The Crow's Eye PC Test

The Crow's Eye PC Test

vor 8 Jahren
19 Minuten
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Beschreibung

vor 8 Jahren
Bei all den generischen Horror Adventure Games da draußen, die
fleißig mit Unity programmiert werden, freut man sich ab und an mal
über ein bisschen Abwechslung. Zwar ist The Crow's Eye jetzt keine
bahnbrechende Neuerung im Genre, aber es bietet erfrischende
Ansätze, die es sich lohnen zu spielen. Zu Beginn ist man erst
etwas ernüchtert, denn wie so oft befindet man sich als Figur in
einem mysteriös spukenden Gebäude. Man läuft durch die Räume und
versucht dabei, das Geheimnis seines Daseins dort zu erkunden und
muss sich Jumpscares und Rätseln stellen. Doch nach dem zweiten Akt
habe ich gemerkt, dass doch mehr dahinter steckt, als ich anfangs
dachte. Crafting, interessante abwechslungsreiche Rätsel und eine
gewisse Storytiefe haben sich herauskristalliesiert. Vor allem der
Einsatz von zeitverlangsamenden Medikamenten für die Rätsel- und
Geschicklichkeitspassagen haben es mir angetan. Die Rätsel sind
dabei abwechslungsreich, könnten aber schwieriger sein für meinen
Geschmack. Dennoch fand ich mich gut unterhalten. Was ich leider
nicht vom Horror-Teil sagen kann, denn außer Jumpscares und
stupiden sich bewegenden Gegenständen und Türen war da nicht so
viel Horror. Immerhin gab es beklemmende Momente, die vor allem von
den Notizen, Briefen und Tonbandaufnahmen der ehemaligen Gäste der
Universität hervorgerufen wurden. Die Story rund um das
Verschwinden einiger Patienten und Bewohner war schon spannend und
vor allem, was das Ganze mit den aktuellen Ereignissen zu tun hat.
Grafisch und soundtechnisch war es jetzt kein Glanzgame. Auch, dass
man mal wieder kaum mit der Umgebung interagieren konnte, war sehr
schade, scheint aber bei dieser Art Indie-Games normal zu sein.
Trotzdem würde ich sagen, dass man sich dieses Spiel für einen
schummerigen Nachmittag schon einmal zu Gemüte führen kann.
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