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Beschreibung
vor 9 Jahren
Visual Novels ploppen bei Steam gerade auf, wie die Blumen im
Frühling. Lange haben Fans der japanischen Animekultur darauf
gewartet und erfreuen sich an Datingsimulationen und spannenden
Geschichten. Tokyo Babel ist definitiv eines der aufwändigeren
Exemplare, aber auch kein sehr namhaftes aus dem Genre. Das könnte
unter anderem an der sehr klischeehaften Story liegen. Engel,
Dämonen, Parallelwelten, Krieg, Tot und der pure Wahnsinn einiger
der Charaktere, dazu ein Hauch Romance, etwas Slice of Life und
fertig ist der Animebrei. Obwohl die Story aber nicht ganz so
innovativ ist, so ist die Inszenierung der Geschichte echt super
gelungen. Es gibt viele Effekte, die das schlichte Bild für Bild
Game etwas aufpeppen, und zuweilen auch für mehr Spannung sorgen.
Obwohl eigentlich schon die ganzen Leichen und abgetrennten Köpfe
für genug Spannung sorgen sollte, denn ein Gänseblümchen Spiel ist
Tokyo Babel auf keinen Fall. Daher dürft ihr euch auf eine
ordentliche Portion schockierender Bilder freuen und natürlich auch
auf ausgiebige Beschreibungen verwesender Leichen. Dazu kommt, dass
das Artwork an sich echt hübsch gestaltet ist, nur leider hat man
öfters das Gefühl, dass die Qualität schwankt. Figuren, sobald sie
in der typischen frontalen Gesprächsansicht sind, sehen irgendwie
sehr billig und wenig detailliert gezeichnet aus. Wenn sie aber
Teil des Backgrounds werden oder sogar in "Zwischensequenzen" zu
sehen sind, nimmt die Qualität wieder stark zu und das Artwork
sieht professionell aus. Was aber den Machern von Tokyo Babel am
allerbesten gelungen ist, sind die Synchronstimmen. Diese beleben
die Handlung und lassen einen mit den Charakteren mitfühlen, sei es
im Angesicht des Todes oder bei den Freuden des alltäglichen
Lebens. Ansonsten kann einen die Story über den Überlebenskampf der
Menschheit im Krieg zwischen Dämonen und Engel richtig in den Bann
ziehen. Und Freunde guten Lesestoffes haben hier bis an die 30h
Spaß um in die Story abzutauchen. Trotz des hohen Umfangs finde ich
aber den Preis von knapp 30€ ein bisschen übertrieben, da es
bereits sehr viel bekanntere und professioneller ausgearbeitete
Visual Novels für weniger Geld gibt.
Frühling. Lange haben Fans der japanischen Animekultur darauf
gewartet und erfreuen sich an Datingsimulationen und spannenden
Geschichten. Tokyo Babel ist definitiv eines der aufwändigeren
Exemplare, aber auch kein sehr namhaftes aus dem Genre. Das könnte
unter anderem an der sehr klischeehaften Story liegen. Engel,
Dämonen, Parallelwelten, Krieg, Tot und der pure Wahnsinn einiger
der Charaktere, dazu ein Hauch Romance, etwas Slice of Life und
fertig ist der Animebrei. Obwohl die Story aber nicht ganz so
innovativ ist, so ist die Inszenierung der Geschichte echt super
gelungen. Es gibt viele Effekte, die das schlichte Bild für Bild
Game etwas aufpeppen, und zuweilen auch für mehr Spannung sorgen.
Obwohl eigentlich schon die ganzen Leichen und abgetrennten Köpfe
für genug Spannung sorgen sollte, denn ein Gänseblümchen Spiel ist
Tokyo Babel auf keinen Fall. Daher dürft ihr euch auf eine
ordentliche Portion schockierender Bilder freuen und natürlich auch
auf ausgiebige Beschreibungen verwesender Leichen. Dazu kommt, dass
das Artwork an sich echt hübsch gestaltet ist, nur leider hat man
öfters das Gefühl, dass die Qualität schwankt. Figuren, sobald sie
in der typischen frontalen Gesprächsansicht sind, sehen irgendwie
sehr billig und wenig detailliert gezeichnet aus. Wenn sie aber
Teil des Backgrounds werden oder sogar in "Zwischensequenzen" zu
sehen sind, nimmt die Qualität wieder stark zu und das Artwork
sieht professionell aus. Was aber den Machern von Tokyo Babel am
allerbesten gelungen ist, sind die Synchronstimmen. Diese beleben
die Handlung und lassen einen mit den Charakteren mitfühlen, sei es
im Angesicht des Todes oder bei den Freuden des alltäglichen
Lebens. Ansonsten kann einen die Story über den Überlebenskampf der
Menschheit im Krieg zwischen Dämonen und Engel richtig in den Bann
ziehen. Und Freunde guten Lesestoffes haben hier bis an die 30h
Spaß um in die Story abzutauchen. Trotz des hohen Umfangs finde ich
aber den Preis von knapp 30€ ein bisschen übertrieben, da es
bereits sehr viel bekanntere und professioneller ausgearbeitete
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