jobs
aufzuleveln braucht ihr das definitiv. Dabei reicht die Variation
von bekannten Berufen wie Schwarz- bzw. Weißmagier bis hin zum
Catmancer oder Partisseur. Dennoch gibt es einige Schwachstellen,
wie zum Beispiel die Übersetzung, die vom Japanischen ins Deutsche
stellenweise unter aller Sau ist. Auch die Umbenennung des
Antagonisten ist mir ein komplettes Rätsel. Aber nichts ist so
schlimm, wie die unnötigen Minitransaktionen für einen
Extraangriff, der sich nur alle 8h auflädt. Aber alles in allem ist
Bravely Second ein tolles JRPG für den 3DS und steht seinem
Vorgänger im Grunde in nichts nach. Beitrag editieren
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