Psycho Pass: Madatory Happiness im PS4 Test

Psycho Pass: Madatory Happiness im PS4 Test

vor 9 Jahren
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Beschreibung

vor 9 Jahren
Der Anime Psycho Pass ist seit Jahren ein Hit in Japan und hat nun
mit dem Titel Psycho Pass: Madatory Happiness auch ein Spiel in
diesem Universum rausgebracht. Daher werden vor allem Fans der
Serie hier bedient, die den ein oder anderen Charakter aus der
Serie wiederentdecken werden. Man merkt auch, dass das die
Hauptzielgruppe des Spiels ist, denn Innovation wird hier eher
klein geschrieben. Dabei hat die Story so viel Potential für ein
gutes Detektivspiel. Wir befinden uns im Jahr 2112, in einer
dystopischen Zukunft, wo uns Big Brother, genannt "Sibyl"
überwacht. Dieses System ermöglicht eine Analyse des
Verhaltensmusters des Menschen und schätzt dessen kriminelle
Zukunft ein. Somit sollen Verbrechen verhindert werden, bevor sie
passieren. Doch ein Hacker versucht Einfluss auf die Menschen zu
nehmen, indem er sie glücklich machen möchte mit sehr
eigentümlichen Mitteln. Innerhalb des Spiels haben wir die
Möglichkeiten, einige verschiedene Wege zu gehen, u.a. bereits mit
der Auswahl unseres Spielcharakters. Diese sind aber beide wenig
ausgearbeitet und auch generell wirken die Charaktere eher holzig
und wenig sympathisch. Das liegt vielleicht auch an der schlechten
Animation, die nur wenig hergibt. Allein die Bildervielfalt der
Charaktere ist sehr beschränkt und lässt nur Standard-Emotionen zu.
Wäre die japanische Synchro nicht so gut, würde man wahrscheinlich
schnell den Controller beiseite legen. Auch die Entscheidungen sind
eher selten, was wirklich schade ist, denn eigentlich hätte man so
viel mit der Detektivarbeit machen können um Fälle zu lösen. Doch
stattdessen wird viel gelesen. Teilweise mehrere Stunden, ohne,
dass etwas passiert. Dennoch ist die Story wirklich gut und hält
einen lange genug am Ball. Trotzdem würde ich das Spiel eher den
Fans der Serie ans Herz legen, als dem allgemeinen Fan von Visual
Novels.
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